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Hier können Sie eine Antwort zum Thema "2048 - Die schlafende Armee" schreiben
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Dexter schrieb:
Vielen Dank mit dem (gekürzten) Abdruck meines Leserbriefes. Mit den Antworten war ich nicht hundertprozentig zufrieden, es hätte aber schlimmer kommen können. Bezüglich der JD-Romane nach Band 2000 hat man mich aber missverstanden oder ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Natürlich meinte ich nicht, dass ALLE nach Band 2000 erschienen JD-Romane chronologisch vor Band 2000 spielen, sondern nur die Bände 2008, 2009, 2012 & 2013. Auch wenn dies vom Sinclair-Team geleugnet wird, für mich ist das einfach so. Woraus resultiert meine Überzeugung? Zäumen wir das Pferd mal von hinten auf und beginnen mit Band 2000. Beim Lesen eines jeden JS-Romanes achte ich besonders auf die angegebene Handlungszeit, eventuelle Nennung eines Monats, einer Jahreszeit, Temperaturangaben etc. In Band 2000 ist von alledem nichts zu lesen! Also wann hat sich das Ganze abgespielt? Was hat sich Jason Dark beim Verfassen des Textes gedacht? Wurde er darauf hingewiesen, dass die Co-Autoren (nur einige oder alle?) im Gegensatz zu ihm ihre Texte in der Lesergegenwart ansiedeln? Auf jeden Fall kann sich der Leser beinahe aussuchen, zu welcher Zeit der 2000er-Plot spielt. In den Bänden 2001 bis 2007 ist nur von miesem (manchmal kühlem, wenn ich mich recht entsinne) Wetter die Rede, was man natürlich auch auf fast jede Jahreszeit beziehen kann. Hält man sich aber vor Augen, dass zumindest die Romane von Ian Rolf Hill und vielleicht auch die von einigen seiner Kollegen in der Lesergegenwart spielen, kann man davon ausgehen, dass sich die Ereignisse von Band 2000 bis 2007 in den Erscheinungsmonaten der Bände, also November und Dezember abgespielt haben. Man möge mich durch stichhaltige Beweise oder zumindest glaubwürdige Indizien bitte vom Gegenteil überzeugen! Meinetwegen kann man das Ganze auch auf den September und Oktober vorverlegen, oder hat jemand andere Vorschläge? Ich tippe eher auf die Lesergegenwart, siehe oben. Dann kommt mit Band 2008 wieder ein JD-Roman, spielend im August (Angabe im Heft). Das passt chronologisch nicht zu meiner o. g. Theorie, die ich für realistisch halte, genauso wenig wie JD-Band 2009, dessen Handlung im "Spätsommer" spielt. Dann kommen noch die Bände 2012 & 2013, Handlungszeit Herbst. Den Aibon-Roman 2013 könnte man natürlich mit Mühe und Not und sehr viel gutem Willen chronologisch nach Band 2000 einordnen, das halte ich aber für unglaubwürdig. Für mich spielt er auch noch vor dem "Höllenkreuz"-Abenteuer, basta! Vielleicht war sich JD beim Schreiben von "Land der bösen Trolle" unsicher, ob er auf das "Höllenkreuz" verweisen soll, beispielsweise weil er von der anderen Zeitschiene der Co-Autoren wusste und er keinen chronologischen Bockmist verzapfen wollte. Egal, aus welchem Grund, auf jeden Fall gab es keine (überflüssige) Fußnote in Band 2013 zu Band 2000, was natürlich Fans im Forum bemängelten, ich aber so genau richtig finde. "Höllenkreuz" und Folgeromane spielend kurz vor Jahresende (?), "Land der bösen Trolle" aber vielleicht (?) zwei Monate zuvor, aber trotzdem eine Fußnote? Um Gottes Willen! Das wäre ein schwerer Anschlussfehler gewesen. Ferner wird in den vier oben genannten JD-Bänden nach Nr.2000 Bills Schicksal respektive Sheilas Tod mit keinem Wort erwähnt, weil dies m. E. in den o. g. Texten noch gar nicht statt gefunden hat, jedenfalls nicht aus chronologischer Sicht. Bei den Co-Autoren-Romanen vor Band 2000 habe ich noch große Lücken und kann nicht sagen, wann das