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Das Gleichgewicht schrieb:
Und da dümpelt das mysteriöse Schiff aus dem letzten Band wie erwartet weiter am Hafen vor sich hin. Die Handlung bleibt unterbrochen, bis Marc Freud wieder an der Reihe ist. Ich lasse mir aber nicht einreden, dass in den anderen Vierteln von TC die Zeit still steht, bis sie wieder thematisiert werden.

Jetzt geht es mit der Richter-Handlung von Rafael weiter. Die Grund Idee gefällt mir schonmal wunderbar. Wynn hat die Gabe des Richters abgelehnt, aber in der Vergangenheit gab es mindestens einen weiteren Auserwählten, der den Deal dankbar angenommen hat. Während das Schiff der Toten also immer mal wieder kurz auftaucht und eine Massenernte abhält, gibt es die „Hände des Richters“, die im kleinen Stil während der Ruhephasen den Auftrag ihres Meisters ausführen. Nur eine Sache hätte ich gern anders gesehen. Die menschlichen Lakaien sind verzauberte Leute. Mir wäre es lieber gewesen, es wären dämonenhassende Menschen, die dem Richter freiwillig dienen, vielleicht auch um einem späteren Schicksal auf dem Schiff der Toten zu entgehen. Dennoch, diese Gruppierung hat bei mir genau den richtigen Nerv getroffen. Tolle Gegenspieler. Schade, dass sie auf ganzer Linie bei all ihren Zielen im Heft versagen.

Wenn ich das Handeln des Richters auf dem Schiff der Toten nochmal aufgreifen darf, finde ich es aber immer noch dämlich. Lässt Wynn und Rakk entkommen, indem er die Verfolgung abbricht. Und schickt ihnen stattdessen schwächere Diener auf den Hals, deren Erfolgsaussichten logischer Weise um einiges geringer sind. Die Hände des Richters killen dann auch erstmal ein paar Freunde von Rakk, den Echsendämon bekommen sie nicht tot. Da muss schon ein stimmiger Showdown in einer alten Fabrik her, damit etwas passiert. An der allgemeinen Handlung und der Action gibt es echt nichts auszusetzen. Ein toller Lesefluss und -genuss.

Im Details aber noch ein kleiner und ein größerer Kritikpunkt, die mir zukünftig vielleicht arg auf die Nerven gehen können, wenn das so fortgesetzt oder sogar noch verschlimmert wird. Es ist schon auffällig, dass sich ständig irgendwelche Charaktere untereinander kennen, weil sie eine gemeinsame Vergangenheit hatten. Einerseits einfach unrealistisch, andererseits kann ich es im ungewöhnlichen Setting von Dark Land hinnehmen. Vielleicht sogar als Stilmittel oder Running Gag. Irgendwie kennen sie sich alle. „Ach, Dämon Horst. Dein Vater war doch damals mit meinem Vater in diese Industriespionage verwickelt. Und Sir Roger kennt ihn, weil er drei Straßen weiter wohnt und sie zum gleichen Bäcker gegangen sind. Bella Tosh ist er auch bekannt, sie war damals mit dem Spionagefall beauftragt. Bei ihr hast du doch noch einen Gefallen offen, Horst.“ Seis drum.

Aufpassen kann man bitte, dass Esrath nicht zur Deus Ex Machina verkommt. Er ist bereits jetzt sehr mächtig und packt immer wieder neue Kräfte aus. Langsam reicht es. Das erinnert mich schon an Coco Zamis, wo die Hauptheldin immer spontan neue Magie beherrscht, um die spezifische Situation passgenau zu lösen, von der man aber früher nie gehört hat und die nach dem Einsatz auch nie wieder erwähnt wird. Esrath darf gern ein wenig mehr Charakterzeichnung als das loyale Schoßhündchen von Sir Roger mit den tollen Tricks erhalten.


Nur mal als mein kleiner Gedankengang für die Zukunft. Gegenwärtig liegt ein tolles virtuelles Heft vor mir, an dem ich meine Freude hatte. Eine sehr gute Fortsetzung und klare Steigerung des Jäger-Plots.

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