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Thema: Einstieg von Beginn ?
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Antworten zu diesem Thema: 114

 


erstellt am 09.12.11 15:17
nilusys schrieb:
Und ich denke, dass das eBook der Tod des Heftromans ist. So! ôÔ


Wieso sollte das E-book der Tod des Heftromans sein? Leute die ein Abo haben oder die Heftromane sammeln werden es mit großer Wahrscheinlichkeit auch weiter machen.
Desweiteren werden aber viele Neue Kunden kommen, denn der Großteil derJugend steht leider irgendwie nicht auf Printmedien. Nur weil es die Möglichkeit gibt des E-books werden deswegen nicht alle sich ein E-reader kaufen, zumindest noch nicht.
Garantiert wird die Zeit kommen an dem alles digitalisiert wird und wisst, dass diese Zeit kommen wird. Alles und Jeder schaut wo er sparen kann, das ist der Lauf der Dinge, weswegen auch Reiche immer reicher werden und die Armen immer ärmer.
Die Frage nun ist also, wie stellt man sich darauf ein?

Die ersten Bücher als E-book zur verfügung zu stellen kostet so gut wie nichts, immerhin gibt es keine Lagerkosten, Transportkosten und die Bücher sind schon vorhanden. Der Aufwand ist also im Vergleich zum möglichen Gewinn relativ hoch.
Ein neuer Vertriebsweg der billiger ist als alles andere^^

Auch wenn ich wieder auf PR verweise, aber dort ist es ja nicht anders.
Ich würde gerne mal wissen, wie viel Heftromane nun pro neue Ausgabe verkauft werden und diese vergleichen wo es noch keine E-books gab.
Ich schwöre das die Zahl gestiegen ist, denn Flexibilität und an so gut wie nix gebunden zu sein ist unbezahlbar und das dankt man^^

erstellt am 09.12.11 16:01
Pisanelli schrieb:
nilusys schrieb: Und ich denke, dass das eBook der Tod des Heftromans ist. So! ôÔ
Du bist eben eine alte Unke
So ist es. Ich glaube nicht an eine Zukunft des Formats beim eBook. Ich glaube nicht mal an den Erfolg von so etwas wie "Apocalypsis".

Ich antworte auch gleich auf Icedale hier:

Die Frage nach den Kosten scheint mir zu optimistisch gesehen zu werden. Irgendwie denkt jeder, dass eBooks nur einmal Kosten verursachen. Das muss aber auch erstens erstellt, dann gepflegt, verwaltet, kassiert werden, da muss man Verbindung mit Vertriebspartnern halten usw.

Dann ist das eBook zunächst mal ein Konkurrent des Hefts. Wenn die Hefte aber nicht gesehen werden, fällt die Laufkundschaft weg. Und für so etwas wie MX kann man kaum werben, weil man schlecht eine Zielgruppe erwischt.

Die Leute, die nicht so gern lesen, kriegt man auch mit den Readern nicht. Und für die Leute, die lesen, gibt es so viel Angebote, dass die Serien eher Gefahr laufen, unterzugehen. Das sehe ich an mir selber. Ich habe einen reader und kaufe praktisch keine Bücher mehr, außer den mich speziell interessierenden Sachen, die auch nicht absehbar als eBook erscheinen. Für den reader gibt es so viele freie Sachen...

Der Vergleich mit "Perry Rhodan" birgt mehrere Probleme. Erstens ist die Auflage davon so groß wie die des gesamten Männer-Segments bei Bastei, wenn die Zahlen, die man so findet, nur annähernd stimmen. Zweitens ist das eine Marke und die Leute da vermarkten die Marke - und zwar mit einem im Vergleich sehr hohen personellen Aufwand. (Übrigens allein schon für die Haupt-Serie selber!)

Auch wird das Umstellen auf eBook - gerade über einen längeren Zeitraum - für mich zu unkritisch gesehen. So sprechen m.E. jedenfalls auch z.B. die VAMPIRA-Neuauflauge als Heft und die Aktion bei "2012", die eBooks nur zeitversetzt zu bringen, dafür, dass man das Heft-Geschäft nicht einfach "hinten lassen" kann.

