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Thema: 1539 : Im Wald der Wölfe
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Antworten zu diesem Thema: 4

 
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erstellt am 09.02.10 12:32
Handlung : Ted Franklin ist Polizist im Dorf Hazelwood. Eines Nacht beobachtet er , wie der, in der Ausnüchterungszelle einsitzende Brett Mahoney , beginnt sich in einen Werwolf zu verwandeln. Geistesgegenwärtig hält er die Metamorphose per Digitalkamera fest. Als er seinen Vorgänger Sam Warren zu Hilfe ruft , findet dieser nur den scheinbar völlig normalen Mahoney in der Zelle vor. Obwohl Warren ihm rät , die Angelegenheit zu vergessen , mailt Ted die Bilder zu Scotland Yard. Dadurch erhalten John und Suko den Auftrag nach Hazelwood zu fahren. Ted ermittelt auf eigene Faust weiter und sucht Karen Foster auf , die als ausgesetztes Kind im Wald gefunden und von Wölfen gerettet wurde. Als der Besuch bei Karen ihn nicht weiterbringt , begibt sich Ted in den Wald um Mahoney auf seiner Arbeitsstelle als Waldarbeiter aufzusuchen. Diesen hatte er am Morgen aus der Ausnüchterungszelle entlassen.
Als John und Suko in Hazelwood eintreffen begegnen sie Sam Warren , der ihnen die Legende von Karen Foster erzählt. Als John und Suko diese aufsuchen wollen finden sie ihr Geschäft verlassen und verschlossen vor. Gewarnt durch Warren hatte sich Karen zurückgezogen. Als Ted im Wald schließlich den verwandelten Mahoney antrifft , begegnet er außerdem Karen , die ihm eröffnet , das sie die Werwölfin wäre, die Brett infiziert hätte , durch einen Biss auf der Baustelle. Danach hetzt sie den Werwolf auf Ted. Im letzten Moment treffen John und Suko ein , die Ted in den Wald gefolgt sind und vernichten den Werwolf. Wieder in Hazelwood treffen sie in Karens Laden auf Sam Warren , der Karen hörig ist. Als er versucht Ted zu töten , wird er von Suko überwältigt. Derweil kann John , Karen in ihrem Zimmer stellen , die dabei ist sich zu verwandeln. Bevor er sie vernichtet erfährt er noch , das Morgana Layton, Karen Foster zur Werwölfin machte.

Meinung : Das war es dann schon. Jason Dark schreibt auch hier einen faden Werwolfroman indem Spannung kaum aufkommen will. Alles ist vorhersehbar und ohne Überraschungen. Zumal der Titel irreführt. Außer den Protagonisten Brett und Karen tauchen keine weiteren Wölfe auf. Zumal sich die beiden auch erst zum Romanende hin verwandeln und dann sofort vernichtet werden. Deswegen gibt es auch keine weiteren Opfer. Die Qualität der Romane entwickelt sich also wieder weiter abwärts. Und so bleibt für dieses Machwerk leider nur 1 von 5 Kreuzen übrig und somit die Note 5 = Mangelhaft. Schade dabei mag ich Werwolfromane und das Titelbild war noch vielversprechend.

erstellt am 09.02.10 12:35
Dem kann ich mich nur anschließen:

Der junge Polizeibeamte Ted Franklin beobachtet eines Nachts wie ein Mann sich in der Ausnüchterungszelle in einen Wolfsmenschen verwandelt. Er macht von dem Mutanten Fotos und schickt diese an Scotland Yard. John und Suko machen sich sofort auf den Weg, um den möglichen Werwolf unschädlich zu machen. Da gegen den Wolfsmann nichts weiter vorliegt und er am nächsten Morgen wieder völlig normal aussieht muss Franklin ihn entlassen. Doch die Ereignisse der vergangenen Nacht lassen dem Polizisten keine Ruhe und so folgt er dem Holzfäller in den Wald. Nicht ahnend, dass der Wald der Wölfe eine böse Überraschung für ihn bereit hält, denn der Holzfäller ist nicht der einzige Werwolf, der auf Opfer lauert ...

Meinung:
Schon wieder ein Werwolf-Roman von Jason Dark. Innerhalb der letzten 36 Ausgaben ist es bereits die dritte Geschichte über diese Bestien und leider auch die schwächste. Zu Beginn habe ich noch gehofft, dass es mit dem begonnenen Handlungsbogen um Morgana Layton weitergeht, doch leider wird die Werwölfin nur am Rande erwähnt. Dreh- und Angelpunkt der vorliegenden Geschichte ist eine schlecht durchdachte Legende um eine Frau, die von Wölfen großgezogen wurde. Mal abgesehen davon, dass es in England ebenfalls seit mehr als hundert Jahren keine Wölfe mehr gibt ist dieses Thema alles andere als neu und am Ende spielt es für die Handlung keinerlei Rolle mehr. Der Anfang der Story ist atmosphärisch sehr dicht geschrieben worden. Kurz darauf langweilen aber bereits seitenlange Dialoge, welche die Handlung um keinen Deut voranbringen. Auch das Ende ist vorhersehbar und spannungsarm, bar jeglicher Dramatik. Dass Karen Foster ebenfalls eine Bestie und für die Verwandlung des Holzfällers verantwortlich ist, wird bereits nach ihrem ersten Auftritt klar. Sprachlich wird der Leser mit Stilblüten, wie beispielsweise folgender, gequält:
Die Schöne und das Biest!
Bei ihr traf nicht nur beides zu. In ihr steckten auch diese beiden Extreme.

Fazit:
Langweiliger Werwolf-Roman, ohne Highlights, ohne Spannung, ohne Opfer. Rückblickend betrachtet fällt mir kein einziger Grund ein, weshalb man diesen Roman lesen sollte.

erstellt am 09.02.10 12:54
Ganz genau. Zumal die Handlung gar nicht weiter aufgebaut wird und das ganze künstlich in die Länge gezogen wird um 64 Seiten irgendwie zu füllen. Ein Beispiel dafür wie man einen Gruselroman garantiert nicht schreiben sollte.

erstellt am 09.02.10 18:10
Da fragt man sich doch warum, WARUM NUR... ( )

erstellt am 10.02.10 16:03
Du hast recht. Unnötig verschenktes Potential, wenn es wenigstens das eine oder andere Opfer , blutrünstiger Wölfe gegeben hätte.

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