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Thema: 1542 Die Würgehand
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erstellt am 27.01.08 17:44
Der Würger Chikaze soll ins Gefängnis überführt werden kommt dort aber nie an, denn eine riesige Hand befreit den Mörder, der sich nun daran macht, den Staatsanwalt und den Richter zu töten, welche beide für seien Verurteilung verantwortlich sind. John und Suko sollen die beiden Schützen, kommen aber im Fall des Staatsanwaltes zu spät. Können sie wenigstens noch den Richte retten oder ist Chikaze schneller? Der Mörder indianischer Herkunft hat einen mächtigen Dämon als Verbündeten ...

Meinung:
Eine laue Rachestory wie sie immer dann herhalten muss, wenn dem Autor für die wöchentliche Gruseldosis nichts Besseres einfällt. Eine riesige Klaue als Gegner ist für die neuern Romane zwar eine angenehme Abwechslung und John Sinclair erinnert sich auch brav an die „Bluthand aus dem Jenseits“, doch die Umsetzung ist alles andere als spannend oder gar gruselig zu bezeichnen. Die Polizisten, die Chikaze transportieren schweben kaum ernsthaft in Gefahr und kommen mit dem Leben davon. Zuvor dürfen sie wieder seitenlange, wirklich armselige Dialoge führen. Die Geisterjäger rennen dem Geschehen wieder kräftig hinterher, und dass obwohl Chikaze sich beim Anwalt sehr viel Zeit mit seiner Rache nimmt. Das Finale zieht noch einmal ein ganz klein wenig an und mit Wanita wird ein indianischer Dämon genannt, von dem man vielleicht noch mal hören könnte. Eine gute Gelegenheit den verschollenen Chato aus der Versenkung zu holen. Außerdem müsste der Dämon mächtig sauer auf Suko sein, der seine Hand auf dem Gewissen hat. Womit der Chinese das bewerkstelligt hat, dürfte jedem Leser klar sein. Fragwürdig ist Johns Reaktion als er von Chikaze gewürgt wird. Außer seinen Händen hat der Killer keine Waffe mit der er John unmittelbar bedroht und der Oberinspektor macht noch nicht mal den Versuch Chikaze mit den Händen zu überwältigen. Immerhin ist John Sinclair in mehreren Kampfsportarten ausgebildet worden und hat auch eine Menge von Suko gelernt. Aber anstatt zu versuchen den Würgegriff zu sprengen schießt John dem Killer eine Kugel in den Kopf. In den Kopf wohlgemerkt, noch nicht einmal Schulter oder Bein. Der Geisterjäger kann von Glück reden, dass er in Jason Darks Traumwelt lebt, sonst könnte er seinen Job an den Nagel hängen.

erstellt am 29.01.08 17:10
Über JS diskutieren kann man seit einiger Zeit übrigens auch unter www.gruselroman-forum.de . Ein schönes Forum, wie ich finde. Wer aber genug davon hat, JS zu kritisieren () kann dort auch über andere Serie diskutieren. Nur so als kleine Randbemerkung...

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 17:11 Uhr bearbeitet)

erstellt am 04.03.10 11:58
Ich muss sagen , diese Rachegeschichte hat mich gut unterhalten. Um eine Note abgewertet wird der Roman nur , durch seine unzähligen und meist überflüssigen " verdammt ". Ansonsten ist der Roman flüssig und spannend zu lesen , die Längen halten sich in Grenzen. Sicher gab es schon viele derartige Rachegeschichten und daher ist der Ablauf vielleicht überschaubar , aber durch den Nebel und die Tatsache, kommt John rechtzeitig oder nicht , trotzdem spannend. Sicher war es auch nicht die erste Riesenhand und John war einmal kurz begriffsstutzig , als Suko einen Genickbruch bei Gordon Flagstone doppelt diagnostizieren musste. Aber es war auf jeden Fall spannende Unterhaltung, und ob der Schlusskampf zwischen Chikaze und John real war oder nicht , darüber möchte ich auch nicht weiter nachdenken. Notwehr war es auf jeden Fall und damit die Erschiessung Chikazes gerechtfertigt. Dazu fielen noch kleinere Merkwürdigkeiten auf : Der Anfang des Romans spielt im November , der Ausflug des Richters findet immer im Dezember statt. Demnach müsste der Roman vom 30.November auf den 1. Dezember spielen. Und John fragt Lydia Flagstone um Erlaubnis , ob er mal telefonieren dürfte. Nach der Zustimmung geht er nicht zu Lydias Telefon , sondern holt sein eigenes Handy aus der Tasche. Ob der Indianische Dämon Wanita , dessen Hand vernichtet wurde , noch mal auftaucht wird nur in den Sternen stehen.
Ich vergebe alles in allem die Note 3 = befriedigend und damit wieder 3 von 5 Kreuzen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 12:28 Uhr bearbeitet)

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