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Thema: Versuch einer sachlichen Kritik
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Antworten zu diesem Thema: 82

 
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erstellt am 18.10.07 07:40
Guten Morgen, liebe Leser und Autoren !

Da ich mir in letzter Zeit Gedanken über die Romane und Bücher der Serie gemacht habe möchte ich diese hier kundtun.

Irgendwie driftet die Serie ab, da die flüssigen Handlungsstränge nicht mehr vorhanden sind. Ein jeder der Autoren, egal ob Christian, Volker oder Werner versuchen ihre eigene Geschichte zu erzählen. Allerdings fehlt untereinander der Zusammenhang, um noch diesselbe Professor Zamorra-Reihe zu sein die sie vor vielen Jahren ( ab Nr. 300 ) war. Sicherlich gab es früher auch viele Einzelromane ohne Zusammenhang aber dies war in keiner Weise störend da der große Handlungsstrang vorhanden war. Im Prinzip könnte jeder der Autoren eine eigene Serie über seine Thematik schreiben, aber unter dem Seriennamen Zamorra fehlt eindeutig der Zusammenhang. Zum Beispiel ist der letzte Band von Volker schon eine kleine Ewigkeit her und ich bin sicher nicht der Einzige der Armakath vermißt. Genauso hat Werner vor einigen Romanen mit Saris begonnen einen neuen Handlungsstrang zu erzeugen, aber da geht auch nicht wirklich was weiter.

Ebenso die Bücher, es gab ganz einfach Weltklassebücher wie Zeit der Teufel, Fu Long, Laertes oder über die Erstehung der Dynastie der Ewigen die ganz einfach Hintergründe über die Handlung der Romane geliefert haben. Mir ist schon bewußt das damit Ende war als Werner sich vom Zaubermond-Verlag trennte. Es ist keine Frage das auch die beiden Christians und Volker noch gute Bücher schreiben aber es sind halt "nur" Einzelgeschichten die mit der Serie nicht wirklich zu tun haben. In den Büchern sind Zamorra und Konsorten leider austauschbar geworden.

Habe mein Abo bei der Romantruhe bzw. beim Zaubermond gekündigt und werde die Serie bewußter lesen (d.h. qualitativ und nicht mehr quantitativ)

Für Reaktionen auf mein Schreiben wäre ich dankbar, vielleicht schaffen wir hier eine ansprechende Diskussion zu diesem Thema.

Wünsche euch einen wunderschönen Tag und liebe Grüße aus Wien

Christian

W. K. Giesa antwortet:
In der Zeit vor 300, als Rolf Michael, Manfred Weinland und ich die Serie "machten", liefen die Handlungsstränge auch getrennt voneinander, wobei zwischen Manfreds Romanen oft auch eine längere Zeitspanne lag.
Ich versuche, eine möglichst gute Mischung meiner Romane und denen der Co-Autoren zusammenzustellen. Es wird mit Saris, mit Armakath und mit Svantevit natürlich weitergehen, und irgendwann führen wir die Fäden zusammen. Aber was speiell Saris angeht – ich will zwischendurch immer wieder mal was ganz anderes schreiben. Wenn ich da einen Saris-Roman direkt an den anderen hängen würde, wäre das Thema sicher auch schon nach kürzester Zeit ausgereizt. Deshalb: Gut Ding will Weile haben.


(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 16:32 Uhr bearbeitet)

erstellt am 18.10.07 10:49
Hallo!
Also, ich bin sicher, Werner meldet sich hier bald.
Aus meiner Sicht kann ich nur sagen, Armakath hatte eine längere Pause, die auch mir (bin ich ganz ehrlich) nicht gefallen hat.
Das sind alles Gründe der Einteilung - jetzt erscheint ja bald ein Doppelroman von mir, der natürlich die weißen Städte zum Hauptthema hat. Zudem liegen Werner und dem Verlag weitere vier Manuskripte von mir vor - es geht also weiter.

Ob es richtig ist, wie es dann weiterlaufen wird, ist eine andere Frage. Ich bin auch der Meinung, die einzelnen Handlungsstränge sollten wieder mehr miteinander verwoben sein. Ich verrate sicher kein Geheimnis wenn ich sage, daß es vielleicht bald wieder mal eine Zamorra-Konferenz geben wird, auf dem solche Dinge abgesprochen werden.

