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Thema: E-Book
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erstellt am 04.02.13 10:44
Ich habe keinen E-Reader und hab auch nicht vor, einen zu kaufen. Der Grund ist die Art und Weise, wie ich mir meine Bücher besorge.
Am liebsten kaufe ich auf Flohmärkten oder im Ebay. Wenn ich ein gesuchtes Teil nicht bekomme, setze ich auf meine Liste und kann warten.
Die gelesenen Bücher gebe ich ich z.T weiter.
Was mache ich mit E-Books? Meiner Info nach kann ich die nur bei den Anbietern kaufen. Zwar etwas billiger wie die Print-Ausgabe, aber teurer wie auf dem Second-Hand-Markt.
Und wenn ich das Book gelesen habe, kann ich es nur mit dem Reader selbst weiter geben. Dann ist es nur ein Programm, was Speicher frißt.
Ist das so, oder sehe ich hier was falsch?

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 10:45 Uhr bearbeitet)

erstellt am 04.02.13 13:41
@aldamo

Nein, das siehst Du im Großen und Ganzen richtig. Beim Kindle gibt es zwar eine Funktiion, mit der kann ich ein eBook für vier Wochen an einen Freund ausleihen (es erscheint dann auf seinem Kindle und ist nach Ablauf der vier Wochen nicht mehr da), aber na ja. Ein echtes Buch weiterzugeben (und nach mehrmaligem Mahnen vielleicht zurückzubekommen) macht mehr Spaß. :-)

Auch Verkaufen oder Kaufen bei Booklooker oder auf Flohmärkten ist nicht mehr. Da geht viel Subkultur verloren.

Trotzdem liebe ich meinen Kindle Paperwhite. Es liest sich besser als gedacht darauf, die Lese-Atmo stellt sich durchaus ein. Und durch das ePublishing gibt es nun auch Bücher, die nie erschienen wären. Bei manchen völlig zu Recht. Bei anderen wäre uns was entgangen.

So rümpft bei eBooks (noch!) kein Lektor die Nase, wenn der Autor nur einen normalen 350-Seiten-Roman abliefert, der im Druck keinen ausgewalzten Ziegelstein ergibt. Es gibt jetzt 50-Seiten-Geschichten, die anderenfalls kaum veröffentlicht worden wären und so weiter.

Hat alles seine Vor- und Nachteile.

Aber das Gefühl des Jagens und Sammelns, das man auf Flomärkten, in Antiquariaten oder meinetwegen auch im Internet bei Amazon, Booklooker, Ebay etc. hat, das können die eReader nicht bieten.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 13:43 Uhr bearbeitet)

erstellt am 04.02.13 14:03
Na, es gibt noch ein paar Vorteile:

Ich kann mir Bücher kaufen, selbst wenn ich in der Wüste Gobi stehe.

Außerdem kann ich im Urlaub eine Menge Platz und Gewicht sparen.

Tauschen geht jetzt auch schneller, wenn man DRM-freie Bücher hat (die Kindle nicht ausschließlich anbietet, aber es gibt ja auch andere Anbieter von e-book-Readern), ein Knopfdruck und schon hat mein Kumpel mein Buch.

Viele Bücher lassen sich auch recht umkompliziert über calibre umformatieren.

Ich kann mir Notizen in mein Buch schreiben - was ich bei echten Büchern nie tun würde.

Kleine Schriften haben nun eine größere Chance am Markt zu landen, weil keine Mindestseitenzahl mehr erreicht werden muss und man - wenn man im Selbstverlag anbietet - nicht einmal mehr über den normalen Buchhandel gehen muss als Autor.

Man kann ebooks verdammen, sie werden dennoch die Zukunft entscheidend mitgestalten. Dieses Medium ist längst auf dem Vormarsch und wird wachsen.

erstellt am 04.02.13 16:01
@Pisanelli

Ja, es ist eine gute Sache, dass ich bei meinem Kindle die Schriftgröße, den Zeilenabstand und den Rand weitgehend nach eigenem Gusto einstellen kann.

erstellt am 04.02.13 18:44
Ich gehöre zu denjenigen, die bis zum Herbst letzten Jahres ordentlich auf ebooks geschimpft und sie sogar regelrecht verdammt haben, weil ich der Meinung war, dies wäre nur unnötiger Mist, der bald wieder von der Bildfläche verschwindet.

