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Thema: Fazit: Band 1700-1799
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erstellt am 10.12.12 16:18
Ein paar Bände sind ja noch offen, aber ich denke es ist trotzdem Zeit mal ein kleines Fazit der letzten einhundert Bände zu ziehen.

Was vielversprechend begann, versandete bald in schnöder Belanglosigkeit.

Was ist passiert?

- Justine Cavallo hat erneut die Seiten gewechselt und zählt wieder zu Johns stärksten Feinden
- Justine wird von Nadine Berger nach Avalon verschleppt - ohne nenneswerte Auswirkungen
- Rasputin kehrt zurück und wird der neue Anführer seiner eigenen Erben (klingt komisch und ist es auch)
-Justine tritt Mallmanns Erbe an und wird Anführerin der Halbvampire, die sie sogar selbst erschaffen kann
- Justine wird von Assunga entführt - ohne nennenswerte Auswirkungen
- Lilith und Mandra Korab haben nach Jahren wieder kurze und eher schwache Auftritte
- Justine erweckt in Tirol die Zauberin Serena, deren Blut Justien schwächt und in den Rollstuhl zwingt
- die Sekte der Assassinen erscheint auf der Bildfläche
- Justine schließt einen Pakt mit Matthias
- Justine erstarkt wieder
- Serena wird die neue Mitbewohnerin von Jane Collins
- Johnny Conolly erhält eine eigene Beretta
- Assunga entführt abermals Justine Cavallo, versucht ihr dieses Mal sogar eine Heimstatt zu errichten

Ansonsten gibt es diverse Scharmützel mit den Erben Rasputins.

Das klingt in der Auflistung recht viel, doch bedenkt man, dass dies alles in einhundert Romanen geschehen ist, ist es doch recht wenig. Vor allem aus Justines Aufenthalt in Avalon und Assungas Reich der Hexen hätte Dark mehr machen müssen. Auch ansonsten bin ich persönlich sehr unzufrieden. Zum einen wie mit der Figur Justine Cavallo verfahren wird und mit welch fadenscheinigen Erklärungen sie immer wieder der Vernichtung entgeht. Auch die Reha von Wladimir Golenkow nimmt kein Ende, entwickelt sich aber auch nicht weiter. Selbst die Erben Rasputins, Rasputin selbst und Chandra halten den Status Quo.

erstellt am 10.12.12 17:34
Was noch fehlt:

- Die Männer in Grau werden endgültig vernichtet.
- Erster Auftritt der Grigori.

Was mich bei den titelgebenden Bänden gestört hat, war eigentlich alles, was im Sinclair-Jahr 2012 erschienen ist. Denn da hat JS wirklich den Tiefpunkt erreicht.
Das merkt man schon daran, dass so gut wie keines der hier aufgezählten Ereignisse in 2012 fällt. Die Qualität der Romane ist momentan im Durchschnitt leider zum Weglaufen. Man muss schon froh sein, wenn ein Roman mal gerade so ein durchschnittliches Niveau erreicht.

erstellt am 10.12.12 19:29
Allerdings stand meines Wissens nach in dem Roman "Der Cockpit-Dämon" nirgendwo, dass es sich um die letzten Männer in Grau handelt, oder?

erstellt am 10.12.12 19:48
Florian schrieb:
Allerdings stand meines Wissens nach in dem Roman "Der Cockpit-Dämon" nirgendwo, dass es sich um die letzten Männer in Grau handelt, oder?

Ich hatte das etwas eindeutiger in Erinnerung, allerdings hab ich mir eben nochmal meine Rezi durchgelesen und im Roman nachgeschlagen. Auf S. 14 sagt der Rote Ryan, dass es noch mehr Männer in Grau gäbe, auf der letzten Seite deutet er aber an, dass aus Aibon selbst wohl keine Bedrohung mehr droht. Also alles etwas widersprüchlich und undurchsichtig.

erstellt am 10.12.12 19:59
El Sargossa schrieb:
Florian schrieb:
Allerdings stand meines Wissens nach in dem Roman "Der Cockpit-Dämon" nirgendwo, dass es sich um die letzten Männer in Grau handelt, oder?

Ich hatte das etwas eindeutiger in Erinnerung, allerdings hab ich mir eben nochmal meine Rezi durchgelesen und im Roman nachgeschlagen. Auf S. 14 sagt der Rote Ryan, dass es noch mehr Männer in Grau gäbe, auf der letzten Seite deutet er aber an, dass aus Aibon selbst wohl keine Bedrohung mehr droht. Also alles etwas widersprüchlich und undurchsichtig.


Typisch Dark eben. Bloß nicht festlegen und immer hübsch schwammig bleiben. Und im Taschenbuch 299 "Der magische Stein" wurden die Männer in Grau ja schon einmal endgültig vernichtet. Von daher braucht man auf eine erneute angebliche Auslöschung nicht allzu viel geben.

erstellt am 10.12.12 20:23
Erstmal ein Dankeschön an Florian, klasse Zusammenfassung !. Aber wie du schon sagtest, für den Zeitraum ist definitiv viel zu wenig passiert. Stelle mir gerade gedanklich vor was wäre, wenn Sinclair nur alle zwei Wochen erscheinen würde (wie z.B. PZ ). Ich glaube man könnte dann problemlos 1 Jahr pausieren und wäre dennoch auf dem Laufenden . Bei den aktuellen Romanen habe ich zurzeit das Gefühl, als wenn Jason erst am Anfang seiner Karriere stünde ...und nicht am Ende. Normalerweise müsste man doch von der Logik davon ausgehen, dass er gerade jetzt ein wahres Feuerwerk zelebrieren müsste. Man weiß ja nie wie der liebe Gott zu einem steht, doch das große Ziel müsste für ihn doch sein ...sein Lebenswerk vernünftig zu Ende zu bringen. Es kann doch nicht wirklich sein Ziel sein, die Serie unvollendet den Bach runter gehen zu lassen. Gleich kommt das gute Gleichgewicht um die Ecke und zwitschert von der neuen Zielgrupe (Reife Frauen um die 50) die wollen das aber so .
P.S Ich meinte gelesen zu haben, dass die Männer in Grau Geschichte wären .

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:24 Uhr bearbeitet)

erstellt am 10.12.12 22:29
Ja, die Männer in Grau sind Geschichten. Hab jedenfalls noch keinen in Echt gesehen
Okay, der war lahm.

Im Ernst: Die Frage ist doch, wo du es gelesen hast. Beispielsweise im o.g. Taschenbuch, das chronologie aber leider weit vor "Der Cockpit-Dämon" und "Aibons Echsenfalle" spielt.

erstellt am 11.12.12 00:16
Ich hab mir den Roman "Der Cockpit-Dämon" eben noch einmal hervorgeholt. El Sargossa hat Recht, da schwirren noch ein paar Gestalten von rum . Obwohl das Heft noch gar nicht mal so lange zurückliegt, hatte ich die Passage schon vergessen. Werd wohl langsam alt .

erstellt am 11.12.12 00:18
Florian schrieb:
Ja, die Männer in Grau sind Geschichten. Hab jedenfalls noch keinen in Echt gesehen

Ich schon, in der Realverfilmung von Momo.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 00:19 Uhr bearbeitet)

erstellt am 11.12.12 13:38
Sohn der Finsternis schrieb:
Bei den aktuellen Romanen habe ich zurzeit das Gefühl, als wenn Jason erst am Anfang seiner Karriere stünde ...

Nur das er am Anfang besser war. Sollte ein Autor sich nicht steigern im Laufe seiner Karriere statt schlechter zu werden?

D.A.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 13:39 Uhr bearbeitet)

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