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Thema: 1559 : Kleine böse Nathalie
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erstellt am 20.08.10 11:50
Handlung : Auf der Rückfahrt von einer ausgefallenen Lesung , steuert Bill einen ihm von früher her bekannten Bumsplatz im Wald , in der nähe von London an , um bei Sheila das Abendbrot zu bestellen. Während Bill noch telefoniert , beobachtet John eine kleine dunkle Gestalt , die ein abgestelltes Wohnmobil verläßt und mit einem Kleinwagen ohne Licht entflieht. Beim Überprüfen des Wohnmobils finden sie die durch ein magisches Feuer verbrannte Leiche des Eric Garner. Nach Sicherung der Spuren durch die Mordkommision unter Donald Little , kehren John und Bill verspätet nach London zurück. Als sie in Bills Arbeitszimmer im Internet , auf der Webseite des Ermordeten nach weiteren Spuren suchen , erhält Bill einen Drohanruf von einer unbekannten Frau mit kindlicher Stimme. Sie hat im Wald Bills Kennzeichen erkannt. Als John per Taxi nach Hause fährt , sieht er plötzlich den heimkehrenden Johnny mitten auf der Straße. Er hatte eine verdächtig wirkende Kindfrau in einem Corsa entdeckt , die das Haus seiner Eltern beobachtete und einen Totenschädel auf dem Beifahrersitz mit sich führte. Johnny gibt John noch eine Beschreibung der Verdächtigen. Anderentags im Büro erhält John Besuch vom Kollegen Little. Bei der Untersuchung des Tatortes waren DNA Spuren einer gewissen Nathalie Elcott gefunden worden. Tochter eines fünffachen Mörders der in einem Haus , unweit von London , vier Opfer und sich selbst verbrannt hat. Von der Leiche des Mörders war bis heute der Kopf nich gefunden worden. Auf Nathalie passt auch Johnny Beschreibung. Diese scheint im Auftrag ihres Vaters mit dessen Unterstützung aus dem Jenseits , durch den Totenschädel , dessen Mordspur weiter führen zu wollen. Um Klarheit zu bekommen und Nathalie zu stellen suchen John und Bill nun das Haus auf , indem alles seinen Anfang genommen hat.

Meinung : Ein guter Sinclairroman der mir von Anfang an richtig Spass gemacht hat. Der Roman las sich richtig gut , spannend und kurzweilig.
Genial das aufkommende Nostalgiegefühl als Bill von vergangenen Zeiten schwärmte und John seinen alten Bumsplatz im Wald präsentierte , der heutzutage von seinem Sohn Johnny benutzt wird. Natürlich auf Bills Empfehlung. Persönlich gefallen mir die Romane mit Bill immer schon besser , als die mit Suko. Dieser befindet sich mit Shao immer noch in New York , wo sie der Geburtstagsfeier eines Vetters beiwohnen wollten. Darüberhinaus haben sie ihren Urlaub noch etwas verlängert. Durch diese Nebenhandlung ergab sich wenigstens ein kleiner roter Faden , der die Romane verbindet. Sprachlich absolut OK und ohne zu lange lästige Dialoge würde ich diesen Roman mit Note 2 = Gut bewerten. ( 4 von 5 Kreuze ) Einer der besten Sinclairs der letzten Zeit. Auch wenn man selbst die Täterin kennt macht Johns und Bills Spurensuche richtig Spass.

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