Suche
Beitrag User
 
 
Thema: Folge 82: Macht und Mythos
| |

Antworten zu diesem Thema: 12

 
Zurück
1 2


erstellt am 16.03.13 18:02
Es hätte so schön werden können:

http://www.literra.info/rezensionen/rezension.php?id=6290

erstellt am 17.03.13 16:29
Frage: hast du etwas anderes erwartet?

...ich nicht.

erstellt am 24.03.13 09:12
Ihr seid zu streng. Habe die Hefte vor zwanzig Jahren gelesen und fand die Hörspiele jetzt sehr gut. Anspruchsvoller als die anderen 2000er. Die Richtung ist richtig

erstellt am 24.03.13 13:11
Mag sein. Anspruchsvoller schon, irgendwie. Aber ich fand die Serie lebte auch von ihrer "Unbeschwertheit" und von dem lockeren Humor.

erstellt am 01.04.13 22:37
Bevor ich mich an die Bewertung des Finalen dritten Teils mache, eine kleine Übersicht zu der Kreuz-Trilogie.

Sieben Siegel der Magie:
Romantreue: 6/10
Action/Hörspaß: 7/10
Logik: 7/10
20


Allein in der Drachenhöhle:
Romantreue: 6/10
Action/Hörspaß: 5/10
Logik: 7/10
18

Macht und Mythos:
Romantreue: 2/10
Action/Hörspaß: 9/10
Logik: 5/10
16


Darauf kann ich jetzt nämlich schön erklärend aufbauen. Der durchschnittliche lobende Sinclairhörer kennt laut Facebook die Bücher nicht und hinterfragt auch nicht viel. Er lässt sich treiben und von der Action mitreißen. Unter diesem Gesichtspunkt ist dieses Hörspiel ein gelungener Abschluss. Viel Action und Spannung, was Teil 2 gefehlt hat wird hier von der ersten Minute an wieder wett gemacht. Ich beneide an dieser Stelle irgendwie alle Hörer, welche die Romane nicht kennen. Wie gern hätte ich das Hörspiel unwissend genossen, aber dafür bin ich zu sehr Leser, für den die Hörspiele nur eine Auffrischung bzw. Ergänzung zu den Romanen sind. Was sie eben früher waren, als der Schwarze Tod noch mitgespielt hat.

Der Leser in mir hat im Punkt „Romantreue“ mit diesem Hörspiel endgültig abgeschlossen. Man hat hier gleich mehrere Pfade angedeutet und eingeschlagen, die so nicht mehr rückgängig zu machen sind. Wichtige Dinge. Die vorangegangenen Existenzen des Sohns des Lichts werden wohl gestrichen. Alles spricht dafür, dass Johns momentane Existenz die einzige ist. Weiterhin verschwindet hier sein Silberdolch. Also um die 250er, in den Romanen hatte er die Waffe noch über die 300er hinaus. Außerdem reagieren die Erzengel nicht mehr auf ihre Anrufung. Johns neu entdeckte Kreuzformel bringt außerdem immer etwas Böses mit sich. Hier ist es das Erwachen von Kalifato. Und das sind nur Dinge für kommende Hörspiele, das aktuelle ist natürlich auch alles andere als originalgetreu. Es wäre ab jetzt nur fair, die Serie „Sinclair Reloaded“ zu nennen. Denn nichts anderes ist sie.

Die Logik ist eine letzte Sache, die ich gern ansprechen würde. Man könnte auch Realismus oder Glaubwürdigkeit sagen. Da gelingt es John/Torkan problemlos in die Privatgemächer des Königs einzudringen, nur eine einzige unfähige Wache steht vor dem Raum. Okastra seinerseits ist unfähig seinen wertvollen Dolch magisch zu sichern, damit sich niemand an ihm zu schaffen machen kann. Und als er bemerkt, dass es doch jemand getan hat, blinken bei ihm nicht sofort sämtliche Alarmglocken auf. Oder die schier unendliche Anzahl von Spinnenskorpionen, die Suko und Bill angreifen. Als der Dolch gefunden ist und Suko fast überwältigt wird, ist es dann nur noch einer. Mag sein, dass die Geisterjäger bereits duzende erledigt haben, aber es wären noch mehr als genug übrig gewesen. Über den schmalen Grad bzgl. Widersprüchen bei Zeitreise-Geschichten lasse ich mich besser gar nicht erst aus.

Mein Fazit: Ein wirklich gutes Hörspiel, wenn man die Romane nicht kennt. Romanvertonungen mit kleinen Änderungen und Modernisierungen sind das nicht mehr. Als Sinclair Reloaded aber durchaus annehmbar. Man könnte vielleicht sogar sagen, dass diese Hörspiele teilweise besser waren als die Romantrilogie. Hier wird LadyX nicht beschnitten und vielleicht erhalten die Großen Alten hier ein würdiges Ende.

