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Hier können Sie eine Antwort zum Thema "2052 - Verschollen in der Todeszone" schreiben
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Das Gleichgewicht schrieb:
leni schrieb:
Ariane schrieb:
leni schrieb:
Außer Ariane noch keiner??? Hallo seid ihr noch da?? Boah, alles muss man selber machen


wart noch 2 jahre, dann schreibt User Sinclair hier was rein.

Man muss nur geduldig sein!


Dann dauert es nicht mehr lang?



Es geht doch. Eine komplette erste Hälfte ohne großes Krachbummpeng. Was jedoch nicht heißt, dass es ruhig oder gar langweilig ist. Der Fokus liegt auf den Hauptfiguren der Serie und nicht auf der Action. Ohne zu überfrachten. Jeder Auftritt eines Charakters hat seinen Sinn und gewählten Zeitpunkt.

Bei Bill muss Florian nur aufpassen, dass er sich nicht zum Arschloch entwickelt. Oder zum Trottel. Es erscheinen nur um die 52 Hefte im Jahr, nicht jedes kann von Bill handeln. Die Trauerbewältigung um Sheila kann man nicht einmal annähernd so behandeln, wie es angemessen wäre. In der Serie ist jetzt aber ein Jahr seitdem vergangen, es müsste sich einiges bewegt haben. Seine Übersprunghandlung gegen den Roten Ryan konnte ich noch nachvollziehen. Einiges hier weniger. Wie der Reporter selbst erkennt, wurde er genau mit diesem Avalon-Trick schon einmal herein gelegt. Wieso wird er nicht misstrauisch? Sein Handeln mit dem Ziel, Sheila auszubuddeln, ist fast schon fanatisch. Gut, dass er seine Freunde nicht benachrichtigt verstehe ich noch. Aber wie gleichgültig er dem Ghoul gegenüber ist und wie er gegen Jane aktiv wird, da wird mir ganz anders. Ich schiebe die Schuld nicht auf den Autor. Wenn er Bill so darstellen mag, bitte. Jetzt ist aber wirklich der Punkt erreicht, wo er eine Gefahr für das Team wird und ich ihn zu keinen Fällen mitnehmen würde. Sympathisch ist mir dieser verblendete Vollidiot nicht, übertrieben gesprochen.

Die Geisterjäger im Yard haben derweil ihre eigenen Probleme mit der neuen Chefin. Die bekommt nun einen Name und ein Gesicht. Nett ist die Dame nicht. Dabei war sie eigentlich nur ein Real-Verweis von Dark, weil Cressida Dick damals neue Yard-Leiterin wurde. Sie jetzt – wenn auch unter anderem Vorname – persönlich als ärgerliche Trulla mitspielen zu lassen, ist nicht nach meinem Geschmack. Irgendwie wird sich damit auch wieder in die Ideen des Altmeisters eingemischt. Ob das abgesprochen ist? Wollte Dark, dass aus dem unschuldigen Running Gag purer Ernst für die Geisterjäger wird?



In der zweiten Hälfte der Geschichte geht es dann mehr zur Sache, ohne dass es Überhand nimmt. Jane hat ihr Sinclairtypisches Bauchgefühl und verfolgt auf diesen Instinkt hörend Bill. Ich sehe sein Handeln gar nicht so ungewöhnlich. Er macht sich abends allein Gedanken um seine Frau. Will allein sein und öffnet daher nicht. Rafft sich nach einem Jahr dann endlich auf – vielleicht durch ein Gläschen Scotch inspiriert - und fährt zum Friedhof, um das Grab seiner Frau zu besuchen. Klingt für mich nicht seltsam und hätte zu Bill eher gepasst als das, was er wirklich abzieht. Also muss sich die Detektivin gegen Ghouls zur Wehr setzen und bekommt als Belohnung eins von Bills Schaufel übergezogen. Und John entdeckt in Peelham, dass der Wachtrupp im Dorf aus Kreaturen der Finsternis besteht. Was für mich einen Kritikpunkt durch eigenes Zusammenreimen löst. Ok, die Bewohner sind auf mysteriöser Weise verschwunden. Trotzdem, wieso zur Hölle sollen in dem Geisterdorf so lange nach dem Ereignis noch Männer stationiert sein und auf Nichts aufpassen. Was für eine Verschwendung an Steuergeldern, der niemand einfach so zustimmen würde. Ein paar Warnschilder und ein Polizist aus einem nahegelegenen Ort, der einmal im Monat seine Runde dreht, das reicht doch. So hatte vielleicht Asmodis seine Finger im Spiel, die Sache genehmigt zu bekommen. Wozu? Wie hängt das mit Beelzebub zusammen, sind die beiden im Krieg? Was sagt Baphomet dazu? Das war sicher nicht nur eine Falle für John. Und wieso akzeptiert er, dass entführte Opfer von Beelzebub zurückkehren? Duldet sie, bis sie ihm im entscheidenden Moment fast einen Strich durch die Rechnung machen und knallt sie erst dann ab? Ich hoffe auch darauf bekommen wir Antworten und nicht nur auf die Fragen vom Bill-Plot.


Ich bin mit dem ersten Teil nicht komplett zufrieden. Mehr aus persönlichen Gründen, weil mir einige von Florians Entscheidungen nicht gefallen. Davon abgesehen ein prima Einstieg. Ich habe noch einige Punkte auf der Mecker-Liste, die aber in den Fortsetzungen sinnig erklärt werden können. Hoffentlich.

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