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Hier können Sie eine Antwort zum Thema "2047 - Blut und Feuer" schreiben
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Das Gleichgewicht schrieb:
Ich bin mir sicher, der Roman wird genug lupenreines Lob bekommen. Deshalb schaue ich erst einmal, was sich an negativen Punkten angesammelt hat. Viel ist es nicht, nur zwei wirklich erwähnenswerte Sachen, die sich durch die Geschichte gezogen haben.

Die erste Sache führe ich nur aus Prinzip auf. Sie stört mich nicht und ist ein gemeines Mittel in Heftromanen, sich das Leben einfacher zu machen und dem Leser Spannung zu bieten. Zufälle! Der Angriff des Vampirs auf Sophia erfolgt gerade dann, als John und Suko sie besuchen und im Anschluss greift Raniel das erste mal ein. Er kann sich teleportieren und sein Schwert kann die Vampire vernichten. Er hätte schon die ersten Opfer retten können. Zumindest die zweite Frau wird von nur einem Vampir angegriffen, einfach hinter ihm erscheinen und ihn köpfen, fertig. Raniel meint zwar, er würde das alleine nicht schaffen, aber das nehme ich ihm nicht ab. Mich persönlich hätte ein Raniel-Einzelroman, aus seiner Sicht mit seinen Gedankengängen, nicht gestört. Als das Ermittlerduo dann das Engelshotel betritt erwischen sie gerade einen weiteren Vampir, wie er einen Engel angreift. Und in der Zuflucht der Engel später warten die Vampire mit ihrem ersten Großangriff auch brav, bis John und Suko da sind, um die Engel zu beschützen. Besonders, da die beiden nicht immer als Helden gerade rechtzeitig erscheinen, möchte ich das nicht als Kritikpunkt werten. Es nicht zu schaffen, jemanden zu retten, ist schlimmer als zu dem Zeitpunkt gar nicht vor Ort zu sein.

Was mich schon mehr beschäftigt sind die Waffen. John hat die ganze Zeit den Bumerang dabei, ihn aber völlig vergessen. Er muss erst glücklich auf den Po fallen und ihn spüren, damit er sich wieder an ihn erinnert. Seine einzige Waffe mit der er den Vampiren wirklich gut beikommt. Das hat mir nicht gefallen. Und das Kreuz reagiert auch wieder seltsam. Was sollte das schwebende Messer? Wieso hat der Vampir Kontrolle darüber? Wenn ich das nicht überlesen habe wurde es nie geklärt. Bleibt als letzter im Bunde der Stab des Buddha. Der kann laut Rafael also doch nur Lebewesen und keine Gegenstände beeinflussen. In einem der letzten Co-Autoren-Romane habe ich mich schon gewundert, als er in einem Flugzeug über den Wolken aktiviert wurde. Bitte liebes Autorenteam, beim nächsten Meeting mal eine Regel dafür bestimmen und sie auch gemeinsam umsetzen. Gut Stefan Albertsen war erst frisch dabei, vielleicht hat man vergessen ihn über den Stab aufzuklären.




Beides mindert den Lesespaß aber nicht. Rafeal sorgt dafür, dass jedes Themengebiet mal bedient wird und niemand vergessen wird. Und er verknüpft seine Geschichten sehr gut mit alten und frischeren Fällen, damit man das Gefühl hat, eine lebendige zusammenhängende Serie zu lesen. Einen stärkerer Fokus auf Raniel hätte ich mir gewünscht, mit Blick auf sein knallhartes Moralverständnis, das ja ständig erwähnt wird. Er und John hätten ruhig aneinander geraten können. Wenn in einer Serie die Eigenarten von Figuren zum Einsatz kommen und von mir aus auch etwas übertrieben genutzt werden, gefällt mir das. Rafael hat das schriftstellerische Können, dass ich ihm die bedachtsame Ausarbeitung solcher Szenen zutraue. Mit Cole ist ihm ja ein guter Nebencharakter gelungen, mit einem vielseitigen Gefühlsleben.

Die Gegenseite hat neben den üblichen platten Handlangern einen interessanten Bösewicht zu bieten, zu dem John sogar einen kleinen Bezug hat. Ich freue mich auf das unvermeidliche Wiedersehen. Durch die flotten Actionszenen im Hotel blieb ich im Lesefluss und im gebannten Spannungs-Feeling. Der Brand im Haus ist eine schöne Idee, damit es nicht nur Rumgeballere gibt. Puh, es fällt mir immer schwer, die guten Punkte an einer Geschichte zu benennen, weil ich sie einfach hinnehme und mir nur Highlights aktiv auffallen. Von Autoren wie Rafael erwarte ich so ein Leistungsniveau schon. Er kann auch kritische und kleinliche Leser zufriedenstellen. Deshalb ganz klar und ohne lange zu überlegen eine sehr gute Wertung. Darf gern mal ein Sinclairbuch schreiben, wie seine Kollegen.

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