erstellt am 03.04.13 13:18
Handlung : Suko und Bill werden von Kara nach Spanien ins Baskenland geschickt , um dort Okastras Spur aufzunehmen. Als Suko von einem Diener Okastras , in Spinnenskorpiongestalt attackiert wird , rettet ihn Lupina.Lupina begleitet John und Bill zu Okastras Höhle , wo sie auch auf ihre " Mörderin " Lady X trifft , und das Geheimnis ihrer neuen Existenz offenbart. Kara versucht verzweifelt über die Pyramide des Wissens , John in Babylon aufzuspüren , während Jane , Johnny als Geisel nimmt und von Sheila verlangt , ihr Karas Schwert zu bringen. In Babylon trotzt Torkan / John zahlreichen Gefahren. In babylonischer Gefangenschaft lernt er schließlich Hesekiel kennen , der ihn nicht nur in die Geheimnisse der schwarzen Magie einweist , sondern ihm schließlich auch ein altbekanntes Kreuz überreicht , einige Zeichen erklärt und ihm dann die Aktivierungsformel verrät , die aber auch ihre Tücken hat. So gestärkt muß Torkan / John noch zum Kampf gegen den Götzen Baal antreten , bevor er die Chance erhält in seine Zeit zurückzukehren.

Meinung : Das Gesamtfazit bleibt schwer und Dennis Erhardt ein Meister der Verfremdung , der die Sinclairserie gerade neu erfindet.Wenn man die Kenntnisse über die Origianlromane vergisst , ein auf jeden Fall spannendes Hörspiel. Wichtige Details der Kreuztrilogie und der Okastra - Saga zu vermischen , war an sich keine schlechte Idee. Aber durch die Veränderungen wollen Lupina und Lady x einfach nicht mehr so recht in die Handlung passen. Hier werden deren Motive von Erhardt nur unzureichend und schlecht erklärt. Selbst die Auflösung des Kreuzrätsels konnte Erhardt nicht einfach eins zu eins übernehmen. Das die Erzengel ein Ultimatum setzten und nur befristet auf das Rufen ihrer Namen reagieren , ist genauso neu, wie die Tatsache , das durch das Rufen , der Formel , woanders auf der
Welt , Böses geschieht um das Geichgewicht zu wahren. So kommt die Erweckung der Großen Alten anders ins Spiel , als ursprünglich geschrieben. Nicht ganz schlecht , aber gewöhnungsbedürftig. Insgesamt bleibe ich bei meiner bisherigen Gesamtnote auch für den letzten Teil , mit ca. 80 Minuten Laufzeit. Note 3 = Befriedigend ( 3 von 5 Kreuze )

erstellt am 03.04.13 16:56
Aber was soll so etwas, das schreckt die Altfans doch nur ab, vielleicht sollte er auch anfangen die aktuellen Romane zu schreiben, dann JD endlich in Rente gehen und Hr. Ehrhardt kann das ganze Sinclair Universum auf den Kopf stellen.
Man bin ich froh mit den HSP aufgehört zu haben, aber wer weiß wie lange die HSP Serie noch existiert, für Altleser ist die neue HSP Reihe ab HSP # 71 einfach nur noch ein Schlag ins Gesicht, nichts anderes.

erstellt am 03.04.13 19:14
Ich glaube da musst du dich von falschen Erwartungen lösen. Meines Erachtens produziert Lübbe Audio die Hörspielserie einzig und allein für die breite Masse der Hörer, von denen wohl nur ein geringer Prozentsatz zu den Lesern der Romane zählt. Gehen wir mal davon aus, dass auch viele Hörer die Serie "von Früher" kennen, aber schon lange nicht mehr lesen, auch weil sie zu langweilig geworden ist. Die haben sich vielleicht aus Nostalgie ein paar Folgen geholt, können sich aber gewiss nicht an die Einzelheiten der Storys erinnern und werden die auch nicht mit den Hörspielen vergleichen. Die paar Hardcore-Leser, die mit der aktuellen Entwicklung nicht zufrieden sind und die Hörspiele boykottieren fallen da kaum ins Gewicht. Zu denen gehöre ich übrigens nicht, auch wenn mir die aktuelle Trilogie ebenfalls nicht soooo gut gefallen hat.

erstellt am 04.04.13 15:06
Einerseits kann ich ja verstehen , das verschiedene Romane zusammengefaßt werden. So besteht die Möglichkeit , die wichtigsten Handlungsstränge in die Serie zu integrieren , und außerdem mit der Handlung voranzukommen. Es werden ja definitiv weniger Hörspiele als Romane erscheinen. Auch eine kleine Modernisierung , hier oder da ( siehe Classics ) muß nicht unbedingt schaden , das hatte ja Oliver Döhring auch schon so gemacht. Nur man darf nicht übertreiben. Der Titel einer Folge muß seinen Sinn behalten , der Inhalt darf nicht zu sehr abweichen. Außerdem muß das Handeln der Personen , bsonders das der Gegner logisch bleiben.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 15:07 Uhr bearbeitet)

erstellt am 04.04.13 20:14
Sollten die Hörspiele bis zu den aktuellen Romanen vordringen, muss man ja nicht mehr so viele Folgen produzieren. Die Ereignisse der Romane 1700-1800 dürften nicht mehr als 10 Folgen füllen, wenn überhaupt.

Zurück
1 2

Top

Sie interessieren sich für unsere aktuellen Meldungen? Hier finden Sie die neuesten Informationen rund um unsere Verlagsprodukte.
mehr ...
 
Hier finden Sie wichtige Informationen und Hinweise zur Registrierung und der Struktur des Bastei Forums.
mehr...
Content Management by InterRed