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Thema: Maddrax als eBook
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Antworten zu diesem Thema: 498

 


erstellt am 15.02.10 11:04
Der Platz ist echt ein Argument. Ich hätte mir schon längst Mx 1-150 besorgt, wenn es die Hefte legal in elektronischer Form gebe. Da man heute ständig mobil sein und dem nächsten Job hinterherziehen muss wie ein Nomade der Jagdbeute, kann ich mich nicht mit jedem Scheiß belasten. Wenige Dinge die es mir wert sind werden in 'echt' gekauft, der Rest wird heruntergeladen. So weit die Theorie. Da ich so etwas gerne legal tue, aber Verlage und Musikindustrie das seit Jahren nicht gebacken bekommen, hole ich mir mittlerweile fast alles aus der Bücherei, kaufe gebraucht um es wieder zu verkaufen, oder verzichte. Das spart extrem Platz und Geld.

erstellt am 16.02.10 07:32
Delios schrieb:
MadMike schrieb:
Ein drastischer Käuferwegfall bei solchen Titeln ist dramatischer, als der Laie zunächst denkt. Und das wird mit den Jahren eher schlimmer als besser werden.


Ist klar.
Daher EBOOK Nein Danke.


tja
das Problem ist nur: wenn die Leute ebooks wollen, dann bekommen sie sie auch, ob der Verlag ihnen nun die Möglichkeit gibt dafür zu bezahlen oder nicht.
Und irgendwann, wenn es dann mal doch ne breite Masse an Käuflichem gibt, ham sich die User daran gewöhnt, daß es alles umsonst gibt, genau wie bei der Musik :)

erstellt am 16.02.10 09:15
Anubiz schrieb:
das Problem ist nur: wenn die Leute ebooks wollen, dann bekommen sie sie auch, ob der Verlag ihnen nun die Möglichkeit gibt dafür zu bezahlen oder nicht.

Kommt drauf an, wie viel kriminelle Energie sie entwickeln. Ich z.B. kaufe mir meine Bücher, CDs und DVDs im Original - und ich hoffe, dass ich damit nicht die Ausnahme bin!

erstellt am 16.02.10 10:32
Da bist du nicht die Ausnahme. Im Gegenteil, ich denke, das machen sehr viele. Und gerade darum ist es schade, dass einem dadurch die eBooks vorenthalten bleiben. Ich werde mir sicher keine illegalen eBooks (gilt übrigens auch für Filme, Musik und alles andere, was ein Urheberrecht beinhaltet) zulegen und deshalb weiterhin die Printausgabe kaufen. Aber schön wäre eine legale Wahl, auf eBooks umzusteigen. Dann müsste ich nicht schon bald wieder zu IKEA fahren, um ein weiteres Billyregal anzuschaffen.
Wenn VPM PR nicht als eBook anbieten würde, würde ich mir die Hefte aus Platzgründen übrigens nicht mehr kaufen.

Und meine These bleibt auch, dass ich denke, im Romanheftbereich sind die Vorteile für die Verlage viel größer als die Nachteile. Bei Büchern mag dies etwas anders gelagert sien, da diese eine viel längere "Haltedauer" haben.

erstellt am 16.02.10 11:07
Wenn es mehr Sachen legal zum Download gäbe, würde ich auch öfter irgendwo reinschnuppern. So aber nicht. Die Investition für einfach mal gucken/lesen/hören ist mir zu hoch.
Worum es mir geht: Man hat doch schon jetzt ein 'Mehrklassensystem'. Z.B. bei Gedrucktem. Die Tageszeitung liefert Infos für einen Tag. Sie ist nicht gebunden, loses Papier und wird dann für den Biomüll verwendet. Sachen, die einem etwas mehr wert sind hat man als Taschenbuch. Geklebt, kann eine Woche im Rucksack herumtragen, bis man es im Zug gelesen hat. Dann kann man es eigentlich in die Tonne stopfen. Erstens ist es ramponiert und zweitens wer liest so was wie Dan Brown ein 2. mal? Oder die meisten amerikanischen Thriller und Krimis, die immer so eifrig beworben werden? Gelesen, unterhalten, registriert und weg. Dann gibt es Sachen, die man gerne wieder und wieder liest. Der Genuss fängt schon mit dem Objekt an sich an: ein richtig gebundenes Buch (genäht), eventuell mit Leineneinband, geklebtem Schildchen oder Prägung und mit Lesebändchen. Und gerade für die 'Ex und Hopp' Bücher wären ebooks eine nette alternative. Wenn in Leselaune, heruntergeladen. Wenn es gefällt kann man durchaus ein höherwertiges Exemplar besorgen. Wenn nicht, wird es gelöscht. So brauche ich mich auch nicht gross zu ärgern, wenn es ein Fehlkauf war. Das Herunterladen ersetzt/ erweitert ja eigentlich nur bestehende Systeme. Habe ich für Ex und Hopp bisher Bücherei und/ oder Videothek zum Antesten, würde ich bei entsprechendem Downloadangebot öfter zugreifen. Und Geld liegen lassen, das ich sonst nicht ausgeben würde. Wenn mich der Lesehunger am Samstagabend überfällt, hat die Bücherei sicher nicht auf.
Konkret bei Mx sehe ich es absolut nicht ein monatelang mühsam alle Hefte zusammen zu bekommen, viel Geld zu zahlen und beim nächsten Umzug müsste ich mich eh wieder davon trennen. Schließlich kann ich mir nicht jedes mal eine noch größere Wohnung besorgen. Kurz vor der Rente müsste man dann wohl immer gleich ein Haus nehmen
Schön für die Leute, die genau wissen was sie wollen und jedes Buch, jede CD und jeder Film genau das ist was sie immer wollten und was sie für immer besitzen wollen. Ich bin leider experimentierfreudig

