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Thema: Mission Mars
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erstellt am 18.06.09 11:01
Ich eröffne mal wieder einen neuen Thread für das Spin-Off Mission Mars, weil ich jetzt anfange die Hefte zu lesen und vielleicht hat ja der ein oder andere Lust, in Erinnerungen zu kramen.

erstellt am 18.06.09 11:11
Bin jetzt mit Heft 2 durch. Muss sagen, vom Inahltlichen stimmte alles, aber die Form fiel doch ab gegen Heft 1. Was mir besonders störend aufgefallen ist: in Heft 1 wurde stringent aus der Sicht John Carters berichtet, was ich gelungen fand, da er als Reporter ja den Beobachter macht. Dadurch hatte man als Leser gleich die Möglichkeit, sich zu identifizieren und kam sehr nah an die Geschehnisse ran, auch weil Carter eher der einzige "Normalo" unter den Wissenschaftlern ist.
In Heft 2 wurde dieses Konzept aufgegeben. Damit wurde die Nähe zu der Geschichte nicht aufrechterhalten und genau den Verlust habe ich auch empfunden. Die Distanz zu den Gestrandeten war sofort viel größer, was noch verstärkt wurde durch den grundlegenden Ton der "Berichterstattung". So hatte ich eher das Gefühl, einen spannenden Zeitungsbericht zu lesen als mit der Mannschaft ein Erlebnis zu teilen. Ich glaube, und ich bin so verwegen, das jetzt schon nach 2 Heften zu sagen: für diese erste Triologie hätte ich die "John-Carter"-Schiene weiter durchgezogen, sogar ein Ich-Erzählung wäre nicht schlecht gewesen, um den Leser noch mehr in die Geschichte reinzuziehen. Denn ganz ehrlich: in erster Linie geht es nicht um die inhaltliche Handlung, sondern um das, wie die Personen mit der Situation auf dem Mars umgehen. Schade fand ich auch, dass der Mars an sich irgendwie in den Hintergrund trat. Man hatte eher das Gefühl, die Mannschaft ist irgendwie auf einem Zeltlager, wo zwar alles unglaublich schief geht und man auch in Lebensgefahr gerät, aber so RICHTIG extrem ist es eben nicht - und das steht doch im Widerspruch mit der Situation. Trotzdem war die Geschichte unterhaltsam und spannend, aber man hätte doch mehr draus machen können.

erstellt am 18.06.09 11:58
Sie hat es getan! :) - I'll be back! :))

erstellt am 18.06.09 12:23
Hier, rein spaßeshalber, mal eine Spekulation von mir, vom 13.04.05:
Auf dem Cover von Band 1 sind auf jeden Fall schon mal _zwei_ Raumschiffe zu sehen.

Das Cover von Band 2 zeigt _einen_ Absturz. Was können wir daraus schließen? Richtig - nichts! ^^

Aus dem Titel von Band 4 schließen wir: auf dem Mars war oder ist noch jemand; entweder autochton oder von außerhalb. Aus den Tatsachen, dass die Serie in Trilogien angelegt ist, und dass die Herrschaften auf dem Cover keine Helme tragen, schließen wir des weiteren mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf einen Zeitsprung zwischen Band 3 und 4.

Der Titel "Invasion" trägt eher zur Verwirrung bei, kommen Invasionen doch, wie der Name sagt, von "außen". Aber es kann auch "nur" ein Angriff auf die menschlichen Habitate gemeint sein. Oder, dem Cover nach, eine "Übernahme" der Menschen? Das wäre ja auch ein beliebtes SF-Thema...

"Der Vorstoß" scheint ins Innere des Planeten zu führen. Aber da ist die Luft ja schon da; also wird es wohl nix mit dem Auftritt des amerikanischen Präsidenten... (We remember it for you wholesale! :-))

Das Cover zu Band 7 deutet dann auf eine biblische Plage hin. Im Zusammenhang mit der schon erwähnten Struktur von "Mission Mars" darf, ja muss dabei offen bleiben, ob ein Zusammenhang mit den vorherigen Ereignissen besteht.

Weshalb es auch schwierig ist, zu spekulieren, wie das alles in MX einmünden soll. Ich würde ja eher sagen (und hoffen): vom Mars her, nicht zum Mars hin. Für viiieeel später kann man sich den roten Planeten ja "warm halten"; terraformiert ist schließlich terraformiert. :-) Aber noch ist "die dunkle Zukunft der Erde" längst nicht ausgereizt. Und wenn Maddrax jetzt auch noch dauernd Mars-Prinzessinnen träfe, könnte es Aruula wirklich zu viel werden! :-)

Mad Mike antwortet:
An die Autoren: Seht ihr, sie fallen auf die gefakten Cover rein! :-)


Ich hatte ja auch schon von John Carter gesprochen. :) Ja, ja, der Mars...

