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Hier können Sie eine Antwort zum Thema "2048 - Die schlafende Armee" schreiben
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Das Gleichgewicht schrieb:
Die konsequente Fortsetzung der Geschehnisse in und um Aibon hat viele schöne Stellen. Bills Einbindung an sich hat mir schon gefallen, zusätzlich ergibt sie auch wunderbar Sinn. Suko ist so ziemlich von Beginn an geschwächt, was sich durch das gesamte Abenteuer zieht und seine Einsatzfähigkeit sichtlich vermindert. Der Übergang vom letzten Fall in diesen hinein lässt auch keine Wünsche offen. Kurz mit McKenna abrechnen und dann durch seinen Hinweis auf die Isle of Wight. Ein besonderes Bonbon war für mich die Szene mit Suko und der gehörlosen Handgranate, die vom Stab des Buddha ungerührt ihr Werk tut. Damit sollte endgültig eine Regel für den Stab bestimmt sein, sogar in ihrer schwächeren Variante. Bitte so durchziehen!

Die Ereignisse, die danach aufgegriffen werden liegen schon ein Jahr zurück. Wieder einmal hatte ich eine Menge vergessen und musste mich erst informieren. Wenn man zwei Romanserien mit jeweils einem Autorenkollektiv liest, wo jeder seine eigene Baustelle hat, kommt man echt ins Schwitzen. Bis auf das letzte Viertel bleibt es bei einem netten Fall, der mich sehr an klassische Gruselgeschichten erinnert. Bestimmte Rollenbilder, Szenen und die Heftromaneigenarten sind deutlich sichtbar. Ich bin davon einfach kein Fan und fange jetzt mal an, die Dinge aufzuzählen, an denen ich mich gestoßen habe.


John, Suko und Bill wollen zur Isle of Wight, weil dort etwas vor sich gehen könnte. Darüber informieren sie Sir James, der gerade jetzt von der dortigen Polizei um Hilfe gebeten wurde, weil da etwas vor sich geht.

Bill macht sich Hoffnungen, bei der nächstbesten Gelegenheit nach Aibon zu gehen. Und ausgerechnet jetzt wird Aibon wieder aktiv.

Als die Polizisten das Henderson-Haus durchkämmen stoßen sie auf nichts. John und Bill werden aber im Keller direkt von zwei Blutsaugern angegriffen? Mir kann keiner erzählen, dass die Polizisten bei ihrer Durchsuchung den Keller vergessen haben. Im weiteren Handlungsverlauf erwachen frisch verwandelte Vampire auch genau dann, wenn jemand vom Geisterjägerteam in Greifweite ist. Das kann ich mir immerhin damit erklären, dass die Aibonmagie die Untoten gezielt aktivieren kann. John vermutet ja selbst, dass die Verwandlung so beschleunigt werden könnte.

Jedenfalls, nach dem Henderson-Haus will das Team jemanden suchen, der sich mit den Legenden hier auskennt. Zufällig hat sich kurz zuvor der örtliche Druide beim Polizeichef gemeldet, weil er ihm etwas erzählen will.

Mit dem trifft das Sinclairteam sich. Er befindet sich unter Beobachtung der Gegenseite, die lässt ihn dann aber wichtige grundlegende Hintergründe erklären und lässt ihn erst totschießen, als er genauer werden will.

Und als letztes, wann beauftragt endlich mal jemand den verdammten Baumstamm von der Straße zu räumen? Liegt der da immer noch und blockiert die Straße? Habe ich eine Stelle überlesen, in der die Polizei erklärt, dass sie ihn bewusst als Sperre da liegen lässt, damit kein Autofahrer aus Versehen in den Wald fährt? Hätte ich als Autor in einem Nebensatz so erwähnt, aber ich bin ja kein Autor.

Insgesamt sind mir das zu viele Heftromanzufälle beziehungsweise zeitliche Überschneidungen, genau dann wenn man sie braucht. Ich hätte die Geschichte an sich sehr gut bewertet, wäre aber wegen diesen Dingen auf eine gute Bewertung runter gegangen. Pech, wenn sowas auf meiner „Wichtigkeitsliste“ mit oben steht.


Aber das letzte Viertel. Wow. Das reißt nochmal alles raus. Das Wiedersehen mit einem alten bekannten – oder zwei alten Bekannten? - und seiner Helferin. Jasons Kahlschlag in Aibon gegen das natürliche Gleichgewicht hat dank Rafael schlimme Auswirkungen. Bills Wunsch, nach Aibon zu gelangen, und Sukos Verletzungen schlagen sich glaubhaft in den Handlungen der beiden Figuren nieder. Kurz gesagt, hier werden einige Dinge umbesetzt, deren Fehlen ich in Darks Romanen immer wieder kritisiert habe. Wegen dem Cover hatte ich Angst, dass Rafael übertreibt und zu mächtige Gegner einführt. Davon haben wir inzwischen genug. Er tut es. In Aibon könnte es bald extrem heiß her gehen. Aber es passt, hat mich nicht gestört sondern eher gepackt. Die Hälfte der guten Details habe ich sicher schon wieder vergessen und wegen einiger schockierender Handlungsenthüllungen möchte ich auch nicht großartig spoilern.


Ich wollte den Roman wegen schon einiger Zufälle abwerten, war mir da in der Wertung auch eigentlich sehr sicher. Aber das Ende ist perfekt, ganz großes Kino. Topnote dafür. Ich erwarte, dass dieser Prolog für abenteuerliche Aibonhandlungen auch fortgesetzt wird. Bei dem Autor bin ich aber guter Hoffnung. Da ist man Dark fast dankbar, dass er mit Aibon sowas verzapft hat und Rafael das jetzt vielversprechend repariert.

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