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Thema: 1569 : Carlottas Todesangst
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erstellt am 17.11.10 11:04
Handlung : Carlotta schlägt Alarm , da Maxine entführt wurde. Und so reisen John und Suko umgehend nach Dundee. Schon kurz nach ihrer Ankunft , erhalten sie in Maxines Haus ungebetenen Besuch. Sie können die zwei Gesandten der Entführer nach einer heftigen Auseinandersetzung , bei der einer Selbstmord begeht , überwältigen. Derweil wird Maxine von Irina Smith in einem versteckten Tagungshotel gefangengehalten. Diese soll für eine Gruppe von Wissenschaftlern im Hintergrund , Carlotta besorgen , da ein ehemaliger Mitarbeiter von Professor Elax , kurz vor seinem Tod , Carlottas Geheimnis preisgegeben hat. John und Suko lassen sich von dem Gefangenen Bruce zum Tagungshotel bringen. Dort versucht Irina zunächst zu leugnen , beugt sich dann aber widerstandslos der " Gesetzesgewalt " , entläßt ihre Leute und begeht Selbstmord.

Meinung : Auch wenn der Roman noch einmal Carlottas Herkunft aufgreift , handelt es sich um einen belanglosen und zudem grottenschlechten Sinclairroman ohne Dämonen. Wer als Neuleser , mit diesem Roman einsteigt , wird garantiert keinen weiteren Lesen. Aber im einzelnen : Schon das Druckbild ist größer als gewöhnlich , zudem wirkt der Stil von Anfang an seltsam leblos und hölzern. Absolut kein " Kino im Kopf ". Zahlreiche Rechtschreib - und Druckfehler erhöhen das Lesevergnügen ebenfalls nicht. Ich hatte sofort an einen Fremdautor gedacht , vielleicht Jason Darks Enkel ? Zudem hat Dark wohl 7 Jahre und 367 Romane nach dessen Tod , die Schreibweise des Namens von " Carlottas Erzeuger " vergessen. Hieß er doch Professor Elax und nicht ILEX. Es folgen weitere Ungereimtheiten. Irinas Helfer , Lee Cobb , kann sich plötzlich verdoppeln , indem er gleichzeitig John und Suko empfängt und Maxine bewacht. Ebenso albern ist ,das Carlotta ins Hotel eindringt , Maxines Gefängnis entdeckt und öffnet. Doch dann ,als beide das Zimmer verlassen wollen , entdeckt Maxine auf dem Flur die Kamera , weswegen sie zurückbleiben. Dabei war Carloota doch schon durchgelatscht. Um das Maß voll zu machen tut Carlotta es auch noch einmal . Um nicht "entdeckt" zu werden , flieht sie über den Flur , durch ein Fenster und läßt Maxine zurück , obwohl sie schon öfter Menschen transportiert hat. Auf dem Kamerafilm müßte sie immer noch gespeichert sein. Und sodann führt die " gefährliche " Irina ein wie so oft in diesem Roman überlanges unsinniges Gespräch mit John , nachdem sie ihm Tür und Tor öffnet und Selbstmord begeht. Man kann sagen , John hat seine Gegnerin totgequatscht. Das führt zum langweiligsten Finale der Sinclairgeschichte. Das John dem verhafteten Bruce , die Handschellen wieder abnimmt und die gesamten Mietkiller laufen läßt , ist dann der Gipfel. Hatten sich ja nur des versuchten Mordes und Kidnapping sowie Einbruchs schuldig gemacht. In einer Liste der schlechtesten Sinclairromane aller Zeiten , wäre Platz 1 hiermit gefunden. Hätten die " Spezialisten " doch nur Carlotta mitgenommen oder eliminiert , der Roman hätte wenigstens noch einen Sinn gehabt. So bleibt als Bewertung nur eindeutig Note 6 = UNGENÜGEND. ( 0 von 5 Kreuzen ).

erstellt am 18.11.10 11:25
Auch der Titel passt überhaupt nicht. Carlotta bangt zwar um Maxine , aber das ist keine persönliche Todesangst , die ihr hoffentlich bald widerfährt , bevor sie in den Ofen kommt.

erstellt am 18.11.10 11:57
Wie gut, dass ich mir diesen Roman erspart habe.

erstellt am 19.11.10 10:28
Das ist diesmal , das Beste das man tun konnte.

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