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Antworten zu diesem Thema: 410

 


erstellt am 03.08.17 20:58
SOKRATES schrieb:
Ich hab mir das alles hier in Ruhe durchgelesen.
Tausch der Charaktere unter den Autoren hab ich früher auch mal gefordert.
Aber das funktioniert nur in wenigen Fällen.
Borner z.B. kann seinen eigenen Figuren eine eigene Note geben die sie unverwechselbar macht. Aber in den meisten Fällen bringt er nicht mal den Hauptcharakter der Serie authentisch rüber.

Ich persönlich wünsche mir nur eines.

Mehr Romane am Stück von den Autoren.
Dann sind die Sprünge nicht so groß.
Wer weniger schreibt, kommt eben weniger oft dran. Zeitlich gesehen.
Die Anzahl der Hefte pro Autor muss sich ja nicht ändern.
Aber wenn ich mir vorstelle was z.B. Manfred Weinland mit dem Platz von fünf oder sechs Heften in Folge anstellen könnte, wird mir ganz anders.
Aber auch für Autoren denen epische Mehrteiler weniger liegen, wäre dieses Konzept geeignet.
Diese fünf oder sechs Romane müssen ja nicht zwingend EINE Geschichte sein. Nur zusammenhängen sollten sie.

Das geht eben nicht, weil wohl keiner der Autoren die Kapazitäten hat, so viele Geschichten am Stück zu schreiben und monatelang nur mit PZ beschäftigt zu sein. Und den anderen würden in den langen Zeiträumen, die sie dann nicht schreiben könnten, vermutlich die Einnahmen fehlen. Akzeptiere ich ja (alles andere wäre anmaßend). Auch dass ein detaillierteres Expose und strafferes Lektorat nicht gewollt ist oder aus anderen Gründen bei PZ einfach nicht funktioniert, hat Susi mehrfach erläutert, und es wird ja auch nicht von allen Lesern vermisst. Auch das akzeptiere ich. Aber ich kann es ja trotzdem bedauern :-)

erstellt am 03.08.17 22:10
Ketracel White schrieb:
Nur so als Beispiel erwähne ich mal Monica Peters und Tendyke Industries. Aus der Richtung ist in den letzten 2 Jahren fast gar nichts passiert. Wir schön wäre es doch, wenn solche Elemente öfter mal im Hintergrund auftauchen würden und auf die Weise mal entwickelt werden - das muß nichts Wichtiges sein, sondern einfach nur ein Detail, das dem Ganzen etwas Zusammenhalt gibt.

Der Serie wäre schon ein ganzes Stück geholfen, wenn diese ganzen Nebencharaktere etwas Eigenleben bekommen würden, das im Hintergrund stattfindet und auch hier und da mal erwähnt wird, dafür würde es oft schon reichen, das in eine kleine Szene am Romananfang oder Ende zu verpacken.


Hi,

ohne mich jetzt zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen: wir nehmen das mal mit in die nächste Autorenkonferenz. Ich finde das eine gute Anregung.

Gruß
Thilo

erstellt am 03.08.17 22:22
FabianF schrieb:
Das geht eben nicht, weil wohl keiner der Autoren die Kapazitäten hat, so viele Geschichten am Stück zu schreiben und monatelang nur mit PZ beschäftigt zu sein. Und den anderen würden in den langen Zeiträumen, die sie dann nicht schreiben könnten, vermutlich die Einnahmen fehlen. Akzeptiere ich ja (alles andere wäre anmaßend). Auch dass ein detaillierteres Expose und strafferes Lektorat nicht gewollt ist oder aus anderen Gründen bei PZ einfach nicht funktioniert, hat Susi mehrfach erläutert, und es wird ja auch nicht von allen Lesern vermisst. Auch das akzeptiere ich. Aber ich kann es ja trotzdem bedauern :-)


Danke. Du hast es mE von der ersten bis zur letzten Zeile auf den Punkt gebracht.

Und noch einmal: Bitte. Niemand möchte auch nur einen Leser absichtlich verärgern oder vergraulen.

Dann schreibe ich mal wieder weiter an der 1035 ...

Alles Gute,
Thilo

erstellt am 04.08.17 10:52
Den von Sokrates angeregten, aber ja im Serienablauf aus den genannten Gründen nicht verwirklichbaren Vorschlag erfülle ich mir selbst, da ich die Romane horte und so immer mal wieder mehrere Romane eines Autors hintereinander lese.

