Suche
Beitrag User
 
 
Thema: Lesen ab Band 1???
| |

Antworten zu diesem Thema: 109

 
Zurück
1 2 3 4 ... 9 10 11


erstellt am 13.02.13 19:43
Hi,
regelmäßig lese ich den Prof seit Anfang der 90er ab ca Band 340 ...
Über die Jahre sind dann auch immer fehlende Bände hinzugekommen, die ich dann auch oft gleich gelesen habe. Irgendwann hab ich dann mal gesagt, die Hefte lesen ich mal alle komplett, wenn ich sie alle zusammen habe. Das ist seit mehreren Jahren schon der Fall ohne das ich angefangen habe zu lesen.

Jetzt habe ich damit begonnen und die ersten acht Hefte hinter mir. Im großen und ganzen zeichnet sich das für die ersten 100/120 Hefte vielmals angedeutete Schema (auch von WKG) ab: Monster der Woche + Rettung einer unfähigen Sekretärin

Nun die Frage an die Classickenner: Lohnt es sich, dass ich mich durch die ersten 110 Hefte durchquäle? Oder gibt es wichtige Hefte und den Rest auslassen (z.B. 100 - ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass der Prof eine wichtige Info über das Amulett erhält)

VG

erstellt am 13.02.13 21:41
Die Meinungen gehen da ja irgendwie auseinander. Ist mir ein Rätsel, dass es Fans für diese Hefte gibt. Die unter 100 meine ich. Es gibt einige wirklich gelungene Romane darunter, aber ich finde Du hast Recht, wenn du von durchquälen sprichst!

Ich selber will Serien immer komplett lesen, aber ich habe mich gerade bei diesen Heften entschieden anderen Lesern davon abzuraten. Lebenszeitverschwendung...

Ich teile Dir gerne meine persönliche Auswahl mit. Als normalerweise "Komplettleser":

Band 1
Band 3 (Jason Dark)
Band 4
Band 7
Band 12
Band 14
Band 19
Band 24 und Band 25 (wie ein Zweiteiler)
Band 33
Band 34
Band 36
Band 37 - 39 (Wobei mir hier eig. nur der letzte gefiel. Da gab es einige wirklich gute Szenen. Is quasi ein Dreiteiler. Band 38 sollte man an sich auslassen, meine ich. Zieht alles unnötig in die Länge...)

Das wars. Im wesentlichen könnte man diese Hefte lesen. Ich habe jetzt nach Band 41 (nicht lesen!!! ) eine sehr lange Lesepause eingelegt. Da weiß ich erstmal auch nichts zu zu sagen. Für die Bände 42 - 110 kannst Du mir ja Tipps geben.

Über Band 8 habe ich neulich irgendwo ein dickes Lob gelesen. (War das hier im Basteiforum? Wars Loxagon? Weiß nicht mehr.) Ich fand Band 8 echt nicht gut. Aber vielleicht gibt es da ja auch andere Vorlieben...

Viel Spaß!!! Würde mich freuen, wenn ich Dir helfen konnt!e!

erstellt am 13.02.13 21:43
Na ja, die Romane haben schon Unterhaltungsqualität, schwankt aber von Autor zu Autor und damals hat ja Gott und die Welt mitgeschrieben, selbst so obskure Gestalten wie Wolfgang Hohlbein.

Sie dir am besten mal die Kurzbeschreibungen auf www.pz-Info.de an, das hilft schon mal weiter.

Ich persönlich würde Band 36 empfehlen, da rettet die Sekretärin den vertrottelten Professor.

Und der Experte ist natürlich Loxagon, der arbeitet sich gerade durch die ersten 100 Hefte.....




(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 21:47 Uhr bearbeitet)

erstellt am 13.02.13 22:16
Also mir haben damals die ersten 100 Bände schon gefallen. Allerdings darf man nicht den heutigen Maßstab anlegen. Bis Band 111 war PZ eine Gruselserie, wie es damals viele auf dem Markt gab. Der Ausspruch Monster der Woche war durchaus richtig. Verschiedene Autoren, die eigentlich nur die Vorgabe hatten: Professor Zamorra ist Parapsychologe. Seine Waffe ist ein Amulett. Zu ihm gehört seine Sekretärin Nicole Duval, die völlig ungläubig gegenüber dem Übersinnlichen ist. Genau wie der beste Freund des Professors Bill Fleming. Er wohnt auf Chateau Montagne.
Dass daraus jeder der Autoren was anderes gemacht hat, ist einfach logisch. Etwas wirklich wichtiges für den späteren Handlungsstrang passiert da nicht. Ausnahme ist natürlich Band 1.

