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Thema: MX 238
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Antworten zu diesem Thema: 23

 
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erstellt am 10.02.09 15:04
Titel: Herz aus Eis

Autorin: Michelle Stern

Cover: Koveck

Cover-Link:

http://www.maddrax.de/?id=serie.heftnav.nr.238

erstellt am 10.02.09 15:18
Zwillinge? Eine weiß, eine schwarz gekleidet; eingefroren. Hm...

Sehr schön - Titel und Bild sind wirklich sehr catchy!

erstellt am 10.02.09 19:13
So wie Crow an Armbesitzer ansieht muss es Smythe sein.
"Der Kerl der meine unschuldige, liebe, süße ...bla bla bla ...(3 Tage später) Tochter mißbraucht hat!"

erstellt am 10.02.09 19:47
Und wer sollen dann Miss Yang und Miss Yin sein?

Den Smythe braucht hier noch keiner - der hat sich Zombie-Chester gekrallt und versucht grade, den Genmutanten zu überzeugen, sich ihm anzuschließen.

erstellt am 12.02.09 11:25
Schnee von gestern,
ein Herz aus Eis von morgen,
welch Cover von den Schwestern,
ich will ab heut' für Sie sorgen.

erstellt am 14.02.09 14:30
Vorschautext für Band 238 "Herz aus Eis":

Fischmenschen wären bei einer britischen Station gesichtet worden, so lautet das Gerücht, das wohl die meisten Bewohner der Antarktis als dummen Scherz abtun. Nicht so Matthew Drax und Aruula - denn das Auftauchen von Hydriten wäre ein wichtiger Hinweis auf den Flächenräumer. So machen sie sich denn auf den Weg zu den Briten, um der Meldung auf den Grund zu gehen ... nicht ahnend, dass ein alter Feind, der dasselbe Ziel verfolgt, bereits dort eingetroffen ist.

erstellt am 14.02.09 14:53


(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 14:53 Uhr bearbeitet)

erstellt am 28.02.09 18:32
Herz aus Eis

So ein Titel bei der Autorin.
Ich glaube ich kaufe mir seit ewiegkeiten malwieder einen MX.

Vielleicht ist hier zur Zeit ja auch mehr Lustgewinn zu bekommen als anderswo.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 18:32 Uhr bearbeitet)

erstellt am 01.03.09 00:44
Axler schrieb:
Ich glaube ich kaufe mir seit ewiegkeiten malwieder einen MX.

Wobei dieses Heft für einen Wiedereinstieg nicht das optimalste ist. Besser wären Band 234 oder 235 (Ankunft in der Antarktis).
Kaufen darfst du es natürlich trotzdem!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 10:26 Uhr bearbeitet)

erstellt am 04.03.09 01:46
MX 238 – Herz aus Eis (Spoiler!)

Aloah!
Hach, das ist ja wie früher hier. Ich habe den Roman dieses Mal, wie auch schon in früheren Zeiten, etwas eher bekommen und hatte schon am Wochenende Zeit den aktuellen MX zu lesen. Nachdem wir nun zwei Bände lang Matt und Aruula durch die Antarktis gefolgt sind, beleuchtet Michelle Sterns Roman jetzt den Counterpart, nämlich was aus Crow und Agat’ol sowie aus der Hydriten-Gruppe der Drachenbrüder geworden ist. Letztere haben bei ihrem Eintreffen auf dem eisfreien Kontinenten die A...-Karte gezogen, da sie gleich mal von den Briten und deren Kampfhundzüchtungen angegriffen werden – im Namen der Wissenschaft, verstet sich. Da bleiben einige Fischmacs auf der Strecke, andere haben das zweifelhafte Glück, erst einmal noch als Versuchskaninchen für einen von den Tea-Time-Versessenen entwickelten Beeinflussungschip, der operativ ins Gehirn eingesetzt werden muss, zu dienen. Agat’ol gerät, nachdem er Crow davon überzeugen kann ihn erst einmal auf eigene Faust ziehen zu lassen (nicht ohne Kalkül des Generals, der sich – da er von der Verbindung seines fischigen Freundes zu seinen Artgenossen weiß – neue Informationen über den Flächenräumer verspricht), in britische Gefangenschaft und überlebt als einziger die Hirn-OP. Man lässt ihn ziehen, da die Briten ihn mit dem Chip verfolgen können und er sie möglicherweise zum Fischmenschen-Nest führt: Neues Forschungsmaterial! Crow begibt sich unterdessen mit zwei leicht bekleideten weiblichen Warlynnes als gestrandeter Händler getarnt, in die Station der Briten, die ihn mit allerlei unmöglichen Witzen über die Clarkisten, bitterem Tee und Golf nerven. Bald hat er die Nase voll und erobert die Kolonie im Sturm. Gezwungenermaßen zusammen versucht man die Hohlwelt der Clarkisten einzunehmen. Als Crow allerdings erfährt, das Matt bereits da war und keine Infos betreffend des Flächenräumers bekommen hat, zieht er von dannen und überlässt die dezimierten Briten den Händen der auf Rache sinnenden Clarkisten. Am Ende ist Agat’ol auf sich allein gestellt, die Drachenbrüder sind bis auf ihren Anführer Kor’nak dahingeschieden und Crow grummelt vor sich hin, auf der Suche nach dem Hydriten, der ihm im Laufe des Romans abhanden kam, von dem er aber weiß, dass er noch lebt ...

Michelle Sterns Roman kommt nach den politischen Querelen des vorletzten Romans und dem Hohlwelt-Abenteuer beim letzten Mal erfrischend leichtfüßig daher. Die angesprochenen Thematiken sind zwar für MX nicht neu – den mentalen Beeinflussungschip hatten wir schon, auch die eher skurril-exzentrische und in meinen Augen wieder einmal nervige Bunker- bzw. Stationsgemeinschaft kennen wir in ihren multiplen Ausführungen einfach schon zu Genüge. Da es bis zum Angriff Crows auf die Clarkisten zwei lange Drittel des Romans dauert, bleiben mir die Kämpfe und Eroberungen der Hohlwelt – wenn auch sehr schön geschildert! - etwas zu wenig „breit“ erzählt. Da wäre mehr drin gewesen. Stattdessen steht wieder einmal eine abgedrehte Gemeinschaft Kometenüberlebender-Nachkommen über weite Teile des Bandes in Vordergrund. Diese sind zwar nicht so dermaßen mental daneben, wie Hahn oder Zybell sie gerne mal geschildert haben, trotzdem trägt die Beschreibung dieser nicht ganz überzeugend über die ersten 35 – 40 Seiten des Romans. Auch Crows zunächst vorsichtige Ermittlungen und Annährungen werden mit dem Reißen seines Geduldfadens und der Eroberung der Briten hinfällig und lassen mich leicht unbefriedigt ob der doch sehr vorherrschenden Ausführlichkeit ihrer Schilderungen zurück. Ich bedauere ein wenig die Ausrottung der Drachenbrüder-Hydriten, bis auf den einen, der noch übrig ist und sicher noch eine nette Nemesis für Agat’ol abgibt. Wäre der Roman insgesamt etwas dynamischer und mehr wie das letzte Drittel, hätte mir persönlich das mehr zugesagt. Sprachlich aber gewohnt topp und somit – wenn auch eine Nuance weniger nach meinem Geschmack als der letzte Roman – knappe 10 Punkte.

Gruss, Andro

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