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Das Gleichgewicht schrieb:
Endlich geht es mit dem vermaledeiten Weißen Schiff weiter, könnte man meinen. Es ist jetzt ein halbes Jahr her, dass Marc Freund das Schiff hat auftauchen lassen. Seitdem passiert damit kaum etwas, nur einmal hat es jemanden verschlungen.

Der Roman beginnt vielversprechend mit einer kleinen Erklärung zu dem Mysterium. Für jedes Opfer bildet sich der Anfangsbuchstabe dessen Nachnamens auf dem Schiff. Sobald der Name des Schiffes vollendet ist werden SIE entsteigen.

Damit hat es sich dann aber auch und es folgen zwei völlig platte Einzelthemen, die später miteinander verknüpft werden. Wynn soll als Reporter nachforschen, ob ein Mitglied des berüchtigten Kirchenrates Dreck am Stecken hat. Zusammen mit einem Kontakt von der Polizei. Und jetzt ratet mal, wer das schon wieder wie immer ist. Genau, Bella Tosh. Gibt es denn keine anderen Polizisten in TC? Dass die beiden dauernd zufällig zusammen treffen. Warum? Weil man so richtig dolle eine Liebesgeschichte zwischen den beiden aufziehen will und deshalb jede billigen Mittel nutzt.

Es stellt sich heraus, dass Kirchenrat Hamilton wirklich ein ganz fieser Bösewicht ist. Der Besitzer einer Farbfabrik hat eine Chemikalie entwickelt, mit der man das Trinkwasser der Stadt vergiften kann. Deshalb will er den Bürgermeister erpressen.


Dies findet Abby heraus, die an anderer Stelle an der Sache dran ist. In einer Bar am Hafen trifft sie einen ehemaligen Fabrikmitarbeiter, der auspackt. Mit der Information sollte sie jetzt so schnell es geht zu ihrem Chef. Doch Halt! Plötzlich wird der Hafen von Hummermonstern überrannt. Scheinbar hat Hamilton auch noch Chemieabfälle ins Meer entsorgt, welche die Hummer mutieren lassen haben. Ach bitte! Sind wir hier bei einem 80er-B-Movie? Oder bei einem typischen Batman-Gegenspieler der Woche?

Zum Glück kann Abbys Kontaktmann ein Gegenmittel herstellen, wenn er zur Fabrik gebracht wird. Das ist aber gar nicht so einfach. Die restliche Handlung bringt dann ein weiteres bekanntes Element ein. Wären es keine Hummermutanten sondern Zombies könnte es eine typische Zombieserien-Folge sein. Eine Gruppe ungleicher Menschen in der belagerten Bar. Die Barrikaden gaukeln Sicherheit vor, denn sie sollten halten. Nach zwischenmenschlicher Reiberei muss der Plot weitergehen, natürlich halten die Barrikaden nicht. Die Gruppe muss durch den obligatorischen Hinterausgang fliehen. Der Einzelgänger will im Auto abhauen, wird aber in unglücklich erwischt. Also muss man weiter zu Fuß fliehen. Auf dem Weg muss die schwache Frau, die die Gruppe durch ihr Stolpern aufhält, dran glauben. Dann erreicht man die Fabrik, muss aber einen laut tuckernden Generator einschalten, der die Monster anlockt. In letzter Sekunde wird in einem Raum das Gegenmittel hergestellt, während die Monster sich draußen ansammeln.

Auf dem Weg zur Fabrik hat man übrigens noch Bellas Partner aufgesammelt, der hier auch ermittelt. In der Fabrik laufen dann die Handlungsfäden zusammen, Wynn und Bella geraten hier an die Grobianraufbolde von Hamilton, können aber ganz knapp mit dem Leben entkommen und küssen sich in der darauffolgenden Phase der Erleichterung das erste mal.

Zum Schluss noch einmal zum Weißen Schiff. Das bekommt mit Hamilton ein weiteres Opfer. Da kommt alles zusammen. Gerade an dem Tag werden die Hummermonster aktiv, gerade an dem Tag wird gegen Hamilton ermittelt, gerade an dem Tag rächt sich der neue Diener des Schiffs an dem Kirchenrat. 3 Buchstaben fehlen jetzt noch. Im Endeffekt ist das nur ein angekündigter weiterer Aufschub. Bevor hier wirklich etwas passiert kommen noch mindestens drei Hefte, in denen dem Schiff jemand zugeführt wird.

Ein schwacher Roman. Nicht schlecht, aber einfach schwach. Zu viele Handlungen. Hätte man sich nicht mehr auf Winters Rache gegen Hamilton konzentrieren können, aus dessen Sicht? Dafür das Krabbenzeug ganz weglassen können? Wynn als Hauptfigur muss möglichst mitspielen, deshalb verstehe ich die Nachforschungen ja noch. Zeit zwischen ihm und Bella ist auch wichtig, um die Romanze möglichst offensichtlich und stur voranzubringen. Wenn die Nebengeschichten wenigstens gut gewesen wäre, aber sie bieten einfach überhaupt nichts überraschendes oder unoffensichtliches. Soviel zur Erzählstruktur, geschrieben ist der Roman zufriedenstellend.

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