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Thema: Mission Mars
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Antworten zu diesem Thema: 62

 


erstellt am 26.07.09 13:19
So, auch Band 9 ist geschafft und damit mal wieder eine Triologie zuende. Apropos Ende - da empfand ich als etwas abrupt. Auch wenn Rondo entmachtet wurde, warum werden seine Mitstreiter plötzlich lammfromm, nur weil ihre verschollenen Kameraden auftauchen? Und urplötzlich kann man miteinader reden - hätte man das nicht schon vorher gekonnt - wenn man gewollt hätte (und ich meine auch von Seiten der Waldmenschen)? So habe ich doch den ein oder anderen Logikfehler empfunden. Besonders unlogisch fand ich, dass die Säure der Silbervögel (die tauchten ja auch ziemlich plötzlich auf, obwohl Lyvia ja solche Probleme hatte, überhaupt der DNA-Kugel die Proben zu entnehmen) Klamotten und Haut verätzen konnte, aber gegen Pflanzen unwirksam sein sollte). Entweder eine Säure kann organisches Material zersetzen oder nicht.
Davon abgesehen war dieser Band aber deutlich spannender als mancher vorherige und es gab ja durchaus die ein oder andere unerwartete Überraschung (vor allem die Geschichte mit der Baummutter). Insgesamt hatte die ganze Triologie aber eher weniger mit SF zu tun (mal wieder) als vielmehr mit Fantasy. Egal, spannend geschrieben war es auf alle Fälle. Jedenfalls verstehe ich jetzt wesentlich besser die symbiotische Verbindung der Waldmenschen mit dem Mars, der ja wie ein lebendes Wesen rüberkam. Die Frage ist: ist er ein lebendes Wesen (oder zumindest teilweise)? Dann könnte die Begegnung mit dem Streiter noch sehr interessant werden, der ja auf kosmisches Leben "steht". Ich glaube kaum, dass der Mars in diesem Fall seiner Ankunft völlig abwartend gegenüberstehend wird, sondern dass er von sich aus irgendetwas tun wird (und sei es, die Waldmenschen in irgendeiner Weise zu aktivieren und gegen den Streiter zu schicken). Auf alle Fälle wäre der Mars als eine Art Frühwarnsystem geeignet.

erstellt am 26.07.09 22:14
Oder der Streiter schnappt sich den Mars und lässt die Erde... ^^

erstellt am 27.07.09 11:12
nilusys schrieb:
Oder der Streiter schnappt sich den Mars und lässt die Erde... ^^


Das wäre auch schlecht. Das gäbe vermutlich heftige Erdbeben, vielleicht wieder Polverschiebungen oder ähnliches. Ein Planet weniger bringt vermutlich unser Sonnensystem durcheinander - oder? (ich bin kein Physiker, aber ich stelle mir vor, dass die Gravitationskräfte dann irgendwie anders verteilt sind...). Aber es wäre auf alle Fälle ziemlich apokalyptisch

erstellt am 27.07.09 11:17
Ich sag's mit Rudi Carrell: "Lasst euch überraschen..."

erstellt am 27.07.09 11:29
Machen wir, Mike - was bleibt uns auch übrig? Ich finde Pisanellis Gedanken jedenfalls interessant, dass der Streiter den Mars durchaus bemerken könnte - mit welchen Folgen dann auch immer. :)

@Pisanelli: och, in Star Trek II fällt es den Leuten von der Reliant nicht mal auf, dass ein Planet fehlt und ein anderer die Bahn gewechselt hat... ^^ (aber du hast natürlich Recht - gibt's halt noch ein Apokalypschen. )

erstellt am 28.07.09 10:34
nilusys schrieb:
In Star Trek II fällt es den Leuten von der Reliant nicht mal auf, dass ein Planet fehlt und ein anderer die Bahn gewechselt hat...

... und Chekov fällt nicht auf, dass er Khan eigentlich noch nie gesehen hat.*

* was in Deutschland nicht so ins Gewicht fiel, weil die Folgen hier in einer anderen Reihenfolge liefen

erstellt am 28.07.09 11:29
Walter Koenig hat auf Fragen danach geantwortet, Chekov sei sehr wohl schon an Bord gewesen, er sei nur nie gesehen worden. Und Khan habe eine Wut auf ihn gehabt, weil er immer die Toilette blockiert habe.

Was hab' ich mich über diesen Film geärgert. Ich ärgere mich immer noch. Ja, ich weiß, man muss davon ausgehen, dass er "Star Trek" quasi gerettet hat. Aber die Story ist so schlecht und die Löcher im Plot so riesig, dass es kaum auszuhalten ist. Und die Uniformen mag ich auch immer noch nicht...

Okay, ist etwas off topic. *hüstel*

Zur dritten MM-Trilogie: ich war - mal wieder - nicht sonderlich begeistert. Das ging schon beim Stil los. Ständig wurde gesagt, wie sonderbar und unverständlich alles sei; und zwar kursiv.

Dann hatte sich der Mars unversehens in eine Art Western-Frontier-Siedlung verwandelt. Dazu gab es Wald - und ja: der war schon vorher erwähnt worden, aber ich war auch nicht der Einzige, der das nicht mitbekommen hatte.

Schließlich war es schon wieder eine Dreiecksgeschichte; erneut ohne Bezug zur Genpool-Problematik. Und worauf sich dieses sepzielle "Öko"-Bewusstsein der Waldbewohner zurückführen lässt, verstehe ich eigentlich bis heute nicht richtig, außer, dass es wohl mit der Hydree-Gruppe zu tun haben muss, die nicht mit ausgewandert ist.

Ja, und dann war ruck zuck auch schon wieder alles aus.

erstellt am 19.08.09 10:17
Endlich habe ich Band 10 geschafft. Der erinnerte ja jetzt schon stark an den Mars-Zyklus. Auf jeden Fall hat er mir bis auf Band 1 von allen MM-Bänden bisher am besten gefallen, da er endlich mal die so viel versprochenen SF-Inhalte umsetzt. In diesem Zusammenhang: die Mars-Gesellschaft finde ich toll ausgedacht. Besonders gefällt mir das Zeitkonten-System. Ich wünschte, sowas wäre in echt möglich. Dann würde man auch mit freischaffende kreative Arbeiten einen Beitrag leisten können, der in den allgemeinen Produktionskreislauf einfließen könnte. Und das leidige Thema Geld wäre endgültig erledigt.

erstellt am 19.08.09 10:28
Zeit ist Geld - das haben die Marsianer einfach wörtlich genommen.

Für mich ist MM 10 der beste Roman des Spin-Offs. Es ist gerade von diesem Band aus gesehen noch bedauerlicher, dass die Autoren vorher eigentlich gar nicht versucht haben, eine neue, "fremde" Gesellschaft zu beschreiben.

Dadurch enthält das Heft doch relativ lange Pasagen, die hauptsächlich erklären, wie diese "moderne" Mars-Gesellschaft nun aussieht.

Trotzdem: es hat Spaß gemacht.

erstellt am 20.09.09 17:52
So, endlich bin ich mit Band 11 durch. Was soll ich sagen: keine besonders originelle Story. Sie ist zwar auch nicht gerade langweilig zu nennen, aber doch nicht mehr als etwas Seifenoper im All. Hier wird lediglich ziemlich stringent der Ablauf der logischen Ereignisse angeboten. Eine Alternativhandlung auf dem Mars hätte zur Abwechslung und für etwas "echte" Spannung nicht geschadet. Meines Erachtens ist das alles ein bißchen zu dünn. Ich muss sagen, ich bin enttäuscht nach Teil 10, der doch mehr versprach.


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