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Thema: Folge 81: Allein in der Drachenhöhle
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erstellt am 18.03.13 12:20
Aha , ich hatte noch keine Zeit zum Weiterhören , wird auch noch ein paar Tage dauern.

erstellt am 24.03.13 22:40
„Das ist mir zu hoch“, sagt John im vorliegenden Hörspiel und da hat er Recht. Ich muss dieses mal nicht zwischen Sinclairlleser Peter und Hörspielfreund Klaus unterscheiden, denn aus beiden Blickwinkeln war dieses Hörspiel schlecht.

Zum einen wird die Story hier total verworren. Es reicht nicht neue Figuren und andere Hefte beizumischen, man muss aus der simplen Dimensionsreise aus dem Roman auch noch eine Zeitreise nach Babylonien machen. Wer hat hier mit wem ein Bündnis, es dann aber wieder gebrochen und warum hat er das getan? Wer will die Tontafeln nun restlos zerstören, wer sie John übergeben und wer sie für sich allein besitzen? Welches Verhältnis haben Johns Kreuz, sein Silberdolch und der Schattendolch von Okastra? Wer aufmerksam zuhört wird das schon mitbekommen, aber Hörgenuss ist das nicht. Zum einen kann man sich nicht wie in Teil 1 treiben lassen und einfach die Story genießen, zum anderen ergeben die Erklärungen keinen besonders guten Sinn. Außerdem ist Teil 2 ein echter Lückenfüller. Viel passiert nicht, es wird viel gelabert und historische Hintergründe erklärt. Während Teil 1 über gefühlte Tage und Wochen spielte, merkt man dieser Geschichte an dass es sich nur um wenige Stunden dreht. Für Hörspielgenießer Klaus ist Teil 2 ein echter Leistungseinbruch und mit viel Wohlwollen noch unterer Durchschnitt.

Sinclairfan Peter trifft es da nicht so schlimm, für ihn setzt sich nur das Niveau von Teil 1 fort. Dort haben Titel und Cover nicht viel mit dem Hörspiel zu tun gehabt, hier ist es nicht anders. Der gewöhnliche Fantasy-Drache aus dem Originalroman ist dank der Verwebung mit Babylon ein Diener der Gottheit Marduk. Eher eine gehörnte Riesenschlange mit Löwen- und Adlerbeinen, dazu eigentlich ein Skorpionschwanz. John landet nicht mehr in der Dimension der Drachen. Sein Silberdolch kann hier bei jedem Opfer Seele und Körper trennen und die Seele in die Vergangenheit schicken, dort müssen sich also ziemlich viele Dämonenseelen herum treiben, wenn man das weiter denkt. John lässt sich von Okastra töten, weil Lady X – also eine seiner Erzfeindinnen – ihm angeblich dabei helfen will die Bedeutung der Kreuz-Symbole direkt an der Quelle im alten Babylonien zu erfahren. Also fährt John in den Körper eines Mannes aus dieser Epoche. Sein getöteter Körper verweilt inzwischen in einer Dimension, bewacht vom Seher.

Das restliche Sinclairteam kann nicht viel machen, außer dumm aus der Wäche zu gucken, bis Kara erscheint (genau in dem Augenblick wo man an sie denkt) und einen Ausweg weiß.

Um genau zu sein, war in Teil 1 noch grob die Rahmenhandlung des Heftes zu erkennen. Das hier ist wirklich eine völlig andere Geschichte, auch nicht mehr „frei nach Jason Dark“. Wer mag, kann sich die Inhaltsangaben bei Gruselromane anschauen, ich habe das zur Auffrischung getan und habe mich bestätigt gesehen, dass der Originalroman völlig anders verlief. Ich habe nun nicht einmal mehr die Hoffnung, dass Teil 3 aus „Nicht-Sinclairleser-Sicht“ gut wird wie Teil 1 es war. Da ich von den letzten guten und romangetreuen Hörspielen weiß, dass es für die Sinclair-Produktion eher eine Frage des wollens als des könnens ist, werde ich wie bei der Heftserie bald wohl schweren Herzens ernst machen müssen. Mein Geld ist bei anderen Hörspielserien aktuell echt besser angelegt. Immerhin sind Soundeffekte und Sprecher noch gut, "nur" die Story ist meiner Ansicht nach für den Mülleimer. Daher nur eine schlechte Bewertung.

