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Gurkenmob schrieb:
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"Willard schlug die Augen auf, es war mitten in der Nacht. Ein unheimliches Wispern erfüllte den winzigen Raum, den er sich mit einem anderen Mann teilen musste. Er starrte auf den Lattenrost über seinem Kopf.
Der Spinner da oben war ihm von Anfang an komisch vorgekommen. Irgend so ein Junkie, der die meiste Zeit im Bett verbrachte und vor sich hin vegetierte.
Willard musste plötzlich daran denken, dass er den Typen noch nie eine Mahlzeit hatte einnehmen sehen. Es schien fast, als sei er mit dem Bett verwachsen. Einer von der ganz stillen Sorte, weshalb es Willard jetzt umso mehr wunderte, dass der Kerl ausgerechnet jetzt anfing, wirres Zeug von sich zu geben..."


Diesen Roman von Daniel Stulgies habe ich regelrecht verschlungen. Er ist spannend und atmosphärisch geschrieben, die doppelte Geschichte mit den Ermittlungen in London und gleichzeitig die Sache in Polen hat mir sehr gut gefallen.

Die Geschehnisse in Polen waren super beschrieben, man fieberte mit Dawid und Anna richtig mit und der Troll war richtig schön widerwärtig beschrieben und auch mal was anderes, als nur die ewigen Zombies Vampire und was weiss ich noch alles. Der kurze Einblick in die Regeln der Trolle und der Hinweis auf einen Verrat der Menschen hat mir sehr gut gefallen.

Die Handlung in London dagegen hat mir nicht sooo zugesagt. Mit Pater Franklin wird hier eine gute Figur vorgestellt, die aber letztendlich wenig zur Geschichte beizutragen hat. Ausserdem war mir am Ende alles etwas schnell abgegolten, wobei mir das Ende doch noch zu gefallen wusste. Dieses Geflecht aus Illusionen, mit dem der alte Vampir hoffnungslos ausgetrickst wurde, war schon beeindruckend. Ich wäre nicht mal im Ansatz auf die Idee gekommen, dass
Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
es sich bei Suko nur um eine Illusion handelt! Gut, er wusste ein wenig zu viel über den Vampir, aber das war der einzige Fingerzeig, dass hier was nicht stimmt. Super gemacht!
Und der Stinger am Ende... "Hast du jemals vom Spuk gehört, Ian?" verspricht ja mal was ganz gutes, auch wenn ich mir ein wenig unsicher bin, ob sich der Spuk von Illusionen (mehr scheint "Ian" ja nicht zu können) beeindrucken lässt. Und bei dem, was der Mönch stehlen (lassen) will, handelt es sich wohl um den Würfel des Unheils?

Ich vergebe hier 5 von 5 Kreuzen, das war wirklich mal ein JS-Roman ganz nach meinem Geschmack. So kann's weitergehen.

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