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Thema: HC 38 - »Neun Mond, neun Stern«
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erstellt am 05.06.11 18:44
Nach dem ersten durchlesen (2 - 3 x kommt noch) möchte ich ich ein ordentliches Stück. Auch Zamorra war mal wieder ein Zauberlehrlehrling, der dem Meister, Merlin, was beibringen konnte.
Ich werd mich später noch mal mehr äußern. Aber der erste Eindruck ein rundrum gelungener Zammy, auch wenn mich wundert das Assi Zamorra nicht erkannt haben will, die hatten auch in der öfter das mißvergnügen einer Begegnung, oder kam der Assi da aus der Zukunft?

erstellt am 05.06.11 20:37
Nun, im großen und ganzen hat mir das Buch gefallen. Merlin war endlich mal wieder das, was er früher immer gewesen ist. Klar im Denken und machtvoll. Völlig gleichgültig, dass Zamorra ihm sagen konnte, was zu tun war. Schließlich ist der Professor aus der Zukunft gewesen und hatte den besseren Überblick. Die Leistung hat Merlin gebracht.
DIESER Merlin kann gefallen. Und so kann ich ihn akzeptieren. Und nicht das, was die Autoren aus ihm gemacht haben, so dass sie glaubten ihn abservieren zu müssen. Davon bin ich nach wie vor nicht überzeugt. Merlin hatte immer noch eine Menge Potenzial, wenn man sich ein wenig bemüht hätte. Aber man ist den einfachen Weg gegangen. Aber einfach ist nicht immer das richtige. Für mich steht Merlins Tod nach wie vor für Einfallslosigkeit.

Ich werde auch weiterhin genau schauen, wie Merlin in der Vergangenheit beschrieben wird. Die Aussage, dass er jetzt präsenter ist, als zu Lebzeiten, kann ich nicht unterstreichen. Denn selbst da wird er meist als halber Trottel beschrieben und wer will das schon lesen?
Dieses Buch ist leider nur eine Ausnahme. Doch darüber habe ich mich riesig gefreut. Danke dafür.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:39 Uhr bearbeitet)

erstellt am 05.06.11 20:53
"Für mich steht Merlins Tod nach wie vor für Einfallslosigkeit."

So langsam kennen wir Deine Argumente ... die werden auch nicht aussagekräftiger durch Wiederholungen.
Es war nur LOGISCH, daß mit Werner auch Merlin seinen Hut zu nehmen hatte.
Grundgütiger ... Werner hat wirklich Glück gehabt, daß er den ollen Magier nicht gekillt hat - aber das habe ich nur zu gerne für ihn übernommen.
Und konsequent durchgeführt, denn Werners Lösung war nur ein Aufschub - so wie bei Ted Ewigk, den er auch aus der Serie haben wollte.

erstellt am 05.06.11 21:17
Naja, da werden wir nie einer Meinung sein können. Mir fehlt Merlin nach wie vor und ich fand seinen Abgang billig. Du hast ihn nur zu gerne gekillt. Leider kann ich ja nichts weiter tun, als zu schreiben, dass ich es nicht gut fand. Ich habe hier auch schon andere gelesen, die ebenfalls damit nicht zufrieden sind. Denken, dass er noch mal auftauchen wird, doch daran kann ich leider nicht glauben. Ihr habt ihn gekillt und wir müssen uns damit abfinden.
Entschuldige also bitte, dass mir, wenn ich was wie in diesem Buch über den vergangenen Merlin lese, das mir eben total gefällt, ihn um so mehr vermisse. Für mich war er nun mal ein fester Bestandteil der Serie, eines der Hauptstützen. Seitdem schwankt für mich auch ein anderer Punkt, Asmodis eben. Ohne sein Gegenstück im Licht, ist er auch langweilig geworden.
Übrigens hättet ihr statt seiner Ted Ewigk gekillt, hätte ich mich überhaupt nicht aufgeregt. Obwohl auch er früher mal eine Lieblingsfigur von mir war, kann ich heute mit ihm so gut wie nichts mehr anfangen.


Aber damit hier außer unseren verschiedenen Ansichten über Merlins Tod noch was über das Buch steht:
Die Idee, Zamorra in die Vergangenheit zu schicken und so handeln zu lassen, fand ich sehr gut. Auch dass man nicht sofort wusste, wer dieser geheimnisvolle Mann war, der da auftauchte. Klasse.
Sehr gut geschrieben und interessant aufgebaut. Ein wirklich gutes Buch.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 21:54 Uhr bearbeitet)

erstellt am 06.06.11 11:36
So schnell schon gelesen ??? Ist doch erst am 3.6. erschienen ??? Ich bin bei Kapitel 2 und bislang begeistert. Erst dachte ich , oje nach dem Reinfall " Blutkompass " schon wieder ein Hexenroman ?? Aber bislang muß ich sagen , richtig gut und spannend.

