W. K. Giesa

W. K. Giesa
Werner K. Giesa, geb. 1954 im westfälischen Hamm, Abitur am Ostendorf-Gymnasium in Lippstadt und danach Lehramtsstudium in Paderborn, und schon als Schüler vom Drang beseelt, Geschichten zu schreiben, die zunächst in den Schulklassen kursierten. Ende 1977 begann dann das professionelle Schreiben; die erste Romanveröffentlichung erfolgte 1978 beim Bastei Verlag. Sehr schnell wurde aus dem anfänglichen Hobby der noch heute ausgeübte Beruf. Bis heute entstanden fast 800 Romane in den Bereichen Heft, Taschenbuch und Hardcover, vorwiegend für Bastei, aber auch für andere Verlage. Dort schlossen sich Tätigkeiten als Lektor und Redakteur an.
Sein Hauptwerk war die Mystery-Serie "Professor Zamorra", in die Giesa mit Band 111 als einer von vielen Autoren einstieg und aus der er unter dem Verlagspseudonym Robert Lamont rasch aus Einzelromanen eine Serie machte, deren Bände fortsetzungshaft aufeinander aufbauen. Mit Band 330 kam dann für viele Jahre die alleinige Autorenschaft dieser Serie. Auch wenn "Professor Zamorra" heute wieder Teamwork ist, hatte Giesa bis Band 882 die alleinige Steuerung der Serie inne.
Zudem war er auch immer wieder für andere Serien und Reihen des Bastei Verlags tätig, wie für die legendäre Abenteuerserie "Trucker-King" oder für "Damona King" und den "Gespenster-Krimi". Auch Western und Frauenromene ("Mitternachts-Roman", "Jennifer") und Krimi-Kurzgeschichten zählten zu seinem weitgespannten Repertoire, außerdem einige Science Fiction-Romane und fünf Taschenbuchbeiträge zur Serie "Perry Rhodan" des damaligen Pabel-Verlags (heute VPM). Hinzu kam die Mitarbeit an der Fantasy-Serie "Mythor" und am legendären "Dämonenkiller"; bei beiden Serien zum Schluss auch als Exposé-Autor. Mitte der 90er verfasste er zusammen mit seiner Kollegin Claudia Kern das nicht weniger legendäre "Motion Book" "Hagar Qim", ein Science Fiction-Roman inklusive Video.
Mitte der 80er Jahre heiratete Giesa seine Frau Heike, mit der zusammen er nach Altenstadt in der Nähe von Frankfurt/Main umsiedelte, wo er bis zu seinem Tod am 14. Februar 2008 lebte. Heike Giesa war ihm nicht nur liebende Frau, sondern auch wertvolle Mitarbeiterin. Sie unterstützte ihn sehr intensiv in seiner Arbeit, korrigierte seine Romane, lieferte Ideen und kümmerte sich um die Förderung von talentierten Jungautoren. Anfang 2005 verstarb sie völlig überraschend.
Das Schreiben und Erfinden immer neuer Welten und immer neuer Romanfiguren hat ihm immer Freude gemacht – der Spruch: „Alles außer Landser!“ wird immer wieder von ihm kolportiert. Ebenso behauptete er, dass seine Ideen für mindestens drei Leben reichten, was er in der Serie "Professor Zamorra" immer wieder eindrucksvoll unter Beweis stellte. Er schrieb auch nicht nur, er zeichnete, sammelte und "superte" Modellautos im H0-Maßstab und mochte uferlose Diskussionen, Katzen und Krokodile.
Was er nie mochte, waren Lob, schlechte Menschen, schlechte Romane und schlechtes Wetter.




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