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Thema: 1588 Das Horror-Grab
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Antworten zu diesem Thema: 8

 
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erstellt am 20.01.09 19:08
Victor Fleming wird von einer Profi-Killerin als Tarnung benutzt, die verrät sich jedoch als Zombie, was John Sinclair und Suko auf den Plan bringt. Sie erfahren, dass ein Club-Besitzer umgebracht werden soll, und als sie diesen noch warnen, schlägt die Killerin zu - wird aber von Suko ausgeschaltet.

"Ich werde zu meinem Grab gehen!"

Dieser Satz, einfach, klar und auf den Punkt gebracht, ist das Beste, was ich zu diesem Thema je gelesen habe. Er schlägt sogar Ovid, der das Thema Unterwelt nur andeutet, indem er das Grab als letzte Behausung beschreibt, wohin wir letztendlich alle streben. Klara ist sich dessen bewusst und sagt auch, dass sie dahin geht. Wow!
Das Ganze noch in eine gruselige Geschichte verpackt, mit zweitem Gesicht am Grab, lässt auf einen IQ einer Blondine schliessen, der weit über der Erwartungshaltung liegt. Klar, dass Otto Normalverbraucher damit Schwierigkeiten hat. Und dieses hohe Niveau zieht sich bis zum Schluss durch, was mir in höchstem Mass imponiert.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 19:08 Uhr bearbeitet)

erstellt am 14.05.11 13:29
Der vorangegangene Meinung kann ich mich nur anschliessen. Für mich der vielleicht beste Sinclairroman der letzten Zeit. Ein absolut gelungenes Meisterwerk ohne Schwächen von Anfang bis Ende. Außerdem richtig gruselig , man stelle sich nur vor , man schaltet nachts das Licht ein und sieht seine Partnerin als Zombie neben sich liegen. Damit nicht genug , steht sie auch noch auf und sagt : " Ich gehe zu meinem Grab ". Und auch auf dem Grab zeigt sich das Bild der Klara Wellmann. Von Handlungsarmut kann man hier nicht sprechen. Ganz im Gegenteil entpuppt sich Victors Freundin noch als Profikillerin , in deren Körper die Seele der verstorbenen Schwester weiterlebt , deswegen das mal normale und dann wieder zombiehafte Aussehen. Zuguterletzt gibt es noch ein dramatisches Finale in einem Sexclub mit einigen Opfern. Kurzauftritte von Dagmar Hansen , Harry Stahl und Chiefinspektor Tanner runden das Lesevergnügen ab. Ein Sinclairroman wie in den guten alten Zeiten , Spitzenspannung , toller Schreibstil , keine unnötigen Längen oder Schwächen. Hierfür kann es nur die Note 1 = Sehr Gut geben ( 5 von 5 Kreuzen ) . Ein großes Lob an Jason Dark der sich hier als wahrer Gruselmeister präsentiert.

erstellt am 14.05.11 14:36
Auch das Cover ist gut gelungen und erinnert an die früheren Ballestarbilder die immer ein Aushängeschild der Serie waren und bleiben.

erstellt am 14.05.11 16:49
Mann, ich hoffe schwer, dass das Ironie sein sollte

erstellt am 15.05.11 13:15
Nein überhaupt nicht. Der Roman war spitze , begann mit wirklichem subtilen Grusel und endete mit blutiger Action. War wirklich toll zu lesen und ist auch empfehlenswert.

erstellt am 15.05.11 18:38
Na ja, über Geschmack lässt sich streiten

erstellt am 16.05.11 15:23
Sicherlich , nur indem Fall bin ich mehr als überrascht das der Roman schlechter wegkommt als er ist.
Was hat dir denn z. B. nicht gefallen ?????

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 15:24 Uhr bearbeitet)

erstellt am 16.05.11 16:38
Wirklich schlecht fand ich ihn auch nicht, aber auf keinen Fall Top(5 Kreuze) höchstens Durchschnitt.
Die Handlung hätte eher in einen billigen Trash-Movie gepasst und die typischen Logikfehler in der zweiten Hälfte habens auch nicht besser gemacht.

Aber vielleicht erwarte ich auch zuviel von einem belanglosen Einzelroman der neueren Zeit

erstellt am 18.05.11 16:08
Durchaus möglich.

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