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Thema: Aufschlussreicher Artikel
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erstellt am 25.04.13 20:12
... aus dem Tagesspiegel.


Seit 40 Jahren schreibt Helmut Rellergerd Woche um Woche die Geisterheftreihe „John Sinclair“, ein halbes Leben lang. Und während sein Held in London alterslos Vampire jagt, kommt in Bergisch Gladbach der Autor kaum noch die Treppen hoch.



Die Leute haben mittlerweile aufgehört, ihm Briefe zu schreiben. Heute schicken sie E-Mails, oder sie diskutieren im Internet in John-Sinclair-Foren. Es sind kritische Fans, viele von ihnen finden, dass der Sinclair früher besser war, spannender, gruseliger.

Rellergerd hat keine Lust, sich damit auseinanderzusetzen. Er liest dann lieber einen der alten Briefe, die ein heute 40-jähriger Fan vor 30 Jahren verfasst hat.


http://www.tagesspiegel.de/politik/ist-ja-gruselig/8002742.h...

Sag ich mal nix zu.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:13 Uhr bearbeitet)

erstellt am 25.04.13 20:51
Schon klar warum er keinen Bock auf das Internet hat. Man würde ihm ja gnadenlos die Logikfehler um die Ohren hauen

erstellt am 25.04.13 21:18
Ein schöner Artikel, finde ich. Macht aber auch irgendwie wehmütig. Gerade der Schlussatz stimmt einen nachdenklich. Obwohl er ja "nur" zitiert wird, klingt Dark irgendwie müde. Positiv ist auch, dass mit keinem Wort die Hörspielserie erwähnt wird, auf die Sinclair in der Öffentlichkeit mittlerweile oft reduziert wird. Störend ist nur, dass er Verlag und Sender für die missglückten Verfilmungen verantwortlich macht. Was hat er damals über die Filme gejubelt und sie verteidigt. Hat er die Leserseiten etwas nicht selbst verfasst? Er hatte doch immerhin mitspracherecht. Und die Schauspieler hat er auch im Vorfeld gekannt.

erstellt am 25.04.13 21:29
Oh, da gibt es einige nette zitate.

„In den USA wäre ich steinreich“, sagt er hinter seiner Schreibmaschine sitzend, „wie Stephen King“.


Eine Vampirin rettet ihn. „Ausgerechnet eine Frau“, sagt Rellergerd.


Einen Computer benutzt er nur sehr selten, ein Handy besitzt er nicht. „Ich kann die Dinger nicht leiden“, sagt er.


Rellergerd ist überfordert, wenn er mit den Enkeln einen Fahrradreifen flicken soll.


„Die Leser