Ich muss nur aufpassen, dass ich dich nicht spoilere, Pisanelli. :)

erstellt am 18.06.09 12:57
Ach, spoilern ist halb so tragisch, da ich ja vieles schon vom Mars-Zyklus weiß und natürlich aufmerksam die Artikel im Maddraxikon lese. Richtige Überraschungen werden deshalb ausbleiben. Ich weiß z.B. schon, dass in Band 3 ein paar Leute bei einer Atombombenexplosion draufgehen und mir ist natürlich klar, dass der Mars ja auch noch einige Überraschungen birgt, die u.a. ja zur Entwicklung der Waldmenschen führen. Etc., etc....

erstellt am 18.06.09 13:30
Ich hoffe ja, dass noch ein paar Leute den thread entdecken. Zu den ersten drei Bänden habe ich nicht sehr viel geschrieben. Andro hat das damals gut getroffen: es ging an den Erwartungen einiger Leser, unter anderem an meinen, vorbei.

erstellt am 18.06.09 17:02
Mein Gedächtnis ist wohl nicht mehr so gut, als dass ich heute noch was sinnvolles zu MM zustande bringen würde...

erstellt am 18.06.09 22:50
Ich erinnere mich dagegen zu gut. Vielleicht hätte ich da einfach aufhören sollen zu lesen - nur wann? Durch die Trilogie-Struktur mit den verschiedenen Autoren und Handlungszeiten konnte ich das zu der Zeit nicht einschätzen; heute wäre ich - möglicherweise - schlauer.

erstellt am 19.06.09 10:18
Band 3 habe ich jetzt auch durch. Hier kann ich alles, was ich zu Band 2 geschrieben habe, auch für Band 3 übernehmen.
Atmosphärisch ist es aber auf alle Fälle besser in Szene gesetzt, die "Kindergeschichten" dagegen interessierten mich nicht sonderlich und hätten auch gut kürzer gefasst werden können. Nicht schlecht, aber auch nicht richtig ein Knaller.
Band 4 werde ich jetzt überspringen müssen, da er mir nicht vorliegt. Hab ich jetzt erst gemerkt. Werde ich mir dann noch irgendwie besorgen müssen. Ich mache erstmal mit Band 5 weiter.

erstellt am 19.06.09 11:44
Wie schon angedeutet, war ich damals recht enttäuscht. Ich hatte da mit mehr Bezug auf technische und auch soziale Fragen gerechnet, die aber alle eher enpassant abgehandelt worden sind. Heute ist mir klar, dass eine solche Art SF einfach nicht zu erwarten war. und ist. Na ja.

Mein damaliges Fazit zur ersten Trilogie:
Die erste Mars-Trilogie ist ja ganz nett, insgesamt jedoch eine echte Enttäuschung für mich. Das macht sich besonders am dritten Roman fest, ist aber sicher nicht Susan Schwartz allein zuzuschreiben.
- Das Terraforming Projekt ist zu unplausibel aufgezogen. So nah an der Wirklichkeit SF zu schreiben, erfordert Kenntnis der Materie. Davon kann hier allenfalls oberflächlich die Rede sein. Die Verwechslung von Stickstoff und Kohlendioxid ist dafür symptomatisch.
- Originelle Ideen sucht der Leser vergeblich: man stürzt ab, man überlebt, man beschließt, Nachkommen zu zeugen - man wird krank und hat Unfälle. Ach?
- Strahl und Flasche harren der Enträtselung, aber für die erste Trilogie haben sie im Grunde keine Funktion. Dabei hatte ich wirklich gehofft, noch einmal von Bergmann zu hören, der bislang der einzige nennenswerte Einfall in der ganzen Geschichte war.
- Die sozialen Fragen sind auch hauptsächlich hypothetisch in den Dialogen abgehandelt worden. Besonders im dritten Roman finden mehr als die Hälfte der Zeit nur Gespräche statt. Das ist ermüdend. M.E. hätte man besser schon innerhalb der Trilogie einen Zeitsprung vollzogen und "seltsame Marskinder" geschildert. Dafür hätte man allerdings eine Idee gebraucht, mit der man auch weiter arbeiten könnte.
Ich hake das ab und warte auf die nächste Trilogie.


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