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Thema: HC 37: Der Blutkompass
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Antworten zu diesem Thema: 10

 
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erstellt am 20.03.11 20:06
Ich habs gelesen und fand das zerrissen sein der Seele über Jahrhunderte auch irgendwie ein seehhrr langweiliges Buch. Bis ihr wirklich zu Potte gekommen seid hat doch fast das halbe Buch gedauert.
Bitter verschont die Leser mit nem zweiten Aufguss einer vorher langweiligen Story

erstellt am 20.03.11 22:18
Finde ich mal überhaupt nicht - Für mich wars ein Meisterwerk. Würde

Christian nur mal seine Perrys so toll schreiben, ich finde ihn beim Perry teilweise unterirdisch. Er sollte lieber wieder Zamorra schreiben, das kann er perfekt.

Ich habe mich bei dem Buch keine Sekunde gelangweilt. Eine glatte 1 gibts von mir.

erstellt am 22.03.11 10:16
Insgesamt gesehen gefiel mir das Buch recht gut. Vor allem da ich nur 40/ 60 km von den Handlungsorten Hof/ Bayreuth entfernt wohne, konnte ich mir die geschilderten Örtlichkeiten entsprechend gut vorstellen.
Kritik gibt es für das erste Viertel des Buches.Ich habe mich dabei ertappt, das ich auf das Titelbild sah um festzustellen ob das wirklich Montillon und Fröhlich geschrieben haben.
Nichts gegen eine gesunde Härte im Roman, aber die Brutalität wird in einigen Szenen unangebracht detailliert geschildert.
Die Bemerkung über die stinkenden Haare von Menschen ab einem bestimmten Alter, fand ich geschmack- und vor allem respektlos.

Die Idee des Seelenankers finde ich hingegen grossartig. Als ich die Erklärung der alten Waldhexe dazu las, vermehrten sich die wenigen Sätze in meinem Kopf zu einer ganzen Geschichte.
Man stelle sich das vor. Drei weissmagische Waldhexen im Deutschland des siebten Jahrhunderts, die dem Tod ein Schnippchen schlagen wollen. Und das ganz ohne das übliche Szenario, von wegen Seele an den Teufel verkaufen usw.
In eine solche Geschichte würde auch Gryf reinpassen, den es damals ja schon längst gab. Vor allem auch, da die drei Schwestern in ihrer Jugend ja recht ansehnlich gewesen sein sollen.
Auf die weiteren Ausführungen der Hexe will ich hier gar nicht eingehen, aber ich finde, das hätte Potential für ein weiteres Buch. Evtl, sogar ganz ohne Zamorra.

erstellt am 23.03.11 15:11
Ich bin noch nicht durch , deshalb wird genaueres noch folgen , aber für mich ist das Buch recht enttäuschend und nach einem starken Beginn , der bislang schwächste Roman an dem Oliver Fröhlich beteiligt war. Es begann noch toll , und war zunächst willkommene Abwechslung zum Höllencrashthema. Aber der Beginn wurde durch die Rückblenden , Anselms und Hildigers Geschichte und der geklonte Gottfried Winter , besonders durch letzteren stark verwässert. Nach dem Tod von Agnes war auch aus Anselms Geschichte die Spannung früh raus. Und die Zamorra Handlung ist schnell erzählt. Auf jeden Fall eine schwache Fortsetzung , die an den " Schattenfresser " in keinster Weise heran reicht. Ich ertappe mich dabei , das ich an dem Hintergrund des Blutkompasses , gar nicht mehr so sehr interressiert bin. Was mit Note 2 begann ist auf Seite 166 leider nur noch eine 4. Wirklich ein sehr fader Aufguss eines voher packenden Buches. Auch die Fortsetzung des dunklen Kindes war ja schwächer als der erste Band. Also lieber neue Themen , dieser künstlichen Fortsetzung fehlen die Ideen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 15:14 Uhr bearbeitet)