Aber ich habe natürlich kein BWL und keine Finanzmathematik studiert, sondern nur unnütze Geisteswissenschaften. Allerdings habe ich manchmal den Eindruck, dass man da weniger dazu neigt, intervenierende Variable und Gesamtsituationen zu "vergessen".

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 16:04 Uhr bearbeitet)

erstellt am 09.12.11 17:02
Ich meinte auch eher, das die Jugend eher zum Reader greifen würde und mit lesen anfangen würde als Bücher zu kaufen^^
Wirklich gepflegt muss beim E-book nichts mehr.
Selbst wenn wir annehmen, das der Speicherbedarf als Lagerkosten angesehen werden kann, selbst dann sind sie sehr gering weil Speichermedien ala Festplatten immer Billiger werden und vor allem größer.
Verwalten musst man dann praktisch so gut wie nix mehr.
Und ich habe auch schon viel gelesen hier, das es kein wirklicher Aufwand ist alle Seiten einzuscannen und ein Programm drüber laufen zu lassen.

Ich mein, es muss ja nicht gleich alles auf einmal als E-book erscheinen. Durch PR könnte man es wiederaufleben sehen können, sodass jede Woche ein Heft als E-book erscheint von den alten.

Achja und Verwaltungskosten für das printmedium sind viel höher^^
Lager-,Transportkosten und Zwischenhändler^^

Finde das auch immer Lächerlich wenn alle sagen das Autoren durch das E-book weniger verdienen. Wieso sollten sie das? Weil das E-book billiger ist? dafür muss es nicht gedruckt werden, Verlag hat Kein Risiko etc

Positiv ist ja aber schonmal, das es die neuen hefte auch als E-book gibt, sonst würde ich schwarz sehen wie bei Sternenfaust^^

erstellt am 09.12.11 18:20
nilusys schrieb:

Die Frage nach den Kosten scheint mir zu optimistisch gesehen zu werden. Irgendwie denkt jeder, dass eBooks nur einmal Kosten verursachen. Das muss aber auch erstens erstellt, dann gepflegt, verwaltet, kassiert werden, da muss man Verbindung mit Vertriebspartnern halten usw.


also so ein Heft wandel ich dir vermutlich in unter einer Stunde in ein epub, und alles andere sollte eigentlich automatisch laufen, wenn nicht muß man daran arbeiten (man liest hier ja immer mal, daß MX Heft Nummer soundso in irgend nem Shop nicht auftaucht)

allerdings weiß man bei Bastei ja nie, die haben es ja nich so mit EDV :)
(bis heute werden bei Zamorra und STF gmail-Konten benutzt, seit irgendwas mit den@Bastei Adressen passiert ist was sie nie beheben konnten, und das auf ihrem eigenen Server )

und laufende Kosten? HD-Filme streamen kostet minimal was, aber ebooks??

erstellt am 09.12.11 18:24
Ja, man sehe sich nur DIESE Homepage und dieses Forum an - eigentlich eine Schande, denn da gibt es wirklich bessere Designs und vor allem anwenderfreundlicher. Ich finde, das sagt schon alles darüber aus, wieviel Priorität man den elektrischen Kommunikationsmitteln einräumt - nämlich eine minimale.

erstellt am 09.12.11 18:47
Tja, aber dann gibs hier auch keine Zukunft^^
Endet ja doch so wie bei Last Samurei.
Ehre hin oder her für das Printmedium, aber wenn man sich dem Fortschritt komplett verschließt kann das nur negativ sein

erstellt am 09.12.11 19:38
Zum eigentlichen Thema des Threads:

Wenn du unbedingt eBooks und keine Hefte/Bücher lesen möchtest, dann solltest du wirklich bei Band 250 einsteigen. Man kann momentan anscheinend einfach noch nicht sagen, wann die ersten 249 Bände auch elektronisch erscheinen werden. Dass es irgendwann einmal soweit kommen wird, davon gehe ich eigentlich aus.

Und im Falle des Falles kannst du später immer noch die alten Hefte aufholen. Ich mache das auch so, und die frühere Geschichte bleibt trotzdem spannend. Jedenfalls ist das Lesen der aktuellen Hefte wirklich nicht zu verachten, da man dann auch hier mit anderen die aktuelle Entwicklung diskutieren kann.

