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Hier können Sie eine Antwort zum Thema "112 : Tal der vergessenen Toten" schreiben
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Das Gleichgewicht schrieb:
Nach der ganzen Action um Jane Collins gibt es als Verschnaufpause erstmal einen Einzelfall. Der dann direkt fast anderthalb Stunden geht, während zusammengewürfelte Handlungen meist wesentlich kürzer sind. Doch auch der Plot eines Falls der Woche kann kompliziert genug sein, um diese Länge zu rechtfertigen. Ist er aber nicht. Man hat sogar ziemlich viel Schwung aus der Heftvorlage genommen. Hier muss ich sortieren, denn mehrere Dinge sind erwähnenswert.


Erstens hat John es am Ende nur mit einem einzigen Zombie zu tun. Zweitens kommt der nur sehr kurz vor. In einer Szene mordet er. In einer Erzählung wird er über den Haufen gefahren. Und dann der Finalkampf. Der Großteil der langen Laufzeit nimmt drittens die tragische Vergangenheitsstory um die verschütteten Bergleute ein. Man könnte viertens zusammenfassen, dass das Produktionsteam zu 90% einen Krimi aus der Geschichte gemacht hat. Der paranormale Anteil ist kaum der Rede wert. Ein verzweifelter Sterbender wendet sich Asmodis zu. Der lässt ihn nach Jahrzehnten als Zombie wieder auferstehen. Der Zombie tötet zwei Unschuldige und dann den Nachfahre des Bösewichts. John tötet den Zombie. Fertig. Warum überhaupt diese Geschichte vertonen? Und warum ihr dann den Großteil des Übersinnlichen nehmen? Mir erschließt sich der Sinn wirklich nicht.

Für mich ein ganz klarer Reinfall im Script. Dieses ist aber wunderbar vertont. Die Stimmung im Bergwerk ist bedrückend, das Grubenunglück nimmt einem richtig mit. Die Sprecher leisten hervorragende Arbeit und die Soundkullise ist perfekt getroffen. Man fiebert mit den Charakteren mit und möchte wie sie so schnell wie möglich aus dieser Hölle entfliehen.

Ich habe hier ein dramatisches Hörspiel über Verrat und einen Bergwerkseinsturz gehört. Aber einen unterdurchschnittlichen John Sinclair. Deshalb am Ende noch eine mittelmäßige Wertung.

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