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Thema: Ich bin durch . . .
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Antworten zu diesem Thema: 108

 


erstellt am 12.03.08 23:37
Anubiz schrieb:
naja, wenn sich nix ändert, kann man auch nix neues bemängeln

Damit bestätigst du nur, was ich schreibe. Danke.

erstellt am 13.03.08 00:01
Schlechtreden?
Vor 1000 Bänden habe ich Schluss gemacht mit Sinclair-Lesen (mit dem Lesen der Romane zum Vergnügen noch früher). Vor 750 Bänden das Kaufen eingestellt (Ausnahmen Band 1000 und 1450, den ich rezensiert habe). Die Gründe dafür waren damals für mich dieselben wie heute bei anderen.

Und ab einem gewissen Niveau kann der Lektor nicht mehr alle Stilblüten entfernen. Ein Lektorat findet seine Grenzen, wenn der Roman so schlecht geschrieben ist, wie der Sinclair nun mal ist. Einem Neuling würden die Romane ohne Gnade zurückgeschickt. Aber einen Jason Dark lehnt man nicht ab.

Und mit der konstruktiven Kritik ist das wie mit dem Lektorat, irgendwann ist die nicht mehr zu üben, weil die Kritik länger wird als der Roman. Weil eben Stilblüten und Logikfehler überhand nehmen. Weil Dialoghülsen kommen. ("Verdammt!" "Da hast Du auch wieder recht"

@Barmbeker, habe Dir ein PN geschickt.

erstellt am 13.03.08 00:19
Also, ich weiß wirklich nicht, was du nun damit sagen willst.
Einerseits schreibst du, dass du JS seit 1000 Bänden nicht mehr liest, dass JS nicht schlechtgeredet wird; aber andererseits sagst du, dass Sinclair schlecht geschrieben ist. Nun, du kannst dich in diesem Punkt vielleicht auf die vielen negativen Stimmen stützen, aber das ist doch hier genau der Punkt - du stützt dich einfach auf der Kritik auf, um die Serie schlechtzureden, ohne sie selbst zu lesen und ohne zu wissen,wie sie aktuell geschrieben ist. Oder verfolgst du die Serie doch noch intensiver, als du hier zugeben willst? Bist du gar im Besitz der unlektorierten Manuskripte?

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 00:20 Uhr bearbeitet)

erstellt am 13.03.08 00:50
Mal eben im Kiosk rein lesen und auf schwache Dialoge stoßen, ewig lange dazu, dazu braucht es nicht lang. Sinnlose Beschreibungen, oder Szenen wo man sich fragt, was ein Autor in der Mittagspause vergessen kann (Beispiel: Töchter, die auf fünf Seiten und einem oder zwei Tagen Handlungszeit um 10 Jahre altern - ohne dass es einer merkt) oder ähnliche hanebüchene Dinge - das finde ich schnell. Das dauert kaum mehr als eine viertel Stunde und veranlasst mich nicht, den Roman zu kaufen.

Um das herauszufinden, brauche ich keinen Roman ganz lesen und kaufen. Nicht wirklich. Das fällt auf.

Und dann gibt es noch Rezensionen (z. B. auf gruselromane.de) und Zitate um zu erkennen, dass alles noch viel Schlimmer geworden ist.

Auch um zu wissen, das ein Lektorat seine Grenzen findet, braucht man keine unlektorierten Skripte, sondern muss nur die Ergebnisse sehen. Eher fragt man sich, was der Lektor rausgenommen hat. Hans-Ulrich Steffan war gut und da ist schon jede Menge übrig geblieben (und die romane waren teilweise gar nicht sooo schlecht). Den jetzigen Lektor beneide ich nicht um seine Aufgabe.