Die Hardcover sind nach meiner - natürlich individuellen - Meinung nach wie vor kleine "Perlen" - und davon gehe ich auch nicht ab. Meine Kollegen und ich investieren in diese Reihe viel! Viel Arbeit, viel Zeit - viel Energie. Ohne Ausnahme.

Auch hier kann und darf ich nicht viel verraten, doch im kommenden Jahr wird sich auch bei der Zamorra-HC-Reihe etwas tun. Die drei aktiven Autoren Montillon, Schwarz und ... äh ja ... Krämer haben sich dazu erst am vergangenen Freitag zu einer reichlich konspirativen Zusammenkunft getroffen - am Hauptbahnhof Frankfurt/Main ... das war echt gruselig dort

Also sehen wir die Sache so wie sie ist:
Zamorra ist doch nach wie vor eine gute Serie, oder?
Kritik gibt es immer - logisch.
Und wir legen hier die Hände ganz sicher nicht in den Schoß! Darauf gebe ich mein Wort.

Gruß - Volker

erstellt am 18.10.07 11:14
Hallo Volker !

Wie schreibe ich jetzt die Antwort damit sie nicht sinnentfremdet rüberkommt ? ( Somit kommt wohl ein Job als Autor für mich nicht in Frage )

Die Hardcover waren zu der Zeit absolut perfekt, in der man ein Thema aus den Romanen genommen hat und von dieser Thematik die Hintergründe (die im Heft niemals so tiefgründig beschrieben werden konnten ) beschrieben hat.

Die letzten Bücher sind austauschbar, wenn man anstelle des Titels Zamorra den Titel Hansi Maier genommen hätte, wäre es ebenso in Ordnung gewesen. Die Abenteuer waren sicherlich lesenswert aber in keiner Weise "Zamorratypisch". Für mich persönlich sind es eben Einzelbücher über irgendein Abenteuer das es zu bestehen gibt.

Gerade die Handlungsstränge waren aber so "Zamorratypisch" und deswegen so lesenswert für mich.

erstellt am 18.10.07 11:35
märchenprinz01 schrieb:
Hallo Volker !

Wie schreibe ich jetzt die Antwort damit sie nicht sinnentfremdet rüberkommt ? ( Somit kommt wohl ein Job als Autor für mich nicht in Frage )

Die Hardcover waren zu der Zeit absolut perfekt, in der man ein Thema aus den Romanen genommen hat und von dieser Thematik die Hintergründe (die im Heft niemals so tiefgründig beschrieben werden konnten ) beschrieben hat.

Die letzten Bücher sind austauschbar, wenn man anstelle des Titels Zamorra den Titel Hansi Maier genommen hätte, wäre es ebenso in Ordnung gewesen. Die Abenteuer waren sicherlich lesenswert aber in keiner Weise "Zamorratypisch". Für mich persönlich sind es eben Einzelbücher über irgendein Abenteuer das es zu bestehen gibt.

Gerade die Handlungsstränge waren aber so "Zamorratypisch" und deswegen so lesenswert für mich.


Einspruch:
Laertes + Altera = Hintergrund Dalius Laertes, der in der Heftreihe ja eine durchaus große Rolle spielt.

Brutwelt Terra - mein letztes HC also - ist eine reine Einzelgeschichte, das gebe ich zu. ABER für mich war es da wichtig, Nicole endlich einmal den Hauptpart zu überlassen - sie ist ja sonst meist Nebenfigur.

erstellt am 18.10.07 11:48
Einspruch abgelehnt

Habe bei meinem ersten Schreiben den Herrn Vampir Laertes als positives Buch angeführt und somit gehört natürlich auch Altera dazu.

Es wäre für mich persönlich natürlich eine schöne Idee, wenn ein Hardcover über die " Weißen Städte" erscheinen würde. Aber wie oben beschrieben werde ich mir ganz einfach diejenigen neuen Hardcover besorgen die eben für mich in Frage kommen. Eine Zeitlang war es für mich als Sammler der Romane und Bücher wichtig alles Neue zu erhalten, mittlerweile werde ich dies ein wenig differenzieren und mir eben nur die für mich wichtigen Romane besorgen.

erstellt am 18.10.07 12:48
Moin,

okay, dann möchte ich auch mal.
Da ich nicht viel Zeit habe, kann es sein, dass ich nicht ganz so vorsichtig mit dem Nachfolgenden umgehe. Ich bitte, es mir zu verzeihen.
Aber ich hab halt nur 30 Minuten .