Ansonsten finde ich Ketracels Hinweis gut, dass man - um den von vielen geforderten Seriencharakter entsprechend zu fördern - öfter mal auf einer Halbseite auf anderes verweist/anderes einfügt, dass nicht direkt zu diesem Roman gehört.

Wie auch andere (Fremd-)Figuren zwar nicht eingesetzt, aber z.B. öfter mal im Halbsatz erwähnt werden könnten. Und wenn sie wie gesagt nur am Frühstückstisch sitzen...(Oder dass, wenn Zamorra wie bei Seidel eben in Paris Probleme bekommt, er (die hier tätige Doyle-Figur) Onyx anruft, oder eben kurz erwähnt wird, warum er ihn nicht anruft/dieser gerade nicht zur Stelle sein kann.)

erstellt am 04.08.17 11:56
corto feldese schrieb:
Na ja, bei JS hängst Du rund 90 Hefte hinter den aktuellen hinterher, während Du bei PZ ganz aktuell dabei bist. Und Deine Bewertungsstatistiken lesen sich doch eigentlich noch immer anders. Nämlich: Zamorra ist unangefochten top!
Was ich selbst nur unterstreichen kann! Ich finde es wie gehabt schön, dass es mit JS eine etwas einfacher strukturierte Serie gibt UND den komplexeren Zamorra!


Mein Rückstand dürfte bei der JS - Bewertung keine große Rolle mehr spielen. Ich lese ja längst die Phase der Serie , in der sich die neuen Autoren voll etabliert haben. Demnach dürfte sich die JS - Bewertung wohl kaum mehr verschlechtern. Eher das Gegenteil. Und damit wie ich schon sagte , zumindest auf Augenhöhe mit PZ , manchmal sogar mehr. Aber damit können beide Serie gut leben. Das Interessante ist ja die unterschiedliche Struktur.

erstellt am 04.08.17 17:33
FabianF schrieb:
SOKRATES schrieb:
Ich hab mir das alles hier in Ruhe durchgelesen.
Tausch der Charaktere unter den Autoren hab ich früher auch mal gefordert.
Aber das funktioniert nur in wenigen Fällen.
Borner z.B. kann seinen eigenen Figuren eine eigene Note geben die sie unverwechselbar macht. Aber in den meisten Fällen bringt er nicht mal den Hauptcharakter der Serie authentisch rüber.

Ich persönlich wünsche mir nur eines.

Mehr Romane am Stück von den Autoren.
Dann sind die Sprünge nicht so groß.
Wer weniger schreibt, kommt eben weniger oft dran. Zeitlich gesehen.
Die Anzahl der Hefte pro Autor muss sich ja nicht ändern.
Aber wenn ich mir vorstelle was z.B. Manfred Weinland mit dem Platz von fünf oder sechs Heften in Folge anstellen könnte, wird mir ganz anders.
Aber auch für Autoren denen epische Mehrteiler weniger liegen, wäre dieses Konzept geeignet.
Diese fünf oder sechs Romane müssen ja nicht zwingend EINE Geschichte sein. Nur zusammenhängen sollten sie.

Das geht eben nicht, weil wohl keiner der Autoren die Kapazitäten hat, so viele Geschichten am Stück zu schreiben und monatelang nur mit PZ beschäftigt zu sein. Und den anderen würden in den langen Zeiträumen, die sie dann nicht schreiben könnten, vermutlich die Einnahmen fehlen. Akzeptiere ich ja (alles andere wäre anmaßend). Auch dass ein detaillierteres Expose und strafferes Lektorat nicht gewollt ist oder aus anderen Gründen bei PZ einfach nicht funktioniert, hat Susi mehrfach erläutert, und es wird ja auch nicht von allen Lesern vermisst. Auch das akzeptiere ich. Aber ich kann es ja trotzdem bedauern :-)


Wenn die Anzahl der Romane pro Autor gleichbleibt, (was ich auch vorschlug ) ändert sich weder am zeitlichen Aufwand noch am Verdienst etwas.
Nur die Erscheinungsweise ist eine andere.

erstellt am 05.08.17 01:59
SOKRATES schrieb:
FabianF schrieb:
SOKRATES schrieb:
Ich hab mir das alles hier in Ruhe durchgelesen.
Tausch der Charaktere unter den Autoren hab ich früher auch mal gefordert.
Aber das funktioniert nur in wenigen Fällen.
Borner z.B. kann seinen eigenen Figuren eine eigene Note geben die sie unverwechselbar macht. Aber in den meisten Fällen bringt er nicht mal den Hauptcharakter der Serie authentisch rüber.