Meine Meinung hat sich grundlegend gewandelt, seit ich mir einen Kindle gekauft habe. Ich habe mich dazu entschlossen, weil es einen Verlag in England gibt,. der bestimmte Westerntitel aus den 70er-Jahren als ebook neu aufgelegt hat. Diese Bücher sind als Printausgabe nur noch antiquarisch erhältlich, und das teilweise zu so horrenden Preisen, dass ich schon im Vorstand einer Bank arbeiten müsste, um das ales bezahlen zu können. Also habe ich mich eben für den Kauf eines Kindle entschieden.

Jetzt weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war. Es ist ein unbeschreiblich einfaches Lesen und sehr bequem - und ich kann endlich wieder diese Bücher lesen, die ich noch von früher kenne.

Natürlich kaufe ich nach wie vor Printausgaben von den Titeln, die es auch als Printausgabe gibt. Aber was eben selbst antiquarisch nicht mehr zu beschaffen ist - nun, jetzt habe ich eine Lösung dafür gefunden - und eine platzsparende mit dazu.

Ganz zu schweigen davon, welche interessanten Möglichkeiten sich für mich als Autor im ebook-Bereich bieten. Vor allem im Ausland ist man da viel weiter. In den USA liegt der ebook-Anteil um die 20 %. Und hierzulande wird die Nachfrage sicher noch steigen.

erstellt am 29.05.13 09:57
Moin, Gemeinde!

Seit heute bei Amazon: ein kostenloses Kindle-Ebook meines Romantic-Thrillers

Der Sommer der Legenden

http://www.amazon.de/Sommer-Legenden-GLE...ords=Sarah+Eden

Wem`s gefällt: Das "große" Ebook mit insgesamt 9 Romanen gibt's auch unter demselben Titel

http://www.amazon.de/Der-Sommer-Legenden...9813971&sr=1-...

für EUR 6,49

In den nächsten Tagen werden die anderen Anbieter mit dem epub-Format nachziehen. Auch dort wird es sowohl die Gratis- als auch die Bezahltversion geben.

Über Rezensionen (gerne auch wohlwollender Natur) würde ich mich selbstredend freuen.

Gruß,
Manfred

erstellt am 29.05.13 12:24
Beide Links führen leider ins Amazon-Nirgendwo:

"Sie suchen nach etwas Bestimmtem?
Tut uns Leid: Die Web-Adresse, die Sie eingegeben haben, gibt es auf unserer Website nicht."

edit.: Auch die Titelsuche führt nicht zum Ziel.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 12:26 Uhr bearbeitet)

erstellt am 29.05.13 15:17
@koldir: Hm, keine Ahnung, was da los ist.
Ich probiers noch mal:

Kostenlos:
http://www.amazon.de/Sommer-Legenden-GLEICHNAMIGEN-Reinschnu...

Kostenpflichtig:
http://www.amazon.de/Der-Sommer-Legenden-komplette-ebook/dp/...

erstellt am 12.07.15 22:35
Wie ich bei amazon gesehen habe, hat Perry Rhodan die Preise für seine E-Books kräftig erhöht. Ein PR-Heftroman kostet jetzt 1,99 , bisher, glaube ich, waren es 1,49. Das ist schon eine satte Preissteigerung, auch rückwirkend für bereits erschienene Bände. Bis vor kurzem kostete die Printausgabe mit 1,95 weniger als jetzt das E-Book.

Woran könnte das wohl liegen? Läuft PR so gut - oder zu schlecht? Will man den Abstand zum Printpreis verringern, damit nicht zu viele aufs E-Book abwandern? Da ich nicht glaube, dass plötzlich so viel mehr Kosten für eine E-Book-Publikation entstehen, würde es mich interessieren, wo die 50 Cent mehr pro verkauftem E-Book hinwandern.

erstellt am 14.07.15 10:14
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