Und zum eBook-Thema:

Ich bin klar ein eBook-Befürworter und lese auch alles was geht elektronisch. Trotzdem kaufe ich mir aber alle zwei Wochen auch MX als Heftform für die Sammlung. Ich habe zwar auch kein BWL studiert, aber bin dennoch überzeugt davon, dass vor allem mit dem Anbieten der alten Hefte Bastei viel Geld verdienen könnte. Man braucht sich nur anschauen, wie oft alte MX-Hefte auf eBay oder in Form der Romantruhe-Nachdrucke hin- und herverkauft werden. Es gibt also immer wieder Leute, die auch die alten Hefte lesen wollen - und wenn es eBooks gäbe, dann würden einige sicher direkt bei Bastei kaufen und nicht bei Vorbesitzern der Hefte.

So völlig unfortschrittlich finde ich Bastei übrigens gar nicht. Immerhin gibt es ja jetzt eh zumindest die aktuellen MX-Hefte als eBook. Bleibt nur zu hoffen, dass bald auch die alten folgen.

erstellt am 09.12.11 21:05
Ja bei MX gibt es jetzt ebooks. Aber bei Sternfaust zum beispiel nicht.
Aber ich würde mir, wenn ich jetzt anfange zu lesen, mir nicht mehr die ersten holen weil ich im endeffekt schon weiß wie es endet, und das ist witzlos für mich.

erstellt am 09.12.11 22:19
Bei "keine Kosten" geht man davon aus, dass sich die eBooks "von selber" verkaufen - das werden sie aber nicht tun. Egal, es hat wohl keinen Sinn, tauben Ohren zu predigen.

Meines Erachtens wird MX sterben, sobald die Kern-Klientel eBooks liest - denn dann wird es keine Verbreitung in der Fläche mehr geben.

Und was das Zugänglichmachen alter Ausgaben betrifft - ein letzter Versuch: Seht euch mal die folgende Zahlenreihe an.

000..........300
050..........325
100..........350
150..........375
200..........400
250..........425
300..........450
350..........475
400..........500
450..........525
500..........550
550..........575
600..........600

Diese Reihe basiert auf der Annahme, dass alle MX-Bände als eBooks zugänglich sind, jemand bei Erscheinen von MX 301 sein erstes MX-eBook erwirbt und doppelt so viele "Hefte" liest, wie erscheinen. Eine optimistische Annahme - sicher wird es auch Leute geben, die sich schneller "durchwühlen", aber sicher auch viele, die das nicht tun - oder zwischendurch abspringen.

Was sagt diese Zahlenreihe? Jeder 25er Schritt (rechte Seite) steht für fast ein Jahr der Serie. Also würde ein "Aufholer", der mit dem Erscheinen von MX 301 eingestiegen wäre und jede Woche ein Heft (im Schnitt, wie auch immer) lesen würde, erst im zwölften Jahr seines Lesens zur laufenden Publikation aufschließen und diese mit seinem Kauf unterstützen.

Ich weiß nicht, wie es euch geht - vermutlich gut ^^ -, mich beängstigen solche Zahlenspiele...

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:20 Uhr bearbeitet)

erstellt am 09.12.11 22:56
Äh, ich halte diese Zahlenreihe für 'ne reine Matheaufgabe, die keinen Sinn ergibt. Du vergißt die Irrationalität des gewöhnlichen Konsumenten. Meistens will er mehr haben, als er überhaupt bewältigen kann. Sprich, die meisten laden sich vermutlich mehr als ein Heft runter, wenn sie erstmal anfangen. Ob sie das dann auch lesen, ist zweitrangig. So ist das doch bei vielen Sammlern. Erstmal haben - ob man das dann alles lesen kann, darüber denkt keiner logisch nach. Ich habe übrigens pro Heft zwei Tage gebraucht damals und ich glaube, innerhalb eines Jahres hatte ich 250 Hefte durch (wenn man alle Pausen mitrechnet, die natürlich auch dabei waren). Wenn es einem gefällt, kann man also deutlich schneller sein.


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