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Thema: 1575 Luzifers Angriff
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erstellt am 15.09.08 00:41
Father Ignatius bittet John Sinclair um Hilfe. Scheinbar hat ein Agent der Weißen Macht, Matthias, die Seiten gewechselt, nachdem er ein Haus in Polen untersucht hat, in dem mehr als zwanzig Menschen im Namen Luzifers starben. Unterstützt wird der Geisterjäger bei seinen Ermittlungen von einem weiteren Agenten des Vatikans, Stephan Kowalski. Als John und Stephan das Mordhaus betreten, in welchem Matthias umgepolt wurde, treffen sie bereits auf den Feind, der zum Sturm auf die Weiße Macht geblasen hat: LUZIFER…

Meinung:
Mit diesem Roman schuf Jason Dark einen spannenden, kurzweiligen Horror-Thriller, wie er schon lange nicht mehr in der Serie zu lesen war. Seit langer Zeit ist wieder das absolut Böse, mit Namen Luzifer, der Urheber des Grauens und nimmt sogar persönlich Kontakt mit John Sinclair auf. Dabei ist es nur logisch, dass die Weiße Macht ins Visier des gefallenen Engels rückt, ist sie es doch, die maßgeblich die Pläne der Hölle zu sabotieren versucht. Gekonnt beschreibt Dark wieder das Gefühl der Hilflosigkeit, dass den Geisterjäger immer dann befällt, wenn er es mit Luzifer persönlich zu tun bekommt, gegen den selbst das Kreuz des Geisterjägers vergleichsweise machtlos ist. Dabei scheut sich der Autor dieses Mal auch nicht vor drastischen, teilweise ekligen Darstellungen, welche die Rücksichtslosigkeit des Bösen perfekt unterstreichen. John und sein neuer Kollege sind meistens in der schlechteren Position und können eigentlich nur zusehen, wie Matthias im Namen Luzifers Tod und Verderben verbreitet. Das Finale in einer abgelegenen, entweihten Kapelle punktet mit einigen Überraschungen und jeder Menge Spannung. Dabei gibt es in diesem Roman wenig Action-Szenen, tatsächlich wird sogar kein einziger Schuss abgefeuert. Die Geschichte bezieht ihre bedrückende Atmosphäre aus der subtilen Spannung und der Übermächtigkeit des Bösen heraus. Ein Roman wie er nur selten innerhalb der Serie zu lesen war und daher ein echtes Highlight darstellt. Schade nur, dass Father Ignatius nur eine relativ kleine Rolle spielte. Dafür hat mit Stephan Kowalski ein sehr sympathischer Charakter seinen ersten Auftritt. Hoffentlich ist er demnächst wieder mit von der Partie. Stilistisch betrachtet ist diese Geschichte natürlich kein Meisterwerk, aber dennoch wurde sie sehr flott geschrieben, ohne lästige Wortwiederholungen.

Wer wissen will, was auf John in der Zukunft noch wartet sollte die Rubrik "Besonderheiten" in der kompletten Rezi auf LITERRA ansehen:

http://www.literra.info/rezensionen/rezension.php?id=3017

erstellt am 07.01.11 12:26
Endlich wieder ein Meilenstein in der Sinclairgeschichte. Nun weiß ich auch endlich wer Matthias ist. Der Auftritt Luzifers war schon beeindruckend. Als Matthias das Mordhaus als überzeugter Agent der Weissen Macht betritt und dann durch Luzifer , dessen überzeugter Diener er nun ist , umgepolt wurde, das hatte schon was. Matthias ist ein toller neuer Gegner , der durch seine Kenntnisse zur Bedrohung der gesamten Weissen Macht werden kann. Selbst Ignatius ist in Gefahr wenn diese Figur weiter ausgebaut wird. Ob Stephan Kowalski noch weitere Auftritte haben wird , warte ich mal ab. Auf jeden Fall ein Roman der das alte Sinclairfieber neu entfachen kann. Auch das Cover ist sehr gelungen zeigt es doch Matthias und seinen großen Menthor.
Fazit : Vielleicht geht noch etwas mehr , aber ansonsten ein Roman der zeigt , das die größte Durststrecke der Serie wohl hoffentlich überwunden ist. Note 2 = GUT ( 4 von 5 Kreuzen ).

erstellt am 08.01.11 15:38
Wundert mich echt , das es zu diesem tollen Roman so wenig Postings gab.

erstellt am 08.01.11 16:01
Auch die Szenen in denen Matthias mit seinen Opfern Adam Franzek und Irina spielt sind absolut klasse und extrem bedrohlich geschrieben worden.

erstellt am 08.01.11 16:17
Sinclair schrieb:
Wundert mich echt , das es zu diesem tollen Roman so wenig Postings gab.


Siehe meinen Post zu "Töte mich, dunkler Spiegel"
Finde ich ehrlich gesagt auch schade. Und gerade dieser Roman hätte es verdient, denn ohne Matthias könnte man momentan glaub ich ganz einpacken. Bin mal gespannt was Rasputins Erben noch auf die Beine stellen, aber ansonsten ruht ja an allen Fronten still der See.

erstellt am 08.01.11 22:18
So negativ sehe ich das jetzt nicht, es gibt schließlich auch noch andere Foren im Netz, die sich mit John Sinclair beschäftigen. Und ich zum Beispiel hab nicht immer Lust, in jedem einzelnen Forum etwas zu einem Roman zu schreiben. Das wird anderen sicher auch so gehen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:21 Uhr bearbeitet)

erstellt am 09.01.11 11:39
Florian schrieb:
Sinclair schrieb:
Wundert mich echt , das es zu diesem tollen Roman so wenig Postings gab.


Siehe meinen Post zu "Töte mich, dunkler Spiegel"
Finde ich ehrlich gesagt auch schade. Und gerade dieser Roman hätte es verdient, denn ohne Matthias könnte man momentan glaub ich ganz einpacken. Bin mal gespannt was Rasputins Erben noch auf die Beine stellen, aber ansonsten ruht ja an allen Fronten still der See.


Und die Sache mit Rasputins Erben begann ja überraschend mit dem Roman " Der russische Rambo. " Auf jeden Fall habe ich jetzt Matthias als tollen Gegner kennengelernt mit enormen Potential.

erstellt am 10.01.11 16:09
El Sargossa schrieb:
So negativ sehe ich das jetzt nicht, es gibt schließlich auch noch andere Foren im Netz, die sich mit John Sinclair beschäftigen. Und ich zum Beispiel hab nicht immer Lust, in jedem einzelnen Forum etwas zu einem Roman zu schreiben. Das wird anderen sicher auch so gehen.


Das ist schon verständlich. Nur konzentriere ich mich auf dieses Forum , da ich die anderen nicht kenne.

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