***böse grinsend Sarkasmus*** Aber wer die rosarote Fanbrille trägt, bemerkt dergleichen nicht ***Sachliches Gesicht, Sarkasmus aus***

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 01:02 Uhr bearbeitet)

erstellt am 13.03.08 03:31
Harantor schrieb:

Vor 1000 Bänden habe ich Schluss gemacht mit Sinclair-Lesen (mit dem Lesen der Romane zum Vergnügen noch früher). Vor 750 Bänden das Kaufen eingestellt (Ausnahmen Band 1000 und 1450, den ich rezensiert habe). Die Gründe dafür waren damals für mich dieselben wie heute bei anderen.
.

halllo Harantor

irgendwie verstehe ich dich nicht.

wenn du vor 1000 bändern aufgehört hast zu lesen,ist das ja schon fast 20 jahre her.
ich denke wer fast 20 jahre eine serie nicht gelesen hat kann doch nicht sagen ob sie gut oder schlecht ist.
ich habe mit band 300 aufgehört und erst vor gut ein jahr wider angefangen die alten hefte zu lesen.

du schreibst >>- das finde ich schnell. Das dauert kaum mehr als eine viertel Stunde und veranlasst mich nicht, den Roman zu kaufen.<<
sei mir nicht böse,aber ich kann mir nun nicht vorstellen das du seit fast 20 jahren jede wochen am kiosk stehst und jedes hefte eine viertelstunde durchblätterst.ich miene den häst du dir die dinger ja auch kaufen könne,wenn du noch so ein großes interesse dran hast.
ich habe auch regelmässig immer wieder ein blick in die romane geworfen,würde mir aber nie erlauben zu sagen sie wäre heute besser oder sclechter als früher.

du scheinst dich auf die rezensionen der anderen zu stützen.
mit dieser rezensionen ist es auch immer so eine sache.
eine rezensionen ist ja im grunde nichts anderes als eine kritik.
einer schreibt auf wie er das heft findet,ob es nun gut oder shclecht ist.
ich bin mit kritik der anderen immer sehr vorsichtig.nur weil anderen das heft,oder auch film,nicht gefällt so muss das selbe ja nicht auch auf ein selbst zu treffen.
warum stüzt du dich nicht auf die große anzahl von lesern die anscheinend noch spass an der serie haben.

mfg feldmann

erstellt am 13.03.08 09:40
Für den Neufan am Heftromanmarkt gibt es ja nicht viel neben Sinclair wenn man reinen Grusel haben will. Und wer keine Heftromane kennt, dem sagt halt auch Macabros, Larry Brent, Vampira etc. nix.
Ist doch klar, dass man dann JS liest und ihn unter Umständen (z.B. kein Buchleser, generell Wenig-Leser) gut findet.
Ich freue mich immer, wenn ich dann mal einen ordentlichen bis guten Sinclair in der Hand halte und lesen kann.

erstellt am 13.03.08 11:25
feldmann67 schrieb:
sei mir nicht böse,aber ich kann mir nun nicht vorstellen das du seit fast 20 jahren jede wochen am kiosk stehst und jedes hefte eine viertelstunde durchblätterst.ich miene den häst du dir die dinger ja auch kaufen n

Ich bin (bzw. war bis vor kurzem) Pendler und nach wie vor am Heft interessiert (und die Wartezeiten vertreibe ich mir gern in Buchhandlungen). Ich gehe jede Woche - auch jetzt noch - in die Bahnhofsbuchhandlung, gucke und stöbere, lese Leserkontaktseiten und gucke in die Romane rein. Und ich bleibe dabei, die Zeit reicht, um Schwachsinn zu finden (zumal ich zumindest nicht lange suchen muss).

Und ich war mal Fan: Ich hätte mir die Dinger gekauft, wenn sie denn lesbar gewesen wären.

feldmann67 schrieb:
du scheinst dich auf die rezensionen der anderen zu stützen.
mit dieser rezensionen ist es auch immer so eine sache.
eine rezensionen ist ja im grunde nichts anderes als eine kritik.
einer schreibt auf wie er das heft findet,ob es nun gut oder shclecht ist.
ich bin mit kritik der anderen immer sehr vorsichtig.nur weil anderen das heft,oder auch film,nicht gefällt so muss das selbe ja nicht auch auf ein selbst zu treffen.