erstellt am 26.03.13 14:55
Handlung : Lady Sarah wird von Suko im letzten Moment vor dem Spuk gerettet. Auch Jane Collins rettet John zunächst. Als sie ihn entführen will , taucht Lady X auf , die eigentlich einen Pakt mit Jane geschlossen hatte. Preis : ein magisches Pendel. Lady X stellt sich gegen Jane , die die Flucht ergreift. Sodann erklärt sie John , das er sich mit Okastras Dolch töten lassen soll , der in der Lage ist , Körper und Seele zu trennen Nur auf diesem Wege könnte er noch die Geheimnisse seines Kreuzes in Babylon entschlüsseln. Nach erfolgter Tat leitet der Seher , Johns Seele in den Körper des Kriegers Torkan , der genau wie seine Familie in Babylon , Okastras Opfer wurde. Torkan/ John beginnt seine Rache mit der Vernichtung enes Drachens , der dem Götzen Baal dient. Das restliche Sinclairteam findet sich im Haus der Conollys zur Lagebesprechung nach Johns vermeintlichem Tod ein. Dabei erhalten sie Unterstützung durch Kara , die ihre Hilfe zusagt.

Meinung : Diesem Hörspiel konnte ich ganz gut folgen , da ich mich mittlerweile daran gewöhnt habe , hier nicht sehr viel Kreuztrilogie vorzufinden. Positiv, es ist zumindest spannend gestaltet. Aber dann ergeben sich weitere Fragen : Kann mir irgend jemand mal verraten , was sich Lady X eigentlich von dem Plan verspricht , John vermeintlich zu töten und nach Babylon zu schicken ? Kehrt John erfolgreich zurück , kann sie und alle anderen nur verlieren. Da gibt es doch bessere Möglichkeiten den Geisterjäger zu töten. Und welches magische Pendel , soll der Preis für Jane und Wikka sein ? Doch nicht etwa das Vampirpendel von Marek ?
Logischerweise wird auch hier , durch die veränderte Handlung der Titel zur Farce. Es taucht zwar kurz ein Quotendrache auf , der aber nichts mit der Originalhandlung und der Begnung mit dem Drachen Nepreno ,in dessen Höhle zu tun hat.Folglich ist auch das Cover Quatsch.Die sogenannte Kreuztrilogie von Erhardt bleibt die Okastrasaga.Länge des zweiten Teil ca. 70 min und damit über eine Viertelstunde länger als Teil 1. Bei der Bewertung bleibe ich bei einer noch schwachen 3 = befriedigend ( 3 von 5 Kreuzen )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 14:57 Uhr bearbeitet)

erstellt am 26.03.13 20:01
Ha, Wissenslücke
Gemeint ist das magische Pendel, das in der Serie unter dem Galgenberg liegen sollte und sich im Besitz von Izzi, dem Riesenwurm befand. Angeblich konnte man mit ihm die mächtigen Erdgeister beschwören, die vermutlich identisch mit den Großen Alten sind. Später gelangt das magische Pendel in den Besitz des Eisernen Engels, der mit ihm Belphegor vernichtet und schließlich auch Hemator. Dabei wird das Pendel allerdings ebenfalls zerstört.

erstellt am 27.03.13 18:34
Ach dieses Pendel ist gemeint. Hat aber mit dieser Geschichte nichts zu tun , weshalb die Erwähnung fragwürdig ist. Aber warum Lady x sich so einen blöden Plan ausdenkt , statt John einfach zu erschiessen , wird wohl niemand so recht erklären können.

erstellt am 27.03.13 18:49
Sinclair schrieb:
Ach dieses Pendel ist gemeint. Hat aber mit dieser Geschichte nichts zu tun , weshalb die Erwähnung fragwürdig ist. Aber warum Lady x sich so einen blöden Plan ausdenkt , statt John einfach zu erschiessen , wird wohl niemand so recht erklären können.


Ja, das passt alles nicht. Daher fand ich das Hörspiel so schlecht.

erstellt am 27.03.13 23:53
Jep, geht mir genauso. Ich habe nix gegen Änderungen - wenn sie schlüssig sind. Und das sind sie in diesem Fall nicht. Auch dann nicht wenn man den dritten Teil nebst Epilog gehört hat.

erstellt am 28.03.13 13:43
Den habe ich noch vor mir.

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