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Thema: Zum-Nostalgischen-Professor-ZamorraDeMontagne
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erstellt am 07.04.09 18:08
Lasset uns hier über die Anfänge des Profs labern.
Frohes Geblödel :)

erstellt am 10.06.09 21:26
Loxagon schrieb:
Lasset uns hier über die Anfänge des Profs labern.
Frohes Geblödel :)


Also ich weiss nicht, ob sich 'frohes Geblödel' mit dem Titel des Thread verträgt. für mich ist der Meister des Übersinnlichen immer noch etwas, das ihn aus dem Sumpf des Blödelns heraushebt. Zum Beispiel nehme man den Hofzauberer Tsa Mo Ra, der durch eine Aussprache etwa wie Zamorra klingt, obwohl mir das erst nach dem zweimaligen Lesen aufgefallen ist: hintergründiger Humor, wenn auch in so geringem Umfang ist es, das ich an dieser Serie so liebe.

Und wieso ausgerechnet 'Anfänge'! Ich hasse Anfänge. OK, das sehe ich so, andere mögen es anders sehen. Für die ist auch ein Kreis, der Grundbegriff jeder Dämonenbeschwörung, mit einem Anfang und einem Ende gesegnet. Da wird geradlinig gedacht und messerscharf vom Thema abgewichen. Vielleicht sollte ich mich an der eigenen Nase fassen, doch Anfänge beim Professor?

Alles, was mir dazu einfällt, sind Posts, die mehr als 15 Wörter enthalten, damit die Zweideutigkeit, die notgedrungen der Schrift innewohnt, auf ein Mindestmass reduziert wird - zum ersten. Dann kommt da noch das HC eins, das natürlich gleich mit einer Zeitschleife beginnt. Und drittens - wer von Euch hat eigentlich ein Amulett bestellt, als das zu haben war, und jetzt vorliegen?

Ich meine Blödelthreads gibt''s doch genug und zu Hauf! Selbst in der Aktuellen Handlung wird inzwischen nur noch Unfug getrieben. Als ich einen Beitrag schrieb, der noch um Lagen höher im Niveau war, wurde ich von Herrn Krämer persönlich zusammengestaucht, doch heute scheint das keinen mehr zu interessieren. Man kann doch förmlich darauf warten, bis sich hier die Trolle tummeln und etwas von kurzen Beiträgen faseln, die Würze enthalten sollen

Blödeln wir heute hier, morgen dort.
Hauptsache wir vergessen die Welt
Und vor allem, warum wir Zamorra lesen.

Vielleicht schaffe ich es noch einige User näher kennen zu lernen, und zu einem Gedankenaustausch zu kommen, wie er in den Café-Häusern des 18. Jahrhunderts gang und gäbe gewesen sein soll. (Natürlich hatte einiger der damaligen Philosophen so ihre Schwierigkeiten damit, den dortigen Kreisen, die auch aus Freimaurern und sonstigen Logen bestanden haben sollen, nicht auf den Schlips zu treten.) Doch in Anbetracht der aktuellen Handlung muss man sich wohl auch hier auf ein 'No Tears II' gefasst machen.

erstellt am 16.06.09 23:31
Was hast du gegen Anfänge?

Zamorra war ja nicht direkt Dämonenjäger sondern musste ersteinmal zum Erben werden. Dazu musste man seinen Onkel killen, und danach war Zamorra eben Erbe. Er erbte das Schloß und allem drum und dran. Amuletten, Dämonen, Platz für die Klamotten seiner zukünftigen Freundin und und und ...

Natürlich glaubte Nicole erstmal Monatelang nicht an Dämonen und fand immer für alles eine perfekte logische natürlich Erklärung - Genauso Bill. Bill glaubte sogar erst ab Band 50 ans Übersinnliche - Und dass nicht einmal weil er sich im Jahre 1000 Piependeckel wiederfand, nein, weil ihm Zamorras längst abgekratzer Ururururururururururur (und so weiter) Ahne Leonardo gegenüberstand und was von einem Kreuzzug faselte. Nicole hingegen fing so um Band 20 rum an.

