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Hier können Sie eine Antwort zum Thema "2049 - Horror-Express" schreiben
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Dexter schrieb:
Erster, ätsch! Bei uns erscheinen die Hefte schon Samstags, manchmal habe ich Zeit, sofort damit anfangen zu können, hihihi! Ab heute/morgen fange ich erst mit "Die schlafende Armee" an, danach mit dem dicken Wälzer BRANDMAL, dessen Lesen sich wohl hinziehen wird, bis der kommende Halloween-Doppelband auf dem Tisch liegt. Viel zu tun, manchmal weiß ich nicht, wo mir der Kopf steht...
Zum "Horror-Express": John am Grab seiner Eltern, wo die Blumen wie von Geisterhand in Sekundenschnelle verwelken, dieses Ereignis wird in den folgenden Horror-Express-Handlung genauso wenig erwähnt wie die Flüsterstimme der toten Sheila Conolly aus dem Jenseits. Beide Gänsehaut-Begebenheiten haben nicht das Geringste mit dem Zug zu tun und werden auch bis zum Ende des Romans nicht mehr erwähnt. Was hat sich Jason dabei nur gedacht? Das größte Manko: Das geniale Titelbild fließt wie schon bei "Der Galgenlord" nicht hundertprozentig in die Handlung ein. Früher war das mal anders respektive besser. Das höllische Abbild der Lokomotivenfront findet keinerlei Erwähnung, nur ein brennender Zug im Allgemeinen. Schade, dass Jason zu dieser Teufelslok nichts einfiel! Wieder einmal Matthias, der mittels Helfershelfern das Grauen über die Menschheit bringen will. Sieht auf seine Diener herab, aber bemerkt John zwischen ca. 15 Personen nicht. Im Dorf angekommen, steigen die manipulierten Menschen nicht aus, sondern bleiben aus unersichtlichen Gründen im Zug. Einer will raus, den erledigt John oder vielmehr der Mann sich selbst. Bevor die Angreifer aussteigen, will John die Lok zurück- oder weiterfahren lassen. Wieso hat er die Fahrt aus einer anderen Dimension in das Kaff nicht von vornherein verhindert? Beim ersten Auftauchen des Zuges kann John keinen Lokführer ermitteln, später sieht er doch einen, nochmal später scheint er den wieder vergessen zu haben. Im Übrigen eine überflüssige Person, die nur der Zeilenschinderei dient, denn eine magisch manipulierte Lok fährt gewiss auch ohne Führer. Zum Schluss beendet die Kreuzformel den Fall, die John auch schon früher hätte aktivieren können, aber dann hätte das Heft im letzten Drittel leere Seiten... 2,5 von 5 möglichen Kreuzen, härter will ich mit Meister und Urgestein JD nicht ins Gericht gehen.
Handlungszeit Frühling mit Hinweis auf den baldigen Sommer, könnte sich also im Mai abgespielt haben. Passt für mich chronologisch perfekt zwischen dem Sirenen-Zweiteiler von Ian Rolf Hill und dem darauffolgenden Roman von Marc Freund, also genau zwischen die Bände 2029 und 2030. Jedenfalls laut meiner Checkliste, und die lässt sich nicht ins Bockshorn jagen. Vertraut mir!

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