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Thema: Pro und Contra E-Book
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Antworten zu diesem Thema: 328

 
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erstellt am 04.10.12 14:07
Ich hab mir mal erlaubt, für das Thema "E-Book" einen eigenen Thread zu eröffen, da fast in allen Heft-Unterforen einmal das Thema, aktuell in "All obut Vampira" auftaucht.

Die Diskussionsrunde ist eröffnet und ich stell einmal den ersten Diskussionspunkt zur Diskussion:

Um den Preis eines vernünftigen E-Readers unterstütz ich lieber ein Jahr lang eine Printausgabe einer Bastei-Serie. Ist natürlich auch eine Budget-Frage. Wöchentlich 2 Euro schmerzt nicht soviel wie 100 Euro auf einmal.

2. Diskussionspunkt:
Heftromane kann ich weitervererben, wie sieht das bei E-books aus? Runtergeladene mp3 von I-Tunes dürfen ja angeblich nicht vererbt werden, weil man nur das Recht zum Runterladen kauft, dieses Recht hängt am Account des Benutzers. So ähnlich hab ich das verstanden.

Und nun, hereinspaziert.....

erstellt am 04.10.12 14:42
"Um den Preis eines vernünftigen E-Readers unterstütz ich lieber ein Jahr lang eine Printausgabe einer Bastei-Serie. "

Naja, für mich ist das keine entweder-oder Entscheidung. Ich habe meinen e-reader ja hauptsächlich deshalb, UM damit (u.a.) Bastei-Serien weiter zu unterstützen. Ohne Inhalt würde er wenig Sinn machen.

Hefte in Papierform würde ich momentan halt schon aus Platzgründen nicht mehr kaufen. Ich bin eher dabei, Bestände abzubauen. Ich wohne eben in einer 3-Zimmer-Mietwohnung, da stößt man bald an seine Grenzen. Insofern kommt mir diese neue Darreichungsform sehr gelegen.

erstellt am 04.10.12 14:52
ich hab ja auch geschrieben: Printausgabe;

Platzprobleme hab ich nicht; ich wohne am Bauernhof meiner Eltern, den ich in den nächsten Jahren übernehmen werde, hab somit mein "eigenes" Haus;

erstellt am 04.10.12 14:57
Na, dann würde ich mir auch eine Bibliothek anlegen

erstellt am 04.10.12 15:04
Ebooks sind meist etwas günstiger. Und es gibt soviele für umme. Und den Reader kaufe ich mir ja nicht alleine für Heftromane - et gibt ja soviel mehr...
Das Platzproblem ist ein gewichtiges Argument (vor allem bei Umzügen und Urlaubsreisen ), außerdem bieten Reader ja meist noch mehr: Kommentarfunktionen, sofortiger Einkauf von da aus, wo man ist, Notizfunktionen, verbunden mit 'nem Smartphone noch viel mehr (also, das hübsche All-in-One-Paket). Reader sind einfach moderner, leichter und haben sich blitzschnell rentiert. Also, Printversionen haben bei mir einfach verloren, wenn ich das Ebook kriegen kann. Dieses wilde Festhalten an den Traditionen, die eh im Keller oder auf dem Dachboden verstauben, verstehe ich einfach nicht. Das ist für mich ein Messi-Syndrom

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 15:06 Uhr bearbeitet)

erstellt am 04.10.12 15:18
Außerdem hat man die komplette Sammlung stets griffbereit, egal wo man sich gerade aufhält. Ich persönliche lese auch deutlich mehr, seit ich meinen Reader habe, weil der überallhin mitkommt. Nicht nur für Hefte sondern gerade auch für sehr dicke Bücher empfehlenswert. Einen 1000-Seiten-Wälzer klemmt man sich ja auch nicht einfach mal so untern Arm.

erstellt am 04.10.12 15:32
E - Books kommen für mich derzeit einfach nicht in Frage , wenn ich lese möchte ich auch Papier in der Hand haben und nicht so ein seelenloses Elektodings.

erstellt am 04.10.12 15:41
naja, verreben: an wen soll man später schon kisten- oder gar räumeweise Bücher vererben? Kommende Generationen werden mit ebooks aufwachsen, was sollen die damit. Vom Inhalt ganz zu schweigen Ich habe 4 Geschwister, und keiner will was von meinen Schätzen lesen!(obwohl sie alle Bücher lesen)
Und je mehr man liest, desto eher hat man das Geld für den Reader wieder drin. Wenn man Fan von "abgelaufenen" und daher kostenlosen Klassikern (Karl May, Jules Verne etc) ist, sowieso :)

Auf rechtlicher Seite müßten Gesetze her, die Sachen wie Erbrecht und Weiterverkauf vorschreiben. Technisch leicht umzusetzen, von der Industrie natürlich nicht gewollt (und deshalb wird das auch nicht passieren ...)