Seltsamerweise war Zamorra einw enig Ratlos, denn Leonardo war ein extrem nettes Kerlchen. Keine Spur vom irren Massenmörder. Aber, keine Sorge, wie man weiß kam Leonardo dann doch noch als böse zum Zuge denn die Hölle hatte die Schnauze voll und warf ihn raus. anklagepunkt: Zu böse für die Hölle!

Zu böse - Für die HÖLLE?!
Hat Leonardo etwa das Sondererlaubnisformular zum ganz und gar oberboshaftigsein vergessen auszufüllen?

Tja, Ordnung muss sein. Allerdings war dieses Sonderdingsdangs wohl genauso unmöglich zu bekommen wie der Passierschein A 38 - Also ging Leo ein weilchen auf die Erdce, murske ein paar hundert Leute ab, ehe er wieder kam - Kein Wunder, immerhin ists daheim doch am schönsten - Und ... fragte Asmodis ganz nett: "Darf ich auf deinen Trohn?" Ja, auch Höflichkeit muss sein. Natürlich, es war ja nicht so dass Leonardo kein gutes angebot hatte. Denn würde Assi ablehnen würde Leo ihn vernichten. Und so räumte Assi freiwillig den kahlen Trohn - Sicherlich nicht ohne vorher kräftig zu pfurzen!

Ob ers tat? Krämer fragen, Krämer weiß ja alles. Oder?

erstellt am 17.06.09 20:33
Der liebe Herr Krämer ist auch nur ein Mensch und deswegen weiss er auch nicht alles. Allerdings hat man manchmal das Gefühl, dass er einen lieber dumm sterben lässt. Mir hat er auf jeden Fall gleich die Quintessenz 'reingedrückt, als er mir vorwarf, "Das magst Du so sehen, andere sehen das sicher anders."
Und genau diese verschiedenen Interpretationen sind eben das Ding, wo sich die Geister scheiden und vor allem worauf so mancher Trick im geschriebenen Genre aufbaut.
Wenn Du fragst, ob Höflichkeit in der Hölle an der Tagesordnung ist, so muss ich leider sagen: ja. Doch das mit dem Höllenthron ist, und das ist nur eine persönlich gefärbte, wenn auch wohl erwogene Vermutung, doch etwas komplizierter als dass man da so einfach hinlatschen, "Hi" sagen und jemandem den Stuhl unterm Hintern wegziehen könnte. Ich komme ungern auf das sechste Buch Moses zu sprechen, wo die Begriffe Hölle und Höflichkeit verbunden sind und laut dem man "auch um den Teufel zuerst nachfragen" soll.

