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Thema: 316: Die Pest in Venedig
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Antworten zu diesem Thema: 93

 
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erstellt am 14.02.12 14:29
316: Die Pest in Venedig

Autorin: Michelle Stern

Cover: Nestor Taylor
http://www.maddrax.de/?id=serie.heftnav.nr.316


Vorschau:
Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Eben noch im Flächenräumer, sehen sich Matthew Drax, der Daa'mure Grao'sil'aana und Xij nach dem Sprung durch das Zeitportal gänzlich anderen Problemen gegenüber, die jedoch genauso tödlich sind. Während Xij als Hexe verurteilt wird, müssen sich Matt und Grao in einem mittelalterlichen Venedig behaupten, das im Sterben liegt. Und über allem stehen die Fragen: Kann es eine Rückkehr geben? Ist ein Eingriff in die Zeitlinie möglich? Oder ist die Zukunft verloren?


Maddraxikon-Link
http://de.maddraxikon.com/index.php?title=Die_Pest_in_Venedi...

erstellt am 02.03.12 10:52
Hallo! :-)

Das ist also das erste Dimensions-Abenteuer.
Matthew Drax kann sein historisches Wissen "aktivieren" - er war sogar im genau richtigen Seminar.
Xij Hamlet ist im Vorteil und im Nachteil zugleich. (Ich hätte mich ja nicht als "Xij Hamlet" vorgestellt - aber vielleicht wäre es dann zu verwirrend geworden?)
Auch die Hydriten betätigen sich "historisch".
Zwei Zeiten, zwei Spezies. Da gibt es viel zu sehen.
Experten sehen sicher mehr.

Die Aussichten sind gut - eine dunkle Vergangenheit, dann eine andere, aber auch dunkle Zukunft. Ich bin gespannt. MadMike hat ja schon angedeutet, dass diese Tür anschließend wieder geschlossen wird. Bis dahin schauen wir in's große Land "Was wäre, wenn..."

erstellt am 04.03.12 11:28
nanu, so wenig Reaktion?
alle ausgestiegen?

ein locker-flockiges Sliders-Abenteuer, wobei mich der Hydritenteil mehr interessiert hat als der mit Matt, der ja nur ständig auf der Flucht oder eingesperrt war

ps: bei der Pest handelt es sich aber natürlich um ein Bakterium, keinen Virus!

@Rydra Wong: was spricht gegen Hamlet?
damals war Shakespeare noch nicht so verbreitet

ach ja, Matthias von Drechs, haha!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:31 Uhr bearbeitet)

erstellt am 04.03.12 12:37
Mir hat der Roman gut gefallen - spannend, dicht im Geschehen und einer unerwarteten Auflösung. Kleine Anmerkung zur Pest: es ist natürlich völlig egal, ob man einen Pestkranken berührt, denn die Flöhe, die sie übertragen, können bis zu sechs Meter weit springen. Eigentlich ein Wunder, dass Matt und Xij sich nicht angesteckt haben, nachdem sie sogar im völlig verseuchten Wasser gelandet sind.
Die Auflösung mit dem Hydriten fand ich interessant und dann natürlich auch die Querverbindung zu Quart'ol und Gila. Sehe ich das jetzt eigentlich richtig, dass
Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Xij nicht mehr unsterblich ist? Begrüße das. Aber an frühere Leben kann sie sich in Zukunft vermutlich trotzdem erinnern - oder hat Manil'bud nun alle Erinnerungen mitgenommen?


erstellt am 04.03.12 15:16
Kann mich Pisanelli nur anschließen. Die geflügelten Wesen waren für meinen Geschmack zu viel des Guten. Ich bin kein Pestexperte, aber durch das Bad im Kanal ist sie eher nicht übertragbar (Blutbahn). Da bekommt man vermutlich eher Cholera oder Typhus. Trotzdem nicht zu beneiden unsere Zeitreisenden. Vor allem wenn man keine Waschmaschine daheim hat