mit den unschiedlichen Zeitschienen angefangen hat. Nach Band 2000 aber kenne ich alle Texte lückenlos und mir sind die unterschiedlichen chronologischen Herangehensweisen zwischen JD & Kollegen aufgefallen. Finde ich okay so, nur wenn sich Widersprüche auftun und diese ignoriert oder nicht zugegeben werden, macht mich das fuchsteufelswild. Erst ab den JD-Bänden 2017 und 2031 kann man sie chronologisch nach den "Höllenkreuz"-Ereignissen ansiedeln, obwohl beim "Zombie-Hospital" nicht den Hauch einer Handlungszeit angegeben wird, kann theoretisch zu jeder Zeit spielen. Dass das mit (einigen unnötigen) Fußnoten auch manchmal haarscharf schiefgehen kann, will ich mal an zwei Beispielen verdeutlichen. Ende Juni erschien Timothy Stahls Band 2033 "Im Dartmoor geht das Grauen um", aus dessen Text keine exakte Handlungszeit zu entnehmen ist. Soll er zeitgleich in der Lesergegenwart spielen? Weiß ich nicht, könnte sein. Im Roman kommt es zur Aussprache mit Bill - und dieses Gespräch findet Erwähnung im JD-Band 2040 "Tanz der Teufelsweiber", Handlungszeit "Frühjahr". Wieder so eine haarscharfe Chronologie-Sache, zumindest wenn man voraussetzt, dass "Im Dartmoor geht das Grauen um" in der Lesergegenwart Ende Juni spielt! Aber ich will mal nicht so streng sein, vielleicht lässt sich der Stahl-Text auch im März/Anfang April einordnen, mit diesem Strohhalm habe ich mir zurechtgebastelt, dass diese beiden Abenteuer einfach kurz hintereinander stattgefunden haben, fertig. Sieben Wochen zwischen den EVTs der Hefte haben für mich damit nichts zu tun.
Etwas schwieriger wird es in einem anderen Fall: In Ian Rolf Hills Band 2025 "Wenn das Böse Rache nimmt" spielt Matthias mit, Handlungszeit im Text nicht zu ermitteln, aber folgt man Hills Prämisse der Lesergegenwart, müsste der Text im Erscheinungszeitraum Ende April spielen. Neun Wochen später erschien der JD-Band 2034 "Luzifers Engelschar", Handlungszeit "Spätwinter" (=Febrauar, Anfang März???), Matthias spielt wieder mit - leider eine unnötige Fußnote mit Hinweis auf den Matthias-Band 2025, eventuell (?) spielend Ende April. Total unglaubwürdig, zum Haareraufen. Für viele andere Leser vielleicht nerdige Haarspaltereien, ich achte nun mal auf solche Fehler, während andere ihr Hauptaugenmerk auf andere Dinge legen.
Ich kann nicht beurteilen, wie schwer es ist, einen Roman zu lektorieren, zumal ja ein Lektor mehrere Serien betreut, aber ich finde, man kann zumindest ein wenig besser auf solche Dinge achten respektive besser aufpassen. Das kann doch wohl so schwer nicht sein. So wie ich mir eine Checkliste beim oder unmittelbar nach dem Lesen eines JS-Romanes mache, kann es die Lektorin auch machen, um chronologische Widersprüche von vornherein im Keim zu ersticken. Das müsste ohne großes Kopfzerbrechen möglich sein!
Dazu ein fiktives Beispiel, worauf geachtet werden sollte: Beispielsweise erscheint im November ein Ian-Rolf-Hill-Text mit Justin Cavallo, Handlungszeitpunkt Lesergegenwart, also November. Drei/vier Wochen später erscheint ein JD-Roman, ebenfalls mit Justin Cavallo, aber nach Dark-Tradition eben spielend in seiner Autorengegenwart, z. B. August oder September. Würde mir nichts ausmachen, aber bitte keine vom Lektorat eingebaute Fußnote auf ein Abenteuer, welches zwar schon erschienen ist, aber aufgrund der unterschiedlichen Handlungszeithandhabung von JD & Co noch gar nicht statt gefunden hat. Da würden sich mir sämtliche Zehennägel aufrollen, so wie bei einigen Ex-Fans von Jason, die ihm immer wieder dümmliche Dialoge und schlecht durchdachte Storys vorwerfen, dieses wiederum sehe ich nicht so eng.

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