Ich gestehe, dass ich mich an dieser Stelle sehr wunderte und wahrscheinlich war ich nicht der einzige. Was Du mir so erzählt hast, klingt als habe der Schreiber jener anfänglichen Romane ebenfalls einige lustige Ideen gehabt, vielleicht sogar aufgrund jener von Dir angezweifelten Höflichkeit. Vor allem ist völlig unbegreiflich, was besagter Teufel in diesem Satz nun genau ist.
Das ist so eine typische Stelle, wo man Herrn Krämer zitieren sollte. Nun, wie dem auch sei, bevor man sich da das Hirn malträtiert, kann man es auch aufschreiben, da fallen dann solche "Ich weiss schon was" einfach weg, und vielleicht kürzt sich das Ding noch 'raus - oder es fällt gar nicht auf.
So weit zu dem Thema Höflichkeit.
Zum Thema des Abschwatzens des Höllenthrons selbst (was genau das nun wieder sein mag, lassen wir jetzt mal dahingestellt) meine ich vortrefflich eines anmerken zu müssen: gleichwiewohl Höflichkeit in der Hölle angesagt ist, so heisst das nicht, dass der Glaube dort angesagt ist. Im Gegenteil, im Gegenteil. Wenn Du also Schwierigkeiten damit hast bestimmte Dinge zu glauben, dann glaube sie eben nicht. Diese andere Seite, genau zu wissen, was man nicht glaubt, ist sowieso viel dankbarer. Um nur ein Beispiel zu nennen, spielt Asmodis die Rolle des Wortes "Ich" in dem komplexen System des Schreibens. Vielleicht erscheint Dir nun genau das unglaublich, aber Lucifer und Konsorten sind eben, wie diese Romane, nur Geschichten oder, um das hier doch etwas aufzuwerten, Fortsetzungen einer Legende oder mehrerer Legenden mit tiefwirkendem Eindruck auf den Leser. Und ich kenne den bunt gewürfelten Haufen ziemlich gut.
Den Keller von Chateau Montagne zu untersuchen fiele mir nicht im Traum ein. Mir reicht zu wissen, dass sich das Tintenmonster dorthin verzogen hat und dass dort Regenbogenblumen wachsen. Die wirkliche Handlung spielt sich sowieso oben ab. Und das heisst eben abwarten und Zamorra lesen.
Der Onkel von Zamorra luchst also Asmodeus den Höllenthron ab - oder umgekehrt. Hm. Unter dem Einschub des "Ich" sieht das aus wie eine Verteidigungslinie oder weissmagisch formuliert eine M-Abwehr, auf die jeder zuerst stösst, sollte er versuchen die Geschichte vorwärts aufzuwickeln.
Auch sollte man unter diesem Aspekt den Glauben neu bewerten und nicht alles einfach so hinunterschlucken, was einem da an unglaublichem serviert wird. Wenn es unglaublich ist, so glaubt man es eben nicht - und das ist ja gerade das schöne daran. Wenn ich weiss, dass Mittwoch ist, so brauche ich das nicht mehr zu glauben oder glauben zu möchten oder zu wollen oder sonst so einen Schrott. Und genau deswegen sollte man seinen Verstand nicht über Bord werfen.
Und genau den setzen wir jetzt an, indem wir logisch schlussfolgern: Wenn also die Vergangenheit der Hefte der Keller des Schlosses ist, in dem Regenbogenblumen wachsen, durch die man wieder zu Regenbogenblumen kommt, so wächst der erstens dauernd und das Schloss ist in seiner Gesamtheit nie fertig. Erst wenn die Serie eingestellt wird. Doch dann geht ja wohl der Schlamassel erst los! Da sieht man erst, mit welchen Tricks die Autoren arbeiten und wofür sie vor allem bezahlt werden. Ein Chateau, ein Keller, Regenbogenblumen, ein Tintenmonster und ein Wutanfall des Erbfolgers, der dann auf einer Bahnstation ablandet, wo er sich vorkommt als stünde er im Nirgendwo - das ist die Hölle, Loxagon. Vor allem, wenn man nicht merkt, welchen Tipps und Andeutungen man hinterherrennt - mit den Regenblumen reist und nicht weiss weshalb - oder von was zum Geier diese Serie eigentlich redet ... und dann ebenfalls auf einer Bahnstation im Nirgendwo sein Hirn parken muss.

Ich glaube J.W. Goethe hat in seinem Faust, wo er einen Pakt mit den Schwefelklüften schliesst, einmal gesagt:
"wenn ihr's nicht erfühlt,
ihr werdet's nicht erjagen."

