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Hier können Sie eine Antwort zum Thema "1973 - Der Grabsucher" schreiben
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Das Gleichgewicht schrieb:
Das ist wieder so ein Roman, für den die eigene Dark-Skala wichtig ist. Würde ich ihn mit den Heften der Co-Autoren vergleichen, hätte er keine Chance. Dabei hat er durchaus seine Stärken. Lalibela für ein Abenteuer wieder zu bringen und an ein altes Thema anzuschließen ist eine nette Idee. Auch auf Horaces Vergangenheit einzugehen hat mir gefallen. Davon hätte ich gern mehr gehabt als nur die ersten paar Seiten. Horace als Illuminat gegen einen übersinnlichen Gegner. „Das wäre es doch gewesen“, wie Dark so gern schreibt. Und es gibt mehrere Actionszenen, was beim Altmeister nicht mehr selbstverständlich ist.


Betrachtet man die Geschichte aber nüchtern und im Detail krankt sie an den bekannten Dingen. Eigentlich ist der Großteil nur ein Hin und Her zwischen dem Friedhof und dem Haus der Hills, bis es zur finalen Konfrontation kommt. Der Gegner redet zu viel und zu modern. Richtig bedrohlich wirkt er dadurch nicht. Auch bei Lalibelas Engeln kommt keine richtige Spannung auf. Und Harold Hill als Opfer war mir egal. Ich konnte keinerlei Beziehung zu ihm aufbauen, dabei ist er eine der wichtigsten Figuren der Geschichte.

Den Anfang habe ich auch nicht verstanden. Horace lebte damals noch. Der Grabsucher war also früher zufällig in Lauder, noch nicht vom Geist Lalibelas beseelt? Die beiden Illuminaten wissen von der Gestalt auf dem Friedhof und wollen sich um sie kümmern. Doch alles was sie tun ist eine Seance abzuhalten, in der Horace mündlich bedroht wird. Nicht einmal das, der Grabsucher will nur nach seinem Tod dessen Grab aufsuchen. Und dabei belässt man es. Es werden keinerlei Bemühungen unternommen, den Grabsucher zu vertreiben oder derartiges. Obwohl das der Plan war, der einzige Grund, warum Horace heimlich aus London in seinen Heimatort kommt. Ein erneuter Fall von Dark-Spontan-Plotumstellung? Es sollte erst ein Monster der Woche werden, bis Dark mitten im Schreiben die Idee mit Lalibela kam? Denn zeitlich passt das vorn und hinten nicht. Wenn Lalibela einen normalen toten Menschen beseelt hat, Jahre nach den Ereignissen um die Bundeslade, wie kann der Grabsucher dann schon damals in Lauder aufgetaucht sein. Zumal er da ein dämonisches Wesen war und kein Mensch.


Obwohl mir der Roman keinen richtigen Spaß gemacht hat gibt es von mir noch eine mittlere Wertung. Die Idee ist gut, auch wenn sie Logiklücken hat und viel besser hätte umgesetzt werden können. Und es gibt Action, auch wenn sie weder richtig spannend noch gut geschrieben ist.

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