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Thema: 1574 : Töte mich , dunkler Spiegel
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erstellt am 05.01.11 12:05
Handlung : Grace Wilcox , eine Nachbarin von John bittet diesen um Hilfe für ihre Tochter Lena. Diese gehört zu einer 4 köpfigen Gruppe junger Leute , die unbedingt einen Blick ins Jenseits werfen wollen. Als Mittel zum Zweck dient dabei ein mysteriöser dunkler Spiegel. Nachdem Lena als erste durch den Spiegel ging und wieder zurückkehrte , ist sie seltsam apathisch. So findet auch John sie vor , nachdem er mit einem Trick Einlaß in ihr Zimmer erhielt. Lena erzählt ihm von einem Begleiter in einer mönchsähnlichen Kutte der sie lockte. Als ihre Pupillen grün werden , hat John einen Verdacht auf Aibon. Er läßt sich und Suko von Lena in das Versteck der Gruppe bringen , einen alten Schuppen indem der Spiegel steht. Auch die anderen , Kid , Percy und Susan sind mittlerweile dem Spiegel und dem Kuttenträger verfallen. Gemeinsam mit ihnen treten auch John und Suko den Weg durch den Spiegel an und landen an der Grenze zu Guywanos Reich. Der Kuttenträger entpuppt sich als dämonischer Richter , der Nachschub für Guywanos Reich besorgt. Nun müssen John und Suko schnell handeln um die jungen Leute aus dessen Gewalt zu befreien und den Rückweg durch den Spiegel noch zu schaffen , bevor das Tor geschlossen wird.

Meinung : Relativ spannender Roman , der auch noch unter zu langen Dialogen leidet , aber etwas weniger krass als Band 1573. Kürzere Dialoge und dafür mehr Aibonhandlung wäre wünschenswert gewesen. Guywano tritt nicht selbst auf , wird aber erwähnt , was beweist , das er wenigstens nicht zu den zahlreichen unerledigten und vergessenen Figuren gehört. Unpassend ist auch diesmal der Titel . Zwar wird der Titelsatz von Kid und Lena einfach so dahergesagt , aber irgendwie völlig grundlos. Denn der Spiegel wird ja nicht als Mordwerkzeug benutzt , sondern eben nur als Tor nach Aibon. Ein Titel wie " Hol mich in deine Welt , dunkler Spiegel " wäre passender gewesen. Klingt aber halt nicht so reißerisch. Die reißerische Variante sollte wohl verkaufsfördernd wirken , erzeugt aber falsche Erwartungen beim Leser.
Fazit : Alles in allem vergebe ich mal die Note 3 = Befriedigend ( 3 von 5 Kreuzen ). Aber auch diesmal wäre mehr möglich gewesen.

erstellt am 06.01.11 21:33
Warum schreibt ihr zu so einem alten Roman noch Rezis. Weiß gar nicht mehr, wann ich den gelesen habe.

erstellt am 06.01.11 22:24
Es gibt eben Leute, die mit dem Lesen der 'neuen' Romane etwas zurück hängen.

Bei diesem Roman erinnere ich mich noch, dass mir die Geschichte so langweilig wurde, dass ich schließlich nur noch das Ende gelesen und dann den Roman ad acta gelegt hab.

erstellt am 07.01.11 12:16
Genau. Ich hänge eben bekanntermaßen etwas zurück. Und vielleicht wecken ja auch ältere Romane bei dem einen oder anderen spezielle Erinnerungen über die man sich austauschen kann. Außerdem werden die Rezensionen so kompletter.

erstellt am 08.01.11 15:47
Apropos in Punkte Rezensionen , hat der Sinclairbereich im Vergleich zu anderen Serien enormen Nachholbedarf. Und das obwohl in der Sinclairserie mehr Romane als in jeder anderen Bastei - Spannungsserie erschienen sind. ( Ausnahme Jerry Cotton ).

erstellt am 08.01.11 16:16
Tja, also ich poste hier jede Rezi (zumindest mit Link). Allerdings lese ich ja nicht jeden Roman, hier sind eben die anderen gefragt, aber andererseits scheint es auch nicht so sehr den Bedarf nach Diskussion zu geben, da kaum Reaktionen erfolgen. Da wird lieber in anderen Threads Nonsens und Blödsinn geschrieben. Abegesehen davon, dass sich bei Maddrax und Zamorra natürlich auch mal die Autoren zu Wort melden, was ich allerdings auch nicht von Jason Dark erwarte.

erstellt am 09.01.11 11:41
Wortmeldungen von Mitarbeitern aus der Sinclairredaktion wären trotzdem wünschenswert. Diese könnten ja JD informieren.

erstellt am 10.01.11 21:53
Sinclair schrieb:
Apropos in Punkte Rezensionen , hat der Sinclairbereich im Vergleich zu anderen Serien enormen Nachholbedarf. Und das obwohl in der Sinclairserie mehr Romane als in jeder anderen Bastei - Spannungsserie erschienen sind. ( Ausnahme Jerry Cotton ).


Nun ist Sinclair ja auch die einzige Serie im phantastischen Heftromanprogramm, die keine Science-Fiction-Elemente besitzt. Und SF-Fans sind ja der modernen Technik aufgeschlossener als die spirituellen, altmodischen Gruseljunkies

erstellt am 11.01.11 16:18
Interessanter aber durchaus möglicher Zusammenhang.

erstellt am 11.01.11 16:29
Sie besitzt bzw. besaß durchaus SF-Elemente, die sind aber alles andere als gut angekommen.
Das unterstreicht dann auch Florians Aussage.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 16:30 Uhr bearbeitet)

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