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Thema: Meinungen zu Nicole Duval
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Antworten zu diesem Thema: 107

 
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erstellt am 30.01.11 13:35
Damit der aktuelle Rezi-Thread zu Band 956 nicht zu sehr entfremdet wird, hab ich dieses Thema eröffnet.

Hellboy schrieb:

Sinclair schrieb:
@ Zia

Die von dir beschriebenen Eigenschaften von Nicole , ständiges einkaufen und ewiges nacktherumgerenne , mag ich auch überhaupt nicht. Man könnte es sogar als absolut klischeebeladenes überzogenes feindliches Frauenbild ansehen , fehlt eigentlich nur noch die Kochschürze. Ich habe die Zeit der Trennung genossen und Nicole in keinster Weise vermisst. Ihr Frauentyp ist eigentlich nicht zeitgemäß und gehört abgeschafft. Trotzdem wird uns wohl keiner den Gefallen tun und sie abmurksen. Deswegen werden wir weiter mit ihr le ( s ) ben müssen.




Zia, ich stimme Dir zu, so wie jetzt Nicole in der Serie (wieder) dargestellt wird, ist absolut unbefriedigend und klischeehaft.
Dabei sah es doch nach der Trennung von Zamorra eigentlich ganz gut aus, endlich eine selbstständige Nicole ohne Blondinenallüren !
Die Trennung von Zamorra/Nicole fand ich ohnedies die beste Idee der letzten 200 Bände, endlich Schluß mit dem ewig gleichen Gekuschel...
Die Zeit nach der Trennung hat mich etwas an die gute, alte "Dämonenkiller" Serie erinnert bzw. an Dorian Hunter und Coco Zamis, die ja auch häufig eigene Wege gingen und dies heute in der Hardcover-Ausgabe heute noch tun. Wobei Coco beinahe der "stärkere" Charakter war als Dorian. Fand ich eine sehr gute Storyline für eine Gruselserie, wie ich überhaupt den "Dämonenkiller" für die beste deutsche Horrorheftserie halte, schade daß er sich am Markt nicht behaupten konnte.....
Ich hätte es besser gefunden, wenn man die Trennung von Zamorra/Nicole noch eine Weile beibehalten hätte und Nicole Zeit bekommen hätte, sich in Einzelabenteuern weiterzuentwickeln und zu bewähren, sie war ja schon auf dem allerbesten Weg dazu.
Durch die in einem Roman angedeutete "Erklärung", Nicole habe sich aufgrund einer Manipulation Ihres Bewußtseins von außen von Zamorra getrennt, wird Ihre ganze vorherige Weiterentwicklung völlig entwertet !
Als hätte jemand in einem alten Exposé von WKG nachgesehen wie denn nun Nicole wirklich zu sein hat. Denn, machen wir uns nix vor, so wie Werner Nicole über hunderte von Heften dargestellt hat, genau so wollte er sie haben.....
Komischerweise wurde das früher fast nie kritisiert.
Wenn man schon entschlossen ist die Serie ziemlich umzukrempeln und mal eben die Hölle zu vernichten, dann könnte man ja vielleicht auch mal mit ein paar Blondinenklischees aufräumen.

Salve,
Hellboy


Was mich betrifft konnte ich zu Werners Zeiten , die Figur Nicole nicht kritisieren , da ich damals die Serie noch nicht regelmäßig gelesen habe. Aber Nicole Duval wurde stets gleichgesetzt mit einem blonden Dummchen , das ewig nackt und bereit ist.





ZiaThepin
erstellt am 30.01.11 12:44Ich sage ja selbst, dass ich Nicole früher gemocht habe. Ob das am darstellen des Charakters selbst oder an einem Wandel des Geschmacks meinerseits liegt, dass ich ihn nun nicht mehr leiden kann, weis ich selbst nicht so richtig. Vielleicht einfach daran, dass ich mich selbst weiterentwickelt habe und das bei der Figur völlig vermissen muss. Okay. Mir haben die Japan-Abenteuer Nicoles auch nicht gefallen, aber so im Nachhinein betrachtet, war der Charakter dort wirklich interessanter. Dass ich da nicht so zufrieden sein konnte, lag ja viel an ihrem Verhalten und Denken Zamorra gegenüber und das ist ja inzwischen geklärt. Auf jedenfall war sie da interessanter als der wandelnde Kleiderständer und Perrückenhalter in Zamorras nächster Umgebung, den man jetzt wieder hat.