erstellt am 13.02.13 23:19
ZiaThepin schrieb:
Also mir haben damals die ersten 100 Bände schon gefallen. Allerdings darf man nicht den heutigen Maßstab anlegen. Bis Band 111 war PZ eine Gruselserie, wie es damals viele auf dem Markt gab. Der Ausspruch Monster der Woche war durchaus richtig. Verschiedene Autoren, die eigentlich nur die Vorgabe hatten: Professor Zamorra ist Parapsychologe. Seine Waffe ist ein Amulett. Zu ihm gehört seine Sekretärin Nicole Duval, die völlig ungläubig gegenüber dem Übersinnlichen ist. Genau wie der beste Freund des Professors Bill Fleming. Er wohnt auf Chateau Montagne.
Dass daraus jeder der Autoren was anderes gemacht hat, ist einfach logisch. Etwas wirklich wichtiges für den späteren Handlungsstrang passiert da nicht. Ausnahme ist natürlich Band 1.


Mhh, Band 50 - "Der Stein des Satans" von Susanne Wiemer ist aber schon ein Highlight :-)))

erstellt am 14.02.13 00:41
Generell finde ich das Susanne Wiemer alias Rebecca la Roche die beste Autorin der ersten 100 Bände war. Vor allem weil sie sich NICHT an die Klischees des Erstexposés gehalten hat. Handwerklich war sie dito erstklassig. Schade, das sie so früh verstorben ist (liegt auf dieser Serie eigentlich ein Fluch?).



(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 01:10 Uhr bearbeitet)

erstellt am 14.02.13 09:51
Danke für die Tips, ich schau einfach mal. Vielleicht lese ich die Hefte trotzdem mindestens mal "quer"

Grundsätzlich wären die Charaktäre echt austauschbar und die Geschichten hätten auch in jeder anderen Serie erscheinen können.

BTW: In Band 3 von Jason Dark gibt einen witzigen Fehler:

»Sie sind also Professor Zamorra«, sagte er zur Begrüßung. »Sie haben sich aber auch nicht gerade die günstigste Stunde für Ihre Ankunft ausgesucht.«
»Dazu zwangen mich leider widrige Umstände«, erwiderte Zamorra.
»Wieso?«
John berichtete von Judy Porters Unfall. Er zeigte dem Inspektor auch die gefundene Gewehrkugel.
Murray wurde bei Zamorras Bericht bleich wie ein Leinentuch.

Da hat er wohl beim Schreiben schon an das nächste Heft seines Proteges gedacht

Michael Breuer schrieb:
Mhh, Band 50 - "Der Stein des Satans" von Susanne Wiemer ist aber schon ein Highlight :-)))

Ja den hatte ich gestern auch noch ins Auge gefasst, da dort das Thema Leonardo eine Rolle spielt.

Ich hatte bisher immer auf gruselromane.de geschaut (wird leider nicht mehr weitergeführt); pz-info kannte ich noch nicht.

erstellt am 14.02.13 11:22
Da steckt also Zamorras Vorname... - kein Wunder, dass der nicht mehr erwähnt wird. Zwei "Geisterjäger", und beide heißen John. Und wie das klingt, John Zamorra...

erstellt am 14.02.13 13:12
Mein Rat: weiterlesen! Vor allem Band 17 ist recht wichtig, weil
Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Nicole ab diesem Band an das Übersinnliche glaubt
. Und auch so lohnt es sich. Sicher, der große Überbau fehlt aber dennoch sind die meisten Bände wirklich gut.

erstellt am 14.02.13 13:57
Ist mir ein Rätsel. Ich halte die meißten Ausgaben für absolut furchtbar... bis zu unlesbar. Bis auf die von mir genannten. Was spricht dich an, was ich nicht erkenne? Die alten Gespenstergeschichten sind da häufig deutlich besser. A.F. Morland hat seine schlechtesten Romane meiner Meinung nach für Zamorra geschrieben....

Wenn man dann auch noch bedenkt, dass zur gleichen Zeit auch schon Dämonenkillerromane erschienen, kann man den meisten Zammys eigentlich nur die Noten 5 und 6 geben...

Seltsam, aber so hat Loxagon es geschrieben...

Zurück
1 2 3 4 ... 9 10 11

Top

Sie interessieren sich für unsere aktuellen Meldungen? Hier finden Sie die neuesten Informationen rund um unsere Verlagsprodukte.
mehr ...
 
Hier finden Sie wichtige Informationen und Hinweise zur Registrierung und der Struktur des Bastei Forums.
mehr...
Content Management by InterRed