Ich bin mit der Drei-Teilung auch nicht einverstanden. Ich habe mich aber versucht zu arrangieren.
Deshalb noch einmal an dieser Stelle auf den Punkt gebracht:
Ich verstehe nicht, wieso Volker und Werner nicht die Serie allein schreiben. Dass ein "Überschuss" an Romanen da ist, sieht man doch (siehe Volkers vier).


W. K. Giesa antwortet:
Was glaubst Du, wie schnell so ein "Überschuß" abgearbeitet ist …



Warum muss man dann noch die (meiner Meinung nach) qualitativ überhaupt nicht in den Zamorra-Kosmos passenden Romane um Svantevit und Co. innerhalb der Serie bringen.
Ich weiß, dass ich damit gegen ein Autorenschicksal angehe. Immerhin muss Geld verdient werden, aber die Romane um Svantevit werde ich nicht mehr lesen. Das heißt, dass auch ich beginne zu selektieren.
Und das heißt, dass es in Zukunft den Zaubermond-Verlag als ersten treffen wird, wenn ich bestimmte Romane nicht mehr beziehen möchte.
Ich lese nun mal sehr viel und kann und will es mir nicht leisten, etwas zu lesen, was ich nicht mag.
Hinweis: Das ist meine Meinung. Im Forum sieht man, dass Svantevit genügend begeisterte Leser hat.

Kontinuität heißt auch folgendes: Van Zant ist durch Volker zum besten Freund von Zamorra aufgebaut worden. Das waren früher nur Bill und Ted. Und in den Werner-Romanen gibt es fast gar keinen Hinweis auf van-Zant. Das kann nicht sein. Das sind Brüche. Und das stößt auf.

Ich weiß, dass wir alle nur Menschen sind. Ich habe mich ja auch bisher arrangiert und werde es auch in Zukunft tun. Aber da hier schon einmal diskutiert wird, möchte ich hier meine Unterstützung des bereits Gesagten anbieten.

Wie gesagt, ist nur meine Meinung. Und aus allen wird ein buntes Mosaik.

Bis dann!
Thilo

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 16:36 Uhr bearbeitet)

erstellt am 18.10.07 12:54
Moin,

noch mal zwei Gedanken:

1. Bei Vampira hat man nie so recht herausfinden können, wer denn nun was geschrieben hat.

2. Wie geht das bei Maddrax? Da schreiben doch auch viele Autoren. Warum wird das da nicht kritisiert? Geht das da besser mit den Handlungssträngen?

DWB

erstellt am 18.10.07 12:58
Hallo Thilo !

Du scheinst dich ziemlich auf Christian Schwarz eingeschossen zu haben, und Svantevit wird wohl auch nicht mehr dein Freund

Ich habe mit dem Schreibstil von Christian Schwarz überhaupt kein Problem aber es fehlt mir halt von ihm, wie schon des öfteren heute von mir behauptet, der gewisse Handlungsfaden für die Serie.

So scheint dir auch aufzustoßen das jeder Autor sein Süppchen kocht, aber halt jeder in seiner eigenen Pfanne.

erstellt am 18.10.07 13:06
märchenprinz01 schrieb:
Hallo Thilo !

Du scheinst dich ziemlich auf Christian Schwarz eingeschossen zu haben, und Svantevit wird wohl auch nicht mehr dein Freund

Ich habe mit dem Schreibstil von Christian Schwarz überhaupt kein Problem aber es fehlt mir halt von ihm, wie schon des öfteren heute von mir behauptet, der gewisse Handlungsfaden für die Serie.

So scheint dir auch aufzustoßen das jeder Autor sein Süppchen kocht, aber halt jeder in seiner eigenen Pfanne.


Ich bin Pfannen-Fetischist!

erstellt am 18.10.07 13:07
Naja dann hast du genügend Platz für deine Süppchen

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