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Thema: 1582 Herr der Unterwelt
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erstellt am 30.11.08 16:18
In Gilfach, einem kleinen Ort in Wales, treibt ein Mörder und Kannibale sein Unwesen, und das nachdem er vor Jahren von den Einwohnern in den Kohleschächten eingesperrt worden war. Durch den Anruf einer gewissen Kate darauf aufmerksam gemacht kommen Bill und John gerade noch rechtzeitig, um Grace, die den Mord an ihrem Bruder aufklären will, vor dem Angriff des Monsters zu retten.

Die Spitze eines Eisberges. Keine höllischen Mächte, sondern die Abgründe der menschlichen Seele und der Wille zu überleben machen den Roman auf den zweiten Blick interessant, denn Jason Dark zieht den Leser damit unweigerlich in die Klischees von Gilfach, in die endlosen Tunnel der Unterwelt. Und er zeigt dem Leser auch die Grenzen, dass irgendwo Schluss ist und vor allem, dass man nicht alleine ist.
Von den Schreibfehlern abgesehen verführt Jason den Leser wohl nur zu gern zu der Meinung es besser zu wissen und man muss sich sehr zurückhalten um nicht "Vorsicht, Kasper, das Krokodil!" zu rufen.

erstellt am 02.02.11 12:11
Nun der Einstieg in den Roman liest sich noch gut. Interressant ist Bills Ausflug in seine eigene Vergangenheit. Hatte er doch bereits in jungen Jahren , am Anfang seiner Reporterkarriere , mit dem Fall Willow zu tun. John versuchte gerade beim Yard Fuss zu fassen. Also zunächst ein inspirierter Trip in die Vergangenheit. Doch dann kommen die unschönen Merwürdigkeiten. Auf der Suche nach dem Mörder ihres Bruders , hat Grace , Willow aufgeschreckt und John und Bill können sie und Konstabler Clinton , noch gerade im letzten Moment retten. Dann fragt John , als er hört das Grace den Mörder ihres Bruders sucht , ob sie Erfolg gehabt hätte ? Ist dämlich , da er den " Erfolg " ja gerade selbst vor Augen hatte. Sodann finden John und Bill , nach einem Abstecher zu Bills Auftraggeberin , Graces ermordete Zimmerwirtin. Alles deutet darauf hin , das Grace von Willow entführt wurde. Wäre ja auch OK. Doch dann betritt Konstabler Clinton das Haus und verkündet : Grace wollte niemanden hineinziehen und den Fall selbst beenden , allerdings hätte er noch eine Wegbeschreibung , da Grace , der Unterschlupf von Willow wieder eingefallen ist. Wie hohl ist das denn ??? Erst einmal hatte Grace , Willow ja bereits aufgestöbert und konnte froh sein überlebt zu haben. Und dann geht sie waffenlos erneut freiwillig dorthin ohne die Experten mitzunehmen , wie ein Schaf das zur Schlachtbank geht ?? Was will sie damit erreichen ?? Dark hätte bei der Entführung bleiben müssen . Und das sie den Weg kennt ist ja wohl logisch , es sei denn Grace würde an Alzheimer leiden , aber das ist nicht bekannt. Zuguterletzt noch die " Überraschung " am Schluß. Bills Auftraggeberin Kate ist gleizeitig Willows Geliebte , die ihn die ganzen Jahre am Leben erhalten hat. War ja in letzter Zeit schon öfter vorgekommen , wieder einmal bestellt ein Täter oder Mittäter seinen Henker selbst , in maßloser Selbstüberschätzung. Nicht unbedingt ein gelungener Dreh.
Fazit : Am Ende bleibt zur Beurteilung diesmal nur die Note 4 = Ausreichend ( 2 von 5 Kreuzen ) für einen Roman der interressant begann , aber dann viel zu wünschen übrig lies.

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