(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 12:51 Uhr bearbeitet)



Nunja, ich persönlich finde, das sich Nicole schon entwickelt hat. Der Einkaufswahn hat nachgelassen, und, mal ehrlich, wann wurden die vielen Perücken denn das letzte Mal erwähnt? Und das Nudistentum hält sich im Vergleich zu früher sehr in Grenzen.
Ich für meinen Teil finde die aktuelle Nicole angenehmer als das ständig motzende, nackte Weibchen von früher. Auch wenn sie in Bezug auf Merlin und auch auf Asmodis völlig Recht hatte.

erstellt am 30.01.11 13:51
Nicole ist eine Figur in einer Romanserie und das soll sie auch bleiben. Was bekommt denn der Leser schon mit außer einer Vorstellung in seinem gepriesenen Kopf-Kino?
Was soll man da die Autoren kritisieren, wenn sie versuchen die Figur für den Neuleser, den Einmalleser zu charakterisieren, damit der eben zu einer Vorstellung davon kommt?
Wie beschreibt man die Haarfarbe einer Romanfigur? Man erfindet einen Perückentick, damit Leser, die Romane zuerst in ihre triste Realität übersetzen und dann wieder zurück, weniger Schwierigkeiten mit dem Kopfkino haben. Aber wird es gedankt? Nein, da tut man so, als laufe Nicole leibhaftig durch die Weltgeschichte - was sie schlicht und einfach nicht tut. Es sei denn, die ganze Weltgeschichte ist auch nur für das Kopf-Kino zurechtgeschnitten, damit sie in die Köpfe der Kritiker paßt!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 13:51 Uhr bearbeitet)

erstellt am 30.01.11 14:23
Sinclair schrieb:

Was mich betrifft konnte ich zu Werners Zeiten , die Figur Nicole nicht kritisieren , da ich damals die Serie noch nicht regelmäßig gelesen habe. Aber Nicole Duval wurde stets gleichgesetzt mit einem blonden Dummchen , das ewig nackt und bereit ist.


muß man dumm sein, um nackt und bereit zu sein?

erstellt am 30.01.11 15:37
Ich mochte die Figur von Nicole immer dann, wenn sie eine eigenständige Haltung hatte. Sie war in meinen Augen immer "härter" in ihrer Vorgehensweise als der Professor, sie war weniger bereit anderen (zum Beispiel Asmodis) zu vertrauen, sie ging öfter Risiken ein, die vielleicht unnötig waren, aber oftmals zum Erfolg führten.

Leider sind diese Wesenszüge schon in den letzten Jahren unter WKG zurückgeschraubt worden, spätesten, als die 13 Siegel anstanden musste Zamorra die Rolle des "Harten" übernehmen und Nicole verblasste langsam aber sicher.

Ich würde mir eine Nicole wünschen, die wieder anfängt eigenständig zu handeln - ich kann mich an viele Romane erinnern, in denen beide unabhängig ermittelten und immer wieder hin und hergeschaltet wurde zwischen Zamorra und Nicole, die dann am Ende zusammen liefen, weil beide auf ganz unterschiedlichem Wege zum gleichen Ziel gelangten. Da gefiel mir Nicole immer ganz gut.

Mit dem Modefimmel konnte ich leben, genauso wie mit dem Autofimmel der beiden und ihrem offensichtlichen Alkoholproblem, alles war erträglich, solange ich das Gefühl hatte, dass Nicole und Zamorra eigenständige Charaktere blieben.

Mit dem Sex und der Nacktheit hatte ich nie ein Problem, im Gegenteil, ich finde eine Frau sollte, genauso wie ein Mann das Recht und die Möglichkeit haben ihr sexuelles Verlangen aktiv auszuleben und wenn Nicole nun mal gerne mit Zamorra Sex hat fände ich es eher nervig, wenn sie immer nur darauf wartet, dass ihr Schlossherr sie in seine starken Arme nimmt und ins Schlafzimmer trägt.