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:20 Uhr bearbeitet)

erstellt am 16.02.10 11:18
Was die Haltedauer von Büchern angeht: Rund 300 000 Bücher erscheine glaube ich pro Jahr in D. In der Regel sind die Bücher 1-2 Jahre erhältlich, dann findet man bis auf Bestseller nichts mehr davon. Höchstens gebraucht. Die Wegwerfmentalität ist längst da. Da wird unendlich Werbung für ein kurzlebiges Produkt verbraten. Und die meisten beworbenen Bücher sind echt Schund, da werden Autoren gepuscht und verschwinden dann im Nirwana. Eine Zeitlang werden dann noch die ersten, meist schlechten Versuche des Autors hinterhergeworfen, bis der Kunde ordentlich gemolken ist.
Das ist das Problem der Verlage, nicht meines wenn deren Umsätze rückläufig sind. Vielleicht sollten sie mal schauen was die Leute kaufen wollen und nicht trotzig auf Quantität statt Qualität beharren und ganze Geschäftsfelder ausklammern, weil IHNEN die nicht genehm sind. Das ist doch lächerlich, das sich die Welt den Verlagen anpassen soll und nicht ungekehrt.


(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:30 Uhr bearbeitet)

erstellt am 16.02.10 14:23
Ginko schrieb:
Konkret bei Mx sehe ich es absolut nicht ein monatelang mühsam alle Hefte zusammen zu bekommen, viel Geld zu zahlen und beim nächsten Umzug müsste ich mich eh wieder davon trennen.

Was hält dich davon, die MX-Romane nach dem Lesen ins Altpapier zu entsorgen? Die Heftromane sind Nachkommen der amerikanischen Pulpmagazine und die wurden, wenn ich mich recht erinnere, von den Lesern nach der Lektüre weggeworfen. Nicht anders läuft das in Japan, wo die Manga-Magazine (und sie sind teils telefonbuchdick) mit Fortsetzungsgeschichten nach dem Lesen auch weggeworfen werden.
Da geht es ums Lesen und nicht ums Sammeln. Wenn du keinen Platz mehr hast, verkaufe oder verschenke sie doch weiter. Irgendeiner, der genug Platz hat, wird sich wohl drüber freuen.

D.A.

erstellt am 16.02.10 15:12
Was mich davon abhält? Ich werfe ungern etwas weg. Ich gebe zu, ich hänge an meinen bisher erworbenen Mx-Heften. Vor allem die Cover sind sagenhaft. Ausserdem lese ich recht häufig etwas nach. In nächster Zeit steht vermutlich wieder ein Umzug an, ich weiss nicht, ob mein befristeter Vertrag verlängert wird. Mx seit 150 samt Ableger und Stf seit 1 nehmen mittlerweile viel Platz ein und ich muss mir dringend etwas überlegen. Die Hefte werden ja nicht weniger. Ein ebook wäre die fast perfekte Lösung, die mir aber nicht geboten wird. Ich wäre bereit Bastei ein 2. Mal Geld zu geben! Die 'alten' Hefte würde ich aus Fairnessgründen sehr günstig abgeben.
Die Hefte vor der 150 zu besorgen ist idiotisch. Beispiel, Heft 64 von Maddrax werde ich sicher nicht ohne großen Zeit- und Geldaufwand bekommen. Wegwerfen nach dem Lesen ist damit blödsinnig und so teuer verkaufen das es die vorher getätigte Investition an Zeit und Geld wieder reinbringt funktioniert natürlich nicht. Selbst dann nach nicht, wenn man einen 'Genussbetrag' durch das Lesen abzieht. Mir geht es eigentlich auch nicht um das Geld. Fakt ist doch, was ausser meiner Neugier sollte mich dazu bringen diesen Stress auf mich zu nehmen? Es gibt absolut keinen Grund, dazu ist Mx zu einsteigerfreundlich. Wenn ich wollte könnte ich noch dazu überall das fehlende Wissen kompakt im Internet nachlesen.
Die Taschenbücher sind mir zu dick, um alle Hefte in der Form zu fassen bräuchte ich ein komplettes Regal. Die ebooks wären schnell runtergeladen, ich hätte kein Platzproblem. Sei es drum, das ist das Problem von Bastei das es mir nicht gibt wofür ich bereit wäre zu zahlen. Das nennt man Marktwirtschaft. Ich bin nur zu nett mir das gewünschte woanders zu holen und verzichte stattdessen.

erstellt am 16.02.10 15:52
Was ich noch sagen wollte: Schickt eure Vorschläge zu eBooks an die Verlagsleitung! Hier im Forum ändern sie nichts.
Wichtig: Beginnt den Anfrage-Text mit "Frage an die Verlagsleitung, z.Hd. Herrn Schierack" o.ä., sonst landen die Mails bei mir.

http://www.bastei.de/beitrag/standardbeitrag_21744.html

erstellt am 16.02.10 16:25
hm, also die 64 is grad 2x bei epay drin, kannst es ja mal versuchen


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