erstellt am 25.03.11 12:07
Handlung : Zamorra und Nicole werden von Kommissar Saal zu Hilfe gerufen. Der Blutkompass auf den , im Finale des Schattenfresserfalles nicht mehr geachtet wurde , ist wieder aufgetaucht und macht seinen jeweiligen Besitzer , zum blutsüchtigen Amokläufer. Während Nicole , Zeugen befragen will , um den derzeitigen Besitzer Anton Scherlein ausfindig zu machen , versuchen Zamorra und Saal das Tagebuch des wissenden Dythmar wieder zu finden. Dieses hat nach einer Wohnungsräumung seinen Weg in ein spezielles Antiquariat gefunden. Als Zamorra und Saal das Antiquariat verlassen , erhält ersterer eine Warnung von Nicole das der Blutkompass auf sein Blut geeicht wäre. Kaum ausgesprochen werden Saal und Zamorra schon von Scherlein attackiert. Zamorra kann ihn überwältigen und den Kompass an sich nehmen.Mit Hilfe des Tagebuches finden Zamorra nund Nicole die Spur zur Kirche St. Egidien , die früher ein Kloster war. Hier führen alle Fäden zusammen. Sowohl die genaue Funktion des Blutkompasses wird geklärt, als auch die Vergangenheit des wissenden Dythmar. Allerdings gerät Zamorra dabei auch in die Falle zweier verfeindeter Brüder , die ihre Rache nach 800 Jahren auf seine Kosten vollenden wollen.

Meinung : Wie schon gesagt , über zum Glück nur 253 Seiten gesehen , fängt das Buch spannend und prickelnd an , allerdings versandet die Handlung auch schnell und wird dann nur noch sehr gemächlich fortgesetzt. Etwas langweilig wenn man die sonstigen Spitzenromane von Fröhlich und Montillion zur Grundlage nimmt. Die Rückblenden sind hier eigentlich zu lang und verwirrend und nehmen der Hauptgeschichte die Spannung. Obwohl die grundsätzliche Idee mit dem Blutkompass als Seelenanker nicht schlecht ist und die Geschichte von Anselm und Hildiger sehr böse und ohne Happyend daher kommt. Vielleicht hätte die Hexe Lusara eine größere Rolle spielen sollen. Insgesamt würde ich dieses Buch , als eines der schwächsten der gesamten HC - Serie mit der Note 4 = Ausreichend bewerten. ( 2 von 5 Kreuzen ) Schade drum , es wäre mehr möglich gewesen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 12:08 Uhr bearbeitet)

erstellt am 25.03.11 14:23
Das Buch war leider ganz und gar nicht mein Fall. Hat mich ziemlich gelangweilt. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen.

erstellt am 26.03.11 12:42
ZiaThepin schrieb:
Das Buch war leider ganz und gar nicht mein Fall. Hat mich ziemlich gelangweilt. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen.



Damit sind wir schon mal komplett einer Meinung. Für mich war es auch , das wohl schlechteste Buch der Serie.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 12:42 Uhr bearbeitet)

erstellt am 27.03.11 18:45
Die Geschmäcker der Puplikümer sind halt verschieden, wäre ja schlimm wenns immer ALLEN gefält.

erstellt am 28.03.11 15:18
UFO-Bote schrieb:
Die Geschmäcker der Puplikümer sind halt verschieden, wäre ja schlimm wenns immer ALLEN gefält.



Absolut richtig. Nur da es dir ja auch nicht gefallen hat , gibt es diesmal schon eine repräsentative Mehrheit dafür , das dieses Buch verunglückt ist.

erstellt am 06.05.11 12:26
Huch, und ich krieg den Blutkompass erst wenn alles klappt Morgen geliefert. Na, mal sehen wie er mir dann gefällt. Habe ihn ja gerade deshalb bestellt weil er an Schattenfresser anschließt, und den Band fand ich wirklich spitze.
Was aber die härte angeht, tja, ist ein Hardcover und da sollte man die Möglichkeiten die man rechtlich (Jugendschutz) im Heftroman nicht hat auch etwas ausleben dürfen. Es muß eben Sinn machen und nicht aufgesetzt wirken.

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