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Hier können Sie eine Antwort zum Thema "2057 - Von der Hölle verflucht" schreiben
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Neo09 schrieb:
Es nützt nichts, diesen Dark möchte ich dann doch noch bewerten. Und um es vorwegzunehmen, die im Mittelteil abgedruckte Leserstory der Woche ist um Längen besser als der Murks, den uns ein weiterhin vollkommen uninspirierter JD auftischt, und damit noch Geld verdient.

Inhalt? Eine gewisse Tessa wird von Matthias (wem sonst) entführt und durch ihn mit der Hölle infiziert, sie bekommt telekinetische Kräfte, zudem sitzt ein kruder dämonischer Zwilling in ihr, der sich einen Spaß daraus macht, von innen ihren Körper auszubeulen (warum er das macht, bleibt unerwähnt, mit Sicherheit wollte der Autor nur das Titelbild in den Roman integrieren).

Motive von Tessa? Das typische JD- Motiv wird genannt: das Auslöschen aller möglichen Zeugen. Und selbst hier schafft es JD vollkommen unlogisch zu sein. Sheila Conolly ist keine Zeugin, trotzdem wird andauernd von ihrer „letzten Todesstunde“ gesprochen, wohingegen ein Bekannter Bill Conollys einfach so aus Menschenliebe als tatsächlicher Zeuge überleben darf.

Was fällt ansonsten auf? Die grausamen Dialoge zwischen allen Beteiligten, insbesondere immerzu neue Telefonate mit Hinz und Kunz, die aber auch gar keinen Sinn machen bis auf Darks Bemühen, mit Zeilenschinderei das Heft komplett zu kriegen. Vor allen Dingen wirkt Bill Conolly als der pure Stichwortgeber für immer neue Phrasen und Allgemeingültigkeiten, immer mal unterbrochen von einem Darktypischen „Ha“ oder „verdammt“. Wortsätze, die man eigentlich aus Comics kennt, allerdings mit mehr Qualität. Zudem wirkt der Reporter wie ein Klotz am Bein, keinerlei Eigeninitiative oder Ideen, immer zaudernd und fragend wie ein kleines Kind. Was soll das????

Und ansonsten? Generiert sich der Eindruck, dass JD in keinster Art und Weise mit dem Plot um Sheilas Tod einverstanden war. Empathielos gibt es hier und da ein paar Floskeln zum werten Befinden von Sheila und Bill, nix mit Tiefgang, niveauvoll wie der Plausch ums Pausenbrot. Als wäre eigentlich nichts passiert. Und das ist es ja, was JD auch wollte und seit 10 Jahren konsequent durchgezogen hat, dass rein gar nichts mehr passiert bei den Hauptprotagonisten wie bei Donald Duck oder Speedy Gonzales und er nach gut 50 Heften seit Band 2000 wieder in seine einschläfernde „Wohlfühl-Spirale“ zurückfallen kann.

Darüber hinaus? Die „Todesstunde“ von Sheila wirkt nach den Ereignissen ihrer unsäglichen Wiederbelebung lächerlich. Wie will man nach der Entscheidung für die Friede-Freude-Eierkuchen-Variante aus dem letzten zwar großartig geschriebenen Dreiteiler überhaupt noch Spannung erzeugen? Vielleicht wenn man als regelmäßiger Leser unter Amnesie leidet, aber wie sonst?

Und...wie wird eigentlich Sheilas unzähligen Freundinnen und Bekannten, die vielleicht ja auch bei ihrer Beerdigung anwesend waren und getrauert haben, im Romankosmos realistisch beigebracht, dass sie nach ihrem Genickbruch wieder so unter den Lebenden weilt, als wäre nichts gewesen??????? Zumindest das Zurateziehen von Scotland Yard-Psychologen, um Sheilas Trauma (hat sie überhaupt eines?) zu behandeln, wäre das Erste gewesen, woran ein guter Autor jetzt denken würde. Aber nein, nichts dergleichen passiert. Ein Roman ohne Vor- und Nachgeschichte, wie aus der Zeit gefallen aber mit einem schlimmen Nachgeschmack!! Grausam, aber so steht es geschrieben...

PS: Noch immer frage ich mich, ob es bekannt war, dass Sheilas Seele im Höllenkreuz gefangen war und ich es einfach damals überlesen hatte. Nein, ich bleibe dabei und fühle mich leider bestätigt: Sheilas Auferstehung mutiert zum Eigentor.

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