Ich persönlich wünsche mir nur eines.

Mehr Romane am Stück von den Autoren.
Dann sind die Sprünge nicht so groß.
Wer weniger schreibt, kommt eben weniger oft dran. Zeitlich gesehen.
Die Anzahl der Hefte pro Autor muss sich ja nicht ändern.
Aber wenn ich mir vorstelle was z.B. Manfred Weinland mit dem Platz von fünf oder sechs Heften in Folge anstellen könnte, wird mir ganz anders.
Aber auch für Autoren denen epische Mehrteiler weniger liegen, wäre dieses Konzept geeignet.
Diese fünf oder sechs Romane müssen ja nicht zwingend EINE Geschichte sein. Nur zusammenhängen sollten sie.

Das geht eben nicht, weil wohl keiner der Autoren die Kapazitäten hat, so viele Geschichten am Stück zu schreiben und monatelang nur mit PZ beschäftigt zu sein. Und den anderen würden in den langen Zeiträumen, die sie dann nicht schreiben könnten, vermutlich die Einnahmen fehlen. Akzeptiere ich ja (alles andere wäre anmaßend)/quote]

Wenn die Anzahl der Romane pro Autor gleichbleibt, (was ich auch vorschlug ) ändert sich weder am zeitlichen Aufwand noch am Verdienst etwas.
Nur die Erscheinungsweise ist eine andere.

Tschuldigung, verstehe ich nicht. Kann es aber auch nicht anders erklären als oben. Die Romane erscheinen weitgehend in der Reihenfolge, in der sie geliefert werden, meines Wissens ist das ziemlich eng getaktet. Es liegen nicht 20 Romane auf Halde, deren Erscheinen beliebig verteilt werden kann. Und keiner der Autoren hat die Kapazität, sieben oder acht Romane am Stück zu schreiben.


erstellt am 05.08.17 07:45
Der Grund wird in der Tat der Vorlauf sein. Um Sokrates Vorschlag umzusetzen, müsste der Verlag also erstmal die Veröffentlichung von PZ aussetzen, damit man etwas auf Halde sammelt - und dann könnte man entsprechend seines Vorschlags veröffentlichen.

(Dass dies herausgabetechnisch nicht geht - ein halbes Jahr ohne Zamorra am Kiosk - ist klar, aber JEDER könnte es ja für sich so gestalten. Liest sechs Monate keinen (neuen) Zamorra (sondern vertieft sich z.B. in die SE), kauft aber natürlich weiter - und ordnet seinen 14tägigen Lesefluss dann nach dieser Pause, wenn er wieder mit dem Lesen des Gehorteten beginnt, nach seinem Gutdünken...)

erstellt am 08.08.17 16:29
Sinclair schrieb:
Nun geht es weiter mit PZ 1125 und 1126 vom Don und von Thilo. Ich bin gespannt.


Die beiden aktuellen PZ - Romane ereichten einen Notenschnitt von 1,5.
Guter Schnitt aber ein wenig schwächer als meine zuletzt gelesenen JS - Romane ( Band 1944 - 1949 )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 16:29 Uhr bearbeitet)

erstellt am 08.08.17 18:53
Ich halte hier gerade das neue Heft in meinen Händen.

Schön, dass mal länger auf die Fußnoten eingegangen wird. Vielleicht schreibe ich auch mal einen Leserbrief zu dem und einigen anderen Sachen.

Es stimmt, dass die Fußnoten nichts bringen, wenn man die alten Hefte dazu nicht bekommt. Ebooks der älteren Hefte gibt es ja noch immer nicht, oder? Ich jedenfalls schaue ganz gern auf pz-info.de nach. Gratis und jederzeit verfügbar. Daher helfen mir (und jedem der Internet hat) Fußnoten also schon.

Danke für die nette Übersicht für die Einsteiger. Auch wenn ich mir die Charaktere optisch anders vorstelle, vor allem Zamorra. Nein, für mich sieht er auch nicht wie Pierce Brosnan aus.


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