Aber die jetzigen Autoren haben an der sexuellen Komponente der Beziehung sowieso kein Interesse, von daher ist das ja weitgehend verschwunden und ich kann damit auch gut leben, nichts ist schlimmer als eine Sex-Szene eines Autors, der sich eigentlich dafür schämt.

erstellt am 30.01.11 16:46
Der Autofimmel trug ganz klar WKG's Handschrift, der ja ein bekennender Autofreak war. Aber auch das hat sich wohl erübrigt.
Und was den Alkohol betrifft! Das Wasser des Lebens wird's schon richten :)
Und es stimmt schon. Nicoles frühere Alleingänge waren gut zu lesen. Dazu fällt mir jetzt spontan die Vernichtung des damaligen Ministerpräsidenten Astardis ein.

erstellt am 30.01.11 17:19
Dann sollen sie mich mal überzeugen und so was verstärkt mit ihr bringen. Vielleicht gefällt es mir sogar, wenn ich nicht so einen faden Nebengeschmack wie bei den Japan-Abenteuern dabei habe.
Doch in dem Roman (955) zeigte sich mal wieder, dass sie ohne das Amulett Zamorras nichts auf die Reihe bekommt. Sondern auf den großen Professoren-Retter warten musste.

erstellt am 30.01.11 17:34
Im Moment ist Nicole vollkommen überflüssig, da stimme ich Dir zu, aber das trifft leider auf so ziemlich alle Charaktere der Serie zu und da ich nicht dafür bin jeden von ihnen über die Klinge springen zu lassen würde ich mir wünschen die Autoren würden wieder mehr mit den Figuren anfangen.
Ich mag die Tendenz nicht, Figuren, die einem Autor nicht liegen umzubringen, weil alle künftigen Autoren, die vielleicht gute Ideen haben könnten diese dann nicht mehr umsetzen können. Letztendlich gibt es keine schwachen Charaktere, sondern nur schwache Autoren. Ein guter Autor kann jeden noch so blassen Charakter mit Farbe und Tiefe ausstatten.

erstellt am 30.01.11 20:23
@Engelchen: Zustimmung. Bin diesmal durchaus deiner Meinung und kann eigentlich kaum noch was hinzufügen.

Nur eins vielleicht noch: Die Figur Nicole ist in erster Linie ein Sidekick. Und als solcher hat sie natürlich eine wichtige Funktion innerhalb der Serie.
Sidekicks sind dem Helden meistens oder eigentlich fast immer untergeordnet, müssen ihm zur Seite stehen, ihm assistieren, beistehen, oder einfach nur da sein.
Einfach rausnehmen kann man einen Sidekick schlecht.
Nicole wird bleiben, ebenso wie Suko in der JS SErie bleiben wird. Oder Aruula bei Maddrax.
EIn Sidekick ist eine wichtige Ergänzung des Helden, der aber auch gegensätzliche Züge tragen darf/kann/soll.
Siehe z.B. Matt/Aruula.
Auch Zamorra und Nicole sind eigentlich gegensätzliche Charaktere, die sich aber in anderen Bereichen wieder sinnvoll ergänzen.
Selbst wenn Nicole an sich auch entbehrlich wäre, so hat man während der Trennung ja gesehen, dass Zamorra ohne sie nur ein halber Mensch ist. und irgendwie war er auch in seinem Job nicht richtig bei der Sache.
Die Sache mit dem Einkaufsfimmel etc, das sind ja in erster Line Wiedererkennungswerte. So wie bei Aruula ihr naiver Götterglaube. Darüber kann man sich aufregen, aber es ist eine Eigenschaft, die jeder Leser mit der Figur in Verbindung bringt

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:32 Uhr bearbeitet)

erstellt am 30.01.11 22:25
Hellboy schrieb:
...Dabei sah es doch nach der Trennung von Zamorra eigentlich ganz gut aus, endlich eine selbstständige Nicole ohne Blondinenallüren !
Die Trennung von Zamorra/Nicole fand ich ohnedies die beste Idee der letzten 200 Bände, endlich Schluß mit dem ewig gleichen Gekuschel...


Dem kann ich mich nur anschließen!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:26 Uhr bearbeitet)

erstellt am 31.01.11 00:20
Ein Sidekick ist nur eine Ergänzung zum Helden?
Haha. Hast du den neuen Kinofilm : die grüne Hornisse (Green Hornet) gesehen? Dieser angebliche Sikdekick Kato ist eigentlich der Hauptheld des Films. Der kann einfach alles. Und die Green Hornet eigentlich gar nichts.
Naja, so ungewöhnlich ist das nicht. Schon bei seiner ersten Verfilmung damals mit Bruce Lee als Kato, war der der eigentliche Hauptchara.
Ähnlich war es doch auch mit Dorian Hunter und Coco Zamis. Dorian ist der Hauptchara der Serie, aber wirklich interessant war die Hexe Coco Zamis.
Also muss es gar nicht so sein, dass die Sidekicks immer nur blasse Abbilder oder Gegensätze des Helden sein müssen.

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