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 15:22 Uhr bearbeitet)

erstellt am 04.03.12 21:23
Anubiz schrieb: @Rydra Wong: was spricht gegen Hamlet?
damals war Shakespeare noch nicht so verbreitet
Lass' mich nachdenken.
...
Du hast Recht.
...
Warte!
...
Vielleicht macht ja weniger "Hamlet" die Probleme. Xij Hamlet, geborene Totti?
...

erstellt am 04.03.12 22:07
lol

Ja, es wäre wohl schon immer verwirrender geworden. Ist noch jemandem aufgefallen, dass Gilam'esh ab Seite 30 bei seinem echten Namen genannt wird - den er ja wohl aus gutem Grund vermieden hatte?

By the way: Ei'dan -> Ei'don... Vielleicht werde ich ja Recht behalten - und Gil wird noch zum "guten König"? :))

Ansonsten war es eine nicht uninteressante Idee, die beiden Handlungsebenen zu verknüpfen, weil ein "Abstecher" in's Venedig des 14. Jahrhunderts allein auch nicht so aufregend gewesen wäre - obwohl durchaus ausreichend, so wie beim ersten Dimensions-Abenteuer auch.

Schön recherchiert, gut getimt! - Vgl.:

http://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeben_von_Friaul_1348

Ein durchaus netter Auftakt dieses speziellen Serienabschnitts, trotz gewisser Längen, die ich empfunden habe. Über Details könnte man noch reden. Was Xij betrifft, bin ich auch sehr gespannt, wie weit man sie jetzt verändert hat. :))

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:08 Uhr bearbeitet)

erstellt am 04.03.12 23:08
das Beben kannte ich jetzt nicht.
ob man nu alle Orte abklappert wo es mal rund ging?
man könnte ja noch für den Untergang von Pompeii die Verantwortung übernehmen

erstellt am 05.03.12 08:57
Anubiz schrieb:
ob man nu alle Orte abklappert wo es mal rund ging?

Aber neiiiiin! Der Titel "Die letzten Stunden von Sodom" ist nur Zufall!

erstellt am 05.03.12 10:39
Ginko schrieb:
Ich bin kein Pestexperte, aber durch das Bad im Kanal ist sie eher nicht übertragbar (Blutbahn). Da bekommt man vermutlich eher Cholera oder Typhus.

Du brauchst das Wasser nur zu schlucken, dann gelangt es über den Darm in die Blutbahn. Ist allerdings die Frage, wie lange die Erreger im Wasser überleben... Matt und Xij dürften allerdings insgesamt deutlich gesünder und somit auch immunstärker als die Menschen des 15. Jahrhunderts gewesen sein.
In der kleinen Pestchronik im Heft wird übrigens behauptet, dass die Pest nicht vor dem Mittelalter auftauchte, das ist falsch. Es ist ziemlich sicher, dass die Epidemie im 5. oder 6. Jahrhundert im Römischen Reich wohl der erste Pestausbruch im europäischen Raum gewesen ist. Kann man hier auch nachlesen:

http://yersiniapestis.info/geschichte.html

Es stimmt allerdings, dass längst nicht jede Krankheit, die in historischen Quellen mit der "Pest" bezeichnet wurde, auch tatsächlich die Pest war. Aber das gilt auch für andere Krankheiten und Epidemien. In den letzten Jahren ist in der Hinsicht viel geforscht wurden und die Erkenntnisse sind schon fortgeschritten, aber vieles ist auch noch ungeklärt oder strittig. Ist aber super interessant, was man da rausfinden kann. Ich glaube, erst vor zwei oder drei Jahren wurde ein Pesterregerstamm, der in England im 14. Jahrhundert gewütet hat und dessen Herkunft rätselhaft war, eindeutig identifiziert, indem man ihn aus alten Gräbern ausgrub und die DNA entschlüsselte. Auf diese Weise kann man auch nachforschen, wie der Erreger sich ausbreitete oder gar mutierte. Genial, was die Wissenschaft da noch so entdeckt nach so langer Zeit!

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