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Hier können Sie eine Antwort zum Thema "1959 Ein Stück Hölle" schreiben
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Das Gleichgewicht schrieb:
Dieser Fall der Woche beginnt ganz gut. Dass ausgerechnet eine Freundin von Jane in den Fall verwickelt ist, kann man als typischen Zufall abtun. Die Detektivin hat gerade eine Grippe und schickt deshalb John los. Egal was der Autor mir erzählen will, jemand der mit einer Sense Leute ermordet ist erstmal ein normaler Killer und nicht automatisch ein paranormaler Höllendiener. Eigentlich kein Fall für die Spezialabteilung, aber wenn John für seine Freundin einspringt macht das total Sinn. Jane überreicht ihm dann auch direkt einen handgeschriebenen Brief im Umschlag, mit den wichtigsten Informationen. Typisch Dark, sie kurz auf's Handy zu schicken ist für ihn #Neuland.


John bekommt von seinem Schöpfer dann in Liverpool gleich mal unsinnige Sätze in den Mund gelegt. Nochmal: Nur weil jemand mit einer Sense Leute tötet muss man nicht gleich Zivilisten verschrecken, indem man von Monstern mit „Höllenkräften“ spricht. Auch habe ich bei Dark immer das Gefühl, dass die eigentlich zuständige Dorfpolizei zwar existiert aber nur im Hintergrund als Fassade. Keine Zeugenbefragung, keine Spurensicherung im Haus des Opfers? Das sind Dinge, weswegen JS unter dem Altmeister keine gute Heftromanserie mehr ist.

Bis hierhin war ich deshalb ganz zufrieden. Für einen Dark entwickelt sich der Fall allgemein, wenn man nicht auf Details achtet, interessant. Die Idee aus der Sense einen großen Bumerang zu machen ist mal etwas neues. Der Angriff auf das Flugzeug nicht unbedingt, aber trotzdem spannend. Früher hätte der Killer den Vogel eiskalt von außen zum Absturz gebracht, jetzt zeigt er sich nur harmlos außerhalb der Maschine und unternimmt dann einen vergeblichen Angriff innerhalb.

Man kann sagen, dass ich bis zum Finale mit dem ganzen Roman zufrieden war. Überdurchschnittlich sehr sogar. Nichts im Vergleich zu den Co-Autoren, aber eindeutig eine der besseren Geschichten von Rellergerd.

Die Sache im Haus von Finley habe ich dann aber nicht verstanden. Obwohl ich sie zwei mal gelesen habe. Die meisten werden sich nicht mehr erinnern können, das Heft ist ja schon etwas her, aber vielleicht kann man mich erleuchten. Suko und John rutschen also – mit ihren Waffen – über eine Falltür in ein Gefängnis mit komplett vergitterter Front. Soweit, so logisch. Finley bringt Fiona dann irgendwo vor die Gitterstäbe, John und Suko können die beiden belauschen und beobachten. Finley hat demnach nach 2 Minuten vergessen, wo seine eigene Falltür endet und dass da noch zwei Kerle sind? Die Geisterjäger ziehen schließlich ihre Pistolen und bedrohen Finley durch die Stäbe hindurch. Der ist plötzlich ganz überrascht und geht zum Angriff über. Der Bumerang bleibt natürlich in den deutlich sichtbaren Eisengitterstäben hängen. Wer hätte das auch ahnen können? Die Stäbe halten die magische Waffe auf und beginnen zu schmelzen. Völlig grundlos geht Finley auf die glühenden Gitterstäbe zu, bleibt darin stehen und begeht somit Suizid. Und durch die inzwischen geschmolzenen Stäbe spazieren unsere Helden aus ihrem Gefängnis nach draußen.

Ich muss anerkennen: bis zum Finale hatte die Geschichte ein Konzept, folgte einem logischen Handlungsablauf und hatte sogar überraschende Ideen parat. Die Sache unter Finleys Haus ließt sich aber total sinnentleert. Hatte Jason keine Idee, wie er seine Geschichte beenden soll und einfach übermüdet drauflos getippt? Die Sache ist von vorn bis hinten einfach nur Schrott. Nicht in einem Detail, sondern in allen. Selbst Dark müsste das doch beim Schreiben aufgefallen sein.


Naja. Kann man nicht mehr ändern, wenn es so gedruckt wurde. Ein kleiner Hinweis noch an Suko. Der Spuk sammelt Dämonenseelen und keine Menschenseelen. Aber woher soll der Chinese das auch wissen, das wissen nur jahrelange Freunde von John.


Der Rest des Hefts gleicht das missratene Ende wieder aus. Zwar keine gute Bewertung auf der „Dark hatte einen guten Tag“-Skala mehr, aber solide.

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