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Hier können Sie eine Antwort zum Thema "1970 - Geschöpfe der Nacht" schreiben
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Das Gleichgewicht schrieb:
Es freut mich ungemein, dass jetzt auch Ian in der Monster-Crew aufgenommen wurde. Wir haben jetzt total unterschiedliche Charaktere dabei. Hier zum Beispiel jemanden, der nicht wirklich böse ist. Da könnte es auch schöne Reibungen innerhalb der Gruppe geben.


Aber auch die Troll-Handlung ist nicht von schlechten Eltern. Dass zwei völlig unterschiedliche Fälle behandelt werden, die gar nicht miteinander in Verbindung stehen, ist schon besonders genug. Später könnte der Spuk eine Verknüpfung bilden, aber in diesem Heft wird an zwei Fronten ermittelt. Dabei gelingt es Daniel Stulgies wieder, eine dauerhafte Spannung und Lust auf den Fortgang der Handlung zu bilden. An keiner Stelle ist die Geschichte langweilig, immer will man wissen, wie es weiter geht. Ich hatte fast das Gefühl einen Zweiteiler zu lesen. Handlungsreiche 64 Seiten, ohne dass es zu vollgestopft wirkt. Erstaunlich. Hier zeigt sich, dass zum Autorenberuf mehr gehört, als nur „gut Texte zu tippen“.


An der Höchstnote scheitert es bei einem Logikfreund wie mir aber. Wieso nehmen sich John und Suko überhaupt des Falles an? Dass das vermeintliche Monster in einer Kirche aufgetaucht ist, spricht sogar gegen einen paranormalen Fall. Wird am Ende überhaupt erklärt, warum der Vampir das konnte? Jedenfalls ist eine animalische Stimme kein Indiz für einen übersinnlichen Fall. Da hätte man die Geisterjäger sinniger einbinden können. Und dann erfährt John noch über fünf Ecken von den Vorkommnissen in Polen. Wie die Helden mit den Ereignissen verknüpft werden ist für mich schlichtweg mangelhaft gelöst. Dann noch so kleine Details wie die Statuen. John freut sich, dass die Kreuzformel nur die Menschen erlöst und nicht die Tiere. Ja, aber wieso? Das Licht müsste alles in der Höhle wieder zu Fleisch verwandeln. Sogar die versteinerten Trolle , aber die schwarzmagischen Wesen werden vom selben Licht sofort pulverisiert.


Ich bleibe streng. Ein sehr guter Roman, der einfach Spaß gemacht hat. Aber Florian hat Geschichten mit einer Handlung auf dem gleichen Level geliefert, die noch dazu auch den Logikfanatiker befriedigt.


edit: Ein Lob an den Autor für die Szene mit dem Schein-Suko. Da habe ich mich schon wieder gefragt, was diese unlogische Stelle soll und warum Suko so "out of charakter" redet. Und dann war es nur eine Illusion und es hat perfekten Sinn ergeben. Gut reingelegt.

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