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Thema: 73014 Tokatas Todesspur
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Antworten zu diesem Thema: 10

 
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erstellt am 18.12.10 23:52
Kurzbeschreibung:
John Sinclair und Suko werden zur japanischen Botschaft gebeten, wo ihnen Mr. Tagashi erklärt, dass auf der Insel des Schweigens vor der japanischen Küste in Bälde eine uralte Fehde ihre Fortsetzung finden wird. Der Goldene Samurai und Tokata, der Samurai des Satans, wollen den Fächer der Sonnengöttin Amaterasu in ihren Besitz bringen und nur einer von ihnen wird das Eiland lebend verlassen. Die Insel ist ein Hort der Hölle und mittlerweile wird sie als Mülldeponie verwendet, auf der auch Giftmüll entsorgt wird. Die giftigen Substanzen und die schwarze Magie des Höllenherrschers Emma-Hoo machen aus harmlosen Tieren montröse Mutationen. Eine tödliche Gefahr für die wenigen Menschen, die noch auf dieser Insel leben. Es sind die Insassen eines Hochsicherheitsgefängnisses für besonders brutale Verbrecher. Während sich John Sinclair und Suko noch auf Anreise zur Insel befinden wird der Aufseher Miko von riesigen Katzen und Hunden angegriffen. Erst Tokata rettet dem Mann durch sein Erscheinen das Leben. Vorerst, denn der Samurai des Satans benötigt den Menschen lebend, um an den Fächer der Sonnengöttin Amaterasu zu gelangen. Auf dem Weg zu diesem mythischen Artefakt hinterlässt Tokata eine Spur des Todes …

Meinung:
Das Taschenbuch schließt nahtlos an die großartige Asmodina-Trilogie an und handelt von Tokatas Alleingang, den dieser bereits in Band 201 „Im Zentrum des Schreckens“ angekündigt hat. Der Goldene Samurai absolvierte in Band 186 seinen ersten Auftritt und ist mittlerweile fester Bestandteil des Sinclair-Kosmos. Dabei gehört der Goldenen Samurai zu den schillerndsten Figuren, die nicht in das übliche Schwarz-Weiß-Schema hineinpasst. Obwohl er nicht direkt zu den Verbündeten des Sinclair-Teams gehört ist er auch kein Feind, denn er bekämpft die Mächte des Bösen ebenso, wie John Sinclair und seine Freunde. Doch im Zweifelsfall geht auch der Goldene Samurai über Leichen. Der Roman lebt in erster Linie von seiner exotischen Kulisse. Zum einen verschlägt es John Sinclair und Suko nach Japan und zum anderen auf eine Insel, auf der es eine verlassene Stadt, eine Mülldeponie und ein Hochsicherheitsgefängnis gibt. Das Setting erinnert frappierend an „Dr. Tods Monsterinsel“, was vor allen Dingen an den Monstertieren und an Tokata liegt. Denn in beiden Fällen spielt der Samurai des Satans eine wichtige Rolle. Schlussendlich wirken aber die Szenen im Gefängnis und die Monster wie reine Zeilenfüller, denn die Handlung bringen beide nicht sonderlich weiter. Sollten die Riesentiere noch den Zweck erfüllen die Kampfkraft Tokatas und die unheilvolle Magie Emma-Hoos zu verdeutlichen, so sind die Intermezzi mit den Zombies vollkommen überflüssig. Auch der Part von John und Suko wirkt reichlich bemüht. Bis auf ein kurzes Scharmützel mit einem Untoten und dem Kampf mit einer Riesenratte bleiben die Geisterjäger den kompletten Roman über Statisten, die hilflos dem Geschehen hinterher rennen. Auch von der titelgebenden Todesspur Tokatas gibt es nicht viel zu lesen, denn dem Samurai des Satans fallen lediglich ein Matrose und einige Riesentiere zum Opfer. Dafür wurde das Finale eindrucksvoll in Szene gesetzt und gipfelt in einem dramatischen Kampf zwischen dem Goldenen Samurai und Tokata. Abschließend kann festgehalten werden, dass der Roman ohne Monstertiere und Gefängnisszenen packender, rasanter und besser geworden wäre. Die Veröffentlichung als Taschenbuch ist wohl nur dadurch zu erklären, dass dieses Highlight angemessen gewürdigt werden sollte. Immerhin spielt auch die Sonnengöttin Amaterasu erstmals eine wichtige Rolle.
Fazit:
Rasanter Horror-Roman, der dennoch hinter den Erwartungen zurückbleibt. Überflüssige Szenen mit Zombies und Riesentieren stören den Gesamteindruck gewaltig. Der dramatische Kampf zwischen den beiden Samurais entschädigt jedoch ein wenig für die Längen in der Story.

erstellt am 19.12.10 12:18
Was soll das bedeuten??? Ist das jetzt wirklich die Rezension des Taschenbuches von früher , oder ist das Hörspiel schon vorab erschienen ?? Ich habe es jedenfalls noch nicht erhalten.

erstellt am 19.12.10 12:20
Es wäre natürlich übersichtlicher Rezensionen von Hörspielen , unter " Hörspiele " zu bearbeiten.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 12:20 Uhr bearbeitet)

erstellt am 19.12.10 15:07
Es wäre natürlich sinnvoll die Rezension zu lesen. Erstens steht die Nummer 73014 für die Nummerierung der Taschenbücher und zum anderen schreibe ich im ersten (!) Satz unter Meinung, dass es sich um die Rezi zum Taschenbuch handelt.

erstellt am 19.12.10 22:36
Die Geschichten um Takota und der Mordliga fand ich fast schon mit am besten....

erstellt am 20.12.10 12:15
Florian schrieb:
Es wäre natürlich sinnvoll die Rezension zu lesen. Erstens steht die Nummer 73014 für die Nummerierung der Taschenbücher und zum anderen schreibe ich im ersten (!) Satz unter Meinung, dass es sich um die Rezi zum Taschenbuch handelt.



Ach so. Habe ich mir zunächst auch gedacht , doch dann wurde ich etwas unsicher und ich dachte , das für Januar geplante Hörspiel wäre schon auf dem Markt.

erstellt am 20.12.10 21:35
Daher ist es ja so interessant das Taschenbuch gerade jetzt zu rezensieren.

erstellt am 21.12.10 12:04
Da gebe ich dir vollkommen recht.

erstellt am 21.12.10 22:22
Hab mir ja zuerst Gedanken gemacht, wie das Taschenbuch auf einer CD angemessen vertont werden soll, aber nachdem ich im Geist schon die vollkommen überflüssigen Zombies und Tiermutationen gestrichen habe, können wir froh sein, wenn das Hörspiel noch 40 Minuten erreicht.

erstellt am 22.12.10 12:15
Dann bin ich mal gespannt. Dabei sollte es ja wenigstens 60 min lang sein. Vielleicht lässt sich Oliver Döring wieder etwas besonderes einfallen , das nicht unbedingt in diesem Originalroman gestanden hat.

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