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Thema: Hand aufs Herz
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Antworten zu diesem Thema: 111

 
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erstellt am 28.01.13 23:58
Diesen Thread starte ich mal aus reiner Neugier.

Also, Hand aufs Herz. Wenn ihr definitiv wüsstet, dass es in der Qualität wie jetzt weitergeht, ohne nennenswerten roten Faden, den endlosen Gedankenschleifen, den schlechten Dialogen und dem Vergessen von Charakteren und Storylines (Vampirweltmonster, Justines Aufenthalt in Avalon, Justines Urahn, Serenas Herkunft usw.), würdet ihr Sinclair dann Weiterlesen?

Oder anders gefragt, lest ihr auf Biegen und Brechen weiter, egal was kommt?

erstellt am 29.01.13 01:22
Bin ja Nichtleser, und habe nur die Carlotta-Romane der letzten paar Jahre gelesen. Diese Romane waren stilistisch absolut langweilig. Dark schafft es nicht, Figuren abwechslungsreich zu schildern und ihnen Individualität mitzugeben. Vor allem jugendliche Figuren kann er gar nicht.
Über die Dialoge möchte ich hier gar nicht erst reden.

Also nein, ich würde die Serie nicht lesen wollen, auch wenn es sonst nichts mehr zu lesen gäbe auf der Welt.

D.A.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 01:24 Uhr bearbeitet)

erstellt am 29.01.13 10:21
Zur Abwechslung kann man Sinclair mal lesen, aber auf Dauer, und mit dieser Konzeptionslosigkeit, ne danke.

erstellt am 29.01.13 10:24
Ich finde es ja beachtlich, wie tapfer du durchhältst. Ich habe schon irgendwann in den 1000er Bänden das Handtuch geworfen, nachdem ich gemerkt, dass die gute alte Zeit wohl vorbei ist. Es ging einfach nicht mehr.

Deine Rezensionen würde ich allerdings vermissen.

erstellt am 29.01.13 11:18
Nachdem ich so lange schon in der Serie dabei bin und alle Romane besitze , würde mir ohne John , definitiv etwas fehlen. Jason Dark hatte sich ja auf der Leserseite auch für das Durchhalten , bei nicht so gelungenen Romane bedankt. Da hat er wenigstens auch eine gewisse Schwäche eingestanden. Ich habe mir jetzt noch etwas Platz in einem Wohnzimmerregal geschaffen und bin eigentlich fest entschlossen , wenn keine höhere Gewalt dazwischen kommt , bis zum Ende der Serie weiterzulesen , mindestens aber bis zum Band 2000.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:18 Uhr bearbeitet)

erstellt am 29.01.13 12:53
Es gibt wahrscheinlich einen "Point of no Return", bei dem man sich sagt, die nächsten (vielleicht letzten) vier Jahre halte ich jetzt auch noch durch.

Ich war da noch besonders gut. Hat mich eine Serie länger als 10 Bände nicht überzeugt, war ich i.d.R draußen. Ich habe einfach zu viele Sachen herumliegen, die ich noch lesen muss, da kann ich meine Zeit nicht mit Romanen verschwenden, die ich in erster Linie als Ärgernis empfinde.

erstellt am 29.01.13 13:11
Mir geht es da wie "Sinclair", ohne John würde mir echt was fehlen. Also ja, ich würde generell weiterlesen. Wenn die Serie irgendwann eingestellt wird, finde ich auch ein anderes Hobby, aber prinzipiell gehört John einfach dazu. Außerdem macht es ja auch irgendwie Spaß mal über ein schlechtes Heft richtig abzulästern und sich zu überlegen was man selbst alles anders machen würde, wenn man denn JD wäre. Davon lebt dieses Forum doch auch, oder ??

erstellt am 29.01.13 14:26
Florian schrieb:
Also, Hand aufs Herz. Wenn ihr definitiv wüsstet, dass es in der Qualität wie jetzt weitergeht

Ja.
Denn ich bezahle aktuell für die Hefte nichts und opfere höchstens meine Zeit.

Oder anders gefragt, lest ihr auf Biegen und Brechen weiter, egal was kommt?

Nein.
Denn aktuell passiert ja selten noch etwas. Wenn ich wüsste, dass NUR noch Einzelromane kommen und GAR KEIN roter Faden mehr, wäre mir auch meine Zeit zu Schade.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 14:26 Uhr bearbeitet)

erstellt am 29.01.13 14:29
leni schrieb:
Außerdem macht es ja auch irgendwie Spaß mal über ein schlechtes Heft richtig abzulästern und sich zu überlegen was man selbst alles anders machen würde, wenn man denn JD wäre. Davon lebt dieses Forum doch auch, oder ??


Nein. Mir und sicher auch den anderen Noch-Lesern würde es sicher besser gefallen, wenn wir nichts zum Ablästern hätten. Und mittlerweile überlege ich mir auch nicht mehr, was ich als JD anders machen würde. Das sind nämlich keine Kleinigkeiten, sondern grundsätzliche Dinge, die sich nie ändern werden.

erstellt am 29.01.13 14:51
Das Gleichgewicht schrieb:
Und mittlerweile überlege ich mir auch nicht mehr, was ich als JD anders machen würde. Das sind nämlich keine Kleinigkeiten, sondern grundsätzliche Dinge, die sich nie ändern werden.


Ganz genau. Und das fängt schon beim Stil an. Da ich gerade begonnen habe, die Serie quasi nochmal von vorne zu lesen (zumindest die Highlights), fällt mir das ganz besonders auf.

Früher pflegte JD einen zwar alles andere als anspruchsvollen, aber sehr angenehm zu lesenden, rasanten Pulp-Stil. Heute ergeht er sich in endlosen Beschreibungen und völlig sinnfreien Wortwechseln, die erkennbar nur dazu dienen, möglichst schnell die Seiten zu füllen. Man hat auch das Gefühl, er schreibt heute für ein ganz anders Publikum als damals - was ja wahrscheinlich auch der Fall ist. Der Gute ist eben auch selbst keine 30 mehr, und das merkt man.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 14:57 Uhr bearbeitet)

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