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Thema: 201 Im Zentrum des Schreckens
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erstellt am 18.12.10 22:42
Kurzbeschreibung:
John Sinclair hat das Tor zur Hölle aufgestoßen und steht im Zentrum des Schreckens seinen Todfeinden gegenüber: Asmodina und ihrem Vater, dem leibhaftigen Satan – Asmodis. Diese finden schnell heraus, dass das Kreuz, welches John dabei hat nicht echt ist. John wird von einem magischen Blitz niedergestreckt und erwacht, gemeinsam mit unzähligen Untoten an einem riesigen Galgen hängend, unter dem ein gigantischer See liegt. Zwar gelingt es dem Geisterjäger sich aus der Schlinge zu befreien und sich auf das Galgengerüst zu retten, doch die Macht der Teufelstochter scheint in ihrem Reich grenzenlos zu sein und sie ist fest entschlossen den Geisterjäger endgültig zu töten. Währenddessen versuchen Suko, Shao, Myxin, Kara und Tanith die Wahrsagerin in Johns Wohnung vergeblich eine Verbindung zu dem verschollenen Freund herzustellen.
Dr. Tod hingegen sieht sich am Ziel seiner Wünsche. Endlich ist er im Besitz des silbernen Kreuzes. Gemeinsam mit dem magischen Bumerang und dem Würfel des Unheils ist er für die Entscheidungsschlacht gegen Asmodina gewappnet. Die Teufelstochter hat unterdessen alle ihr zur Verfügung stehenden Todesengel um sich versammelt und befiehlt den Angriff auf Dr. Tods Domizil …

Meinung:
Der Roman beginnt mit der denkwürdigen Szene, in der Dr. Tod das silberne Kreuz seines Erzfeindes in Empfang nimmt. Logan Costello ist nun endgültig zu einem ernstzunehmenden Machtfaktor in London geworden, der dem Geisterjäger noch schwer zu schaffen machen wird. In einer Nebenhandlung wird überdies das weitere Schicksal von Tokata behandelt, der sich kurzzeitig von der Mordliga trennt, um den heiligen Fächer der Sonnengöttin Amaterasu zu finden und seinen Erzfeind, den goldenen Samurai zu vernichten. Zwar ist die Mordliga dadurch geschwächt, doch mit dem Würfel, dem Bumerang und dem Kreuz ist Dr. Tod einer der mächtigsten Dämonen im Schattenreich. Mit dieser Trilogie hat Jason Dark wirklich ein absolutes Highlight und einen Meilenstein innerhalb der Serie geschaffen. Zwar hält sich auch der zweite Teil in Sachen Action vornehm zurück, doch was zwischen den Zeilen zu lesen ist und was vor allem Asmodina zu sagen hat, lässt dem Leser schon so manchen ehrfurchtsvollen Schauer über den Rücken rieseln. Der Autor ist in Höchstform und gibt einen kleinen Einblick in den weiteren Verlauf der Serie. Ein kleines Manko gibt es dann aber doch, denn Asmodina und ihr Vater sind sichtlich erstaunt, als sie erfahren, dass Johns Kreuz nicht echt ist, obwohl sie im letzten Roman bereits wussten, dass er seinen Talisman nicht mehr besitzt. Doch glücklicherweise beeinträchtigt dieser kleine Logikfehler die laufende Handlung nicht im Geringsten, so dass der Lesespaß kaum getrübt wird. Bedauerlich ist lediglich, dass Johns Freunde nur eine Statistenfunktion einnehmen und völlig tatenlos herumsitzen müssen. Der kleine Auftritt von Lucilles Geist erweist sich in dem Zusammenhang als vollkommen überflüssig. Nichtsdestotrotz ein unglaublich spannender und rasanter Roman, der für Fans eine absolute Pflichtlektüre darstellt.
Fazit: Der Name ist Programm. Erstmals ist John Sinclair seinen Gegnern wehrlos ausgeliefert. Ein Serienhighlight, wie es bis heute unerreicht geblieben ist.

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