Und das mit den Rezensionen ist auch meine Rede (wirf mal einen Blick in die Einleitungen zu Unter der Lupe im Zauberspiegel). Aber wenn ich einen Rezensenten kenne (und damit seine Vorlieben und Abneigungen) oder aber bei der simplen Beschreibung des Inhalts taucht schon die Frage auf, wie das zusammen passt. - Dann brauche ich die Meinung des Rezensenten schon nicht mehr.

Und in erster Linie stütze ich mich auf mein Empfinden, deshalb lese ich ja rein. Und treffe seit 750 Bänden die Entscheidung, mich des Kaufs zu enthalten.

feldmann67 schrieb:
warum stüzt du dich nicht auf die große anzahl von lesern die anscheinend noch spass an der serie haben.


Jeder soll Spaß mit dem, was ihm gefällt (und wenn Dir JS gefällt, ist doch gut). Aber: ***Spaß*** Seit 30 Jahren fällt mir zu so einem zu so einem Spruch nur ein: Esst mehr Verdauungsendprodukte, 100 Millionen Fliegen können nich irren ***Spaß aus***

Aber im ERnst: Zumindest hier, scheint mir die Zahl erfreuter Leser sich mit den enttäuschten die Waage zu halten...

Und ob die Zahl der begeiserten Leser noch so groß ist wie in den Achtzigern wage ich zumindest zu bezweifeln. Aber da wir keine Zahlen haben, bliebe das nur Spekulation

erstellt am 13.03.08 12:03
Ich muss sagen , es ist gar nicht meine Absicht nur zu nörgeln.
Es gab Zeiten ( zuletzt beim Kampf Mallmann gegen Marek ) , da konnte
ich gar nicht erwarten, das der nächste Sinclair erscheint und man
endlich weiterlesen konnte.
Auch wenn ich aus Zeitgründen meistens einige Romane Rückstand
habe. Dieses alte Romanfeeling mit regelmäßig neuen Wendungen und
Überraschungen , sowie wechselnden großen Themen fehlt halt
seit langem. Sozusagen das gewisse " Etwas ".
Auch früher gab es manchmal Patzer über die man sich dann mal amüsierte und gut is. Heute nehmen diese Patzer leider über Hand
und als aufmerksamer Leser, merkt man es halt sofort und ab einer
gewissen Menge wird es dann ärgerlich.
Kürzlich las ich auf Nachtschicht den Band 1502. Muß sagen gut geschrieben. Auch die Beschreibungen aus Wales. Nur leider nach
einer gewissen Seitenzahl kämpfte ich immer mit dem Einschlafen.
Viele lange Dialoge , hier Earl Digger und Frau , und leider sehr wenig
richtige Handlung.
Es passiert halt , wie so oft nichts wirklich wichtiges.
Ich fände es stark , wenn sich das mal wieder ändern würde.

erstellt am 13.03.08 15:07
Also ich muss Harantor in vielen Punkten zustimmen. Um einen aktuellen Sinclair-Roman zu bewerten braucht man wirklich nur in ein zwei Seiten reinlesen. Und außerdem schrieb er ja, dass er die Bände 1000 und 1450 gelesen habe. Einer der Punkte warum ICH Sinclair nicht mehr lese ist der, dass die Romane nicht nur schlecht geschrieben sind, sondern auch nichts besonderes mehr geschieht. Weder was die wiederkehrenden Charaktere angeht, noch die Einzelabenteuer. Die Geschichten sind vorhersehbar wie eh und je und das bißchen Handlung wird schnell totgeredet. Wenn ich dann noch lesen muss, dass viele Ideen einfach nur geklaut sind (Carlotta, Glendas Teleportationsfähigkeit usw.) vergeht mir auch der Rest an Leselust.

erstellt am 13.03.08 15:12
Absolut richtig und korrekt.


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