Weitere Vorteile sind an ebooks sind noch, daß die Schriftgröße mit zunehmendem Alter mitwachsen kann, gerade Hefte glänzen ja mit brillenfreundlichem Satz
Die Durchsuchbarkeit ist auch ein nettes Gimick.
Und Fragen wie "welche Zamorra-Romane hat Volker Krämer geschrieben?" könnte man mit wenigen Klicks beantworten.

erstellt am 04.10.12 15:44
Sinclair schrieb:
E - Books kommen für mich derzeit einfach nicht in Frage , wenn ich lese möchte ich auch Papier in der Hand haben und nicht so ein seelenloses Elektodings.


Aber Papier ist doch totes Holz, und somit ist die Seele in Lost Souls oder auf Seelenhalde 5

erstellt am 04.10.12 16:57
Ach herrje... das leidige Thema. Nun ja. Wie anderswo schon geschrieben, ist mir vor einer Weile zufällig so ein Ding ziemlich billig in die Hände gekommen. Ich war ohnehin nie richtig "dagegen", hatte mich aber lang nicht aufraffen können.

Wenn man aber erst so ein Ding hat, hat es doch viele Vorzüge. Man hat immer eine "Bibliothek" bei sich (wie sich das für den "Bibliothekar" schließlich gehört... ^^), man kann massenhaft Texte runterladen oder aus dem Internet kopieren und umwandeln... Ich nutze das Gerät in vielerlei Hinsicht, nicht nur zum Lesen (ganz nebenbei sogar als mobiles "Fotoalbum" ) und würde auch bei einem höheren Preis keinerlei Bedenken haben, dass das sich rentiert.

Das Argument mit den frei verfügbaren Texten ist dabei auch für mich ganz stark. Nicht zuletzt im Bereich der Philosophie ist ja eine Menge verfügbar, dazu auch noch Kommentare u.ä., meist als PDF. Ich habe dementsprechend öfter mal ein Buch in Arbeit und Sekundärmaterial dazu auf dem Reader - oder umgekehrt. Aber auch im fiktionalen Bereich ist das Angebot so riesig, dass ich inzwischen praktisch aufgehört habe, mir überhaupt erzählende Texte zu kaufen.

Dass gerade Letzteres für Verlage und Autoren wenig erfreulich ist, ist klar. Und damit bin ich bei meinen "Bedenken" - obwohl ich mittlerweile sagen muss: mir ist es jetzt einfach wurscht. Von mir aus kann der Heftroman auch aussterben. ^^

Ich glaube jedenfalls nicht, dass die "tendentiell endlose" Roman-Serie im eBook so weiter existieren wird, wie das in Romanheft-Form der Fall war. Und ich "fürchte" (eben: nicht mehr), dass kleine Serien (und das sind bei Bastei eigentlich alle...) die Umstellung eher nicht überleben. Das Experiment MX läuft da für mich noch. Für diese Annahme habe ich etliche Gründe; die meisten stehen schon irgendwo - und überzeugen die Leute eh nicht, die im eBook nun mal die Zukunft sehen.

Da lassen wir uns die nächsten zehn Jahre eben mal überraschen, dann wird man wohl klarer sehen. Im Moment ist das eBook-Geschäft einfach noch viel zu wenig umfangreich, denke ich.

Was das Vererben betrifft - ööhhh... nichts könnte mir gleichgültiger sein. Ich habe eine große Bibliothek und werde nochmal einen Haufen Bücher erben - aber wer das Zeug dann irgendwann mal von mir will? Das wird ein großes Feuer... ôÔ

Nein, im Ernst: das wird sich ja irgendwie regeln. Wie immer wird das noch eine Weile relativ lax laufen, bis genügend Leute "angefixt" sind - und dann wird man das zu regulieren und abzukassieren versuchen. Die Frage ist vielleicht, was bis dahin noch existiert. Aber: wird schon werden...:))

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