erstellt am 06.06.11 12:07
Ich lese normal sehr schnell, aber nicht sehr intensiv. Bei diesem flotten Lesetempo gehen mir manche Feinheiten verloren. Das bedeutet, Schriftstücke, die dabei bei mir einen postiven Eindruck hinterlassen, werden dann noch mal von mir langsamer und genussvoller gelesen. Bei andern genügt mir das schnelle Lesen, um zu wissen, was im großen und ganzen geschehen ist und ich kann mich nicht dazu überwinden, es intensiver zu lesen.
So ist es mir auch bei Blutkompass gegangen. Da musste ich mich sogar im schnellen Lesetempo durchquälen. Ganz anders hier. Dieses Buch konnte mich zwar nicht faszinieren, wie es zum Beispiel Bibelblack geschafft hat, aber es hat mir dennoch sehr gefallen. Und so bin ich jetzt dabei es noch mal durchzulesen.

Aber was den Dunklen Prinzen angeht, bin ich ganz anderer Hoffnung wie Zamorra. Ich hoffe, dass er überlebt hat, wiedergeboren wird und noch mal eine Rolle spielt. Nur wenn sich sein Grab wirklich in der Hölle befunden hat, ist es wohl ebenfalls zerstört. Doch das war ja auch nur eine Vermutung, die Merlin geäußert hat. Das Grab könnte auch auf der Erde sein. Wäre irgendwo auch logisch, da er immer in einem Menschen wiedergeboren wurde.

erstellt am 07.06.11 11:35
Dqa bin ich eher ein Genußleser , der länger braucht aber dafür intensiver liest. Ich lasse mich gern , ganz in die Handlung hineinziehen. Quasi Kino im Kopf , und das funktioniert auch bei Christians Schreibstil perfekt. Und das Buch ist wirklich gelungen. Ganz toll die Schilderungen von Ravensburg und Umgebung. Man hat den Eindruck selbst in Schallbeins Museum gewesen zu sein. Ich liebe Geschichten mit realem Bezug und Hintergrund , oder Personen die es mit leicht verändertem Namen wirklich gibt. Aufschlußreich dazu das Interview in der Mysterie Press wo Christian mit dem Wochenblattartikel über das Bauernmuseum zu sehen ist.

erstellt am 07.06.11 13:46
Haha, ich entscheide einfach nur vorher, was ich überhaupt geniesen kann.

erstellt am 08.06.11 11:59
Auch eine kluge Wahl.

erstellt am 12.06.11 15:40
Handlung : Zamorra und Nicole reisen ins Bodenseehinterland bei Ravensburg um eine Mordserie aufzuklären. Eine erste Spur führt sie ins Bauernmuseum des Sepp Schallbein in Wilhelmsdorf , das auch eine Sonderausstellung zum Thema Hexen beinhaltet. Die Mörder scheinen Zombiekinder zu sein , die auch beim Museum auftauchen. Während Nicole die Stellung hält , begibt sich Zamorra auf den Höchsten. Wo er weitere Spuren und einen Hexenbaum findet , der ihn ohne Amulett in die Vergangenheit schleudert. Im Jahre 1607 landet er ausgerechnet im Haus der Hexe Bratara , die hier in einer Tarnexistenz als Gutsherrin lebt , vom Volk geliebt. In Asmodis Auftrag sucht sie einen Kinderkörper in dem der Dunkle Prinz der Hölle wiedergeboren werden kann. Unter dem Vorwand sie zu schützen , bringt sie sieben Kinder in ihre Gewalt. Zamorra kann ihr mit Mühe entkommen und streift alsbald als Graumantel durch das Pfrunger Ried. Schon sehr bald wird er mit Leidensgenossinen verhaftet und durchlebt die Schrecken der Inquisition am eigenen Leib. Im Gegensatz zu den anderen Opfern wird er im letzten Moment vom Scheiterhaufen gerettet und erkennt bei einem Hexensabbat auf dem Höchsten , den wahren Plan der Hexe , die sogar Asmodis hintergehen will. Zamorra entwickelt im Spiel der Zeiten einen verwegenen Plan , indem eine von Merlin präparierte Habergoiß , die später den Weg in Schallbeins Museum findet die entscheidende Rolle spielt. Und Zamorra beweist einmal mehr , das er nicht nur bei Nicole der Meister des Über - Sinnlichen ist.

Meinung : Scheinbar läuft Christian Schwarz immer dann zur Hochform auf , wenn es um Hexen geht. Dabei denke ich auch an die Geschichte um die Pesthexe von Wien. Geschickt fast er Wirklichkeit und Geschichte zu einem spannenden HC zusammen. Auch der Da Vinci Schild spielt wieder eine Rolle. Das ich solche Romane besonders mag , habe ich ja bereits geschrieben. Und so kann ich diese packende HC nur weiter empfehlen und würde es auch mit Note 1 = Sehr Gut bewerten. ( 5 von 5 möglichen Kreuzen.

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