Meines Erachtens ist das eine Frage der Zielsetzung und nicht der grossen Wahrheit, die irgendwo verkündet wird oder in einem serienimpliziten Umstand versteckt ist. Leider kann ich hier nur auf eigene Erfahrungen zurückgreifen und dabei handelt es sich um einen centgrossen, leichten Druck auf dem Brustbein und dann weiss ich, warum ich die Serie lese. Und genau das ist es, womit diese ganzen Legenden eben handeln. Mit dem gewissen "Ich weiss nicht was". Nimm irgendeine Geschichte, die Du magst, und versuche jemandem das beizubringen. Spätestens dann ist es an der Zeit Volker zu zitieren

Und dennoch kann man nicht nur lesen und Sachen in sich hineinschaufeln und einer fröhlichen eigenen Interpretation frönen, die nur einem selber gehört, ohne sich irgendwann auszutauschen. Ich glaube das ist so ein Grund, warum wir hier im Forum schreiben und vielleicht konnte der Verlag nicht ewig dauernd ein Heft nach dem anderen auf den Markt werfen ohne nicht auch nur ein bisschen Feedback. So ist das Leben, eben.

Und genau das habe ich gegen 'Anfänge'!
Da gibt es schlichtweg keinen. Denn schon Du selbst löst Dich von der Serie, indem Du versuchst einen grösseren Aufbau, einen Plan und ein System in die Serie hineinzubringen, von dem in der Serie selbst überhaupt nicht die Rede ist. Und alle zwei Wochen erscheint eine neue aktuelle Handlung, die genau das gleiche Ding tut. Nur viel effektiver. Schliesslich werden die Autoren für das Ausfüllen des Formulars A 38 bezahlt.

Es hat aber Spass gemacht über Deine Post nachzudenken.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 21:10 Uhr bearbeitet)

erstellt am 18.06.09 10:06
Der "liebe Herr Krämer" weiß so einiges - sicher längst nicht alles.
Und zudem muß der "liebe Herr Krämer" sicher nicht alles kommentieren.
Okay?

erstellt am 18.06.09 10:24
Und das war Volkers 3000stes Posting! :)

Er muss nicht alles kommentieren - aber er kann. Und wie er kann!

Herzlichen Glückwunsch! Auf das unentdeckte Land - die Zukunft!

erstellt am 18.06.09 10:30
nilusys schrieb:
Und das war Volkers 3000stes Posting! :)

Er muss nicht alles kommentieren - aber er kann. Und wie er kann!

Herzlichen Glückwunsch! Auf das unentdeckte Land - die Zukunft!


Oh ... hätte ich selbst nie bemerkt. Danke Dir.
Das unentdeckte Land - ist auch ein Titel von Subway to Sally ...

erstellt am 18.06.09 10:53
Volker Krämer schrieb:
nilusys schrieb:
Und das war Volkers 3000stes Posting! :)

Er muss nicht alles kommentieren - aber er kann. Und wie er kann!

Herzlichen Glückwunsch! Auf das unentdeckte Land - die Zukunft!


Oh ... hätte ich selbst nie bemerkt. Danke Dir.
Das unentdeckte Land - ist auch ein Titel von Subway to Sally ...


Ich schicke Volker mal schnell die flotten Hennenstripperinnen zum feiern vorbei. Dazu eine Buddel Champus, eine Badewanne voll Geld und einen Urlaub auf Hawaii. Er soll das Jubelfest so richtig genießen.

...die Rechnung schick ich Dr. Tod !

erstellt am 18.06.09 11:48
Volker Krämer schrieb:Oh ... hätte ich selbst nie bemerkt. Danke Dir.
Das unentdeckte Land - ist auch ein Titel von Subway to Sally ...
Bitte schön! :)

*flüstert* "Shakespeare, Hamlet, 3. Akt, 1. Szene - und natürlich "Star Trek VI!"

http://www.youtube.com/watch?v=4g98NKIpf-Q

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:56 Uhr bearbeitet)

erstellt am 18.06.09 12:17
nilusys schrieb:
Volker Krämer schrieb:Oh ... hätte ich selbst nie bemerkt. Danke Dir.
Das unentdeckte Land - ist auch ein Titel von Subway to Sally ...
Bitte schön! :)

*flüstert* "Shakespeare, Hamlet, 3. Akt, 1. Szene - und natürlich "Star Trek VI!"

http://www.youtube.com/watch?v=4g98NKIpf-Q


Hamlet in der Version von Kenneth Charles Branagh - fand ich großartig!

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