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New Orgow schrieb:
Eigentlich dachte ich, dass bei diesem Roman nicht viel schief gehen kann. Zum einen waren die Bewertungen in einem anerem Forum recht vielversprechend und zum anderen spielt seit langem mal wieder Justine Cavallo mit. Also hab ich mir den Roman dann auch am Wochenende mit einer gewissen Vorfreude den Roman geschnappt. Doch leider wurd ich dann maßlos entäuscht. Für mich war dieser Roman einfach nur schlecht. Hauptgründe dafür sind, dass er nichts Neues bietet und es nur so vor Logiklöchern wimmelt. Spannung wollte bei mir keine aufkommen, stattdessen wurde der Frust von Seite zu Seite größer.

Dabei fing der Roman noch recht vielversprechend an. Die Szene im Kino mit Seichan war eigentlich ganz gut, doch dann wird es nur noch schlimm. In meinen Augen passte hier gar nichts zusammen. Wieso entführt Seichan den Jungen von Pestl. Diese ganze Aktion war doch völlig überflüssig, da John nichts dazu beigetragen hat, dass Seichan Justine gefunden hat. Zumal die Suche in meinen Augen ja auch überflüssig war schließlich verkehrten ja beide anscheinend in diesem ominösen Lokal Zwischenwelt. Denn Pestl erhält den Tipp von einem Informanten, dass sich dort Justine öfter aufhalten soll, während John und Glenda davon ausgehen das Seichan dort öfter ist. Was sich dann ja auch durch die Aussagen des Barkeepers bestätigt. Wenn also beide im gleichen Lokal verkehren warum muss John dann Justine suchen ? Noch schlimmer ist, dass John Justine ja eigentlich gar nicht suchen muss, da sie sich wie üblich telefonisch bei ihm anmeldet.

Dass was mich aber wirklich auf die Palme gebracht hat, waren die Szenen im Lokal Zwischenwelt. Zum einen ist es schon recht unglaubwürdig wenn sich Glenda als Gruftie tarnt, doch das konnte ich ja noch hinnehmen. Aber das Verhalten der Stammgäste im Lokal ist mir unbegreiflich. Erst kommt Pestl in den Laden und benimmt sich wie ein Wahnsinniger in den er auf einzelne Personen los geht und dabei auch noch eine Waffe zieht. Spätestens hier hätte eigentlich Panik unter den Gästen ausbrechen müssen. Stattdessen wird einfach gemütlich weiter gefeiert. Aber damit nicht genug, dann taucht die Cavallo auf und wütend auch mal eben durch den Laden. Und was ist mit den Gästen. Nichts. Viel schlimmer noch dann kommen John und Suko hinzu und Suko brennt der Cavallo mal eben eine Silberkugel auf den Pelz. Und die Gäste bleiben ganz ruhig und feiern weiter. Doch der Burner kommt dann eigentlich nach der Silberkugelnummer. John fängt mit der Cavallo das übliche Geschwätz an, anstatt die Chance zu nutzen und die Cavallo endgültig auszuschalten. Doch, dass kennt man ja. Aber was dann kommt geht gar nicht. Nach dem Schwätzen mit der Cavallo wendet sich John an Pestl und quatsch mit dem. Dieser ruft dann seelenruhig mal eben zu Hause an und eine Zeile später steht, die blonde Bestie war verschwunden und wir boten Pestl an ihn nach Hause zu fahren. Also wirklich da stehen drei Yard – Beamte und lassen Justine einfach so verschwinden.

Doch es geht ja noch weiter: Also ab nach Pestl's Wohnung den mal eben absetzten und dann erst mal Glenda nach Hause fahren. Doch dann überlegt man es sich wieder anderes und fährt wieder nach Pestl's Wohnung. Dort befindet sich Seichan, die mal eben den Sohn von Pestl zurückgebracht hat (Wahrscheinlich weil die selber bemerkt hat, dass die Entführung Schwachsinn war). Dann taucht die Cavallo plötzlich auf, wie auch immer Sie auf die Idee gekommen ist, dass sich Seichan dort aufhält.

Dann gehen die beiden aufeinander los und John schaut mal eben aus dem Hintergrund zu. Obwohl er auch hier die Chance hat zwei Fliegen mit einer Klappe zu erledigen verzichtet er auf eine Aktivierung seines Kreuzes. Dann überlegen es sich Justine und Seichan anders und plötzlich greift Seichan John an, der diese mal eben mit seinem Kreuz erledigt und Justine verschwindet mal eben wieder obwohl auch Suko die Szene mittlerweile beobachtet.

Und wer erwartet, dass die Strigoi eine neue Dämonenart ist, der wird auch enttäuscht. Nach diesem Roman würde ich sagen die Strigoi sind nichts weiter als Halbvampire mit einem anderen Namen. Denn sie besitzen keine Vampirzähne schlürfen aber trotz dem das Blut von Opfern. Also wenn mich nicht alles täuscht war dass bei den Halbvampiren genauso.

Was die Nummer mit der Silberkugel und Justine angeht, so bin ich mir nicht ganz sicher ob es das erstemal war dass Justine eine dieser Kugeln abgekommen hat. Bisher war ja immer nur die Rede davon, dass Sie angeblich immun gegen Silberkugeln ist. Somit würde dieser Roman dann den Beweis bringen. Aber ich kann mich auch täuschen.

Also von mehr erhält der Roman ein schlecht und entgeht nur wegen des Anfangs der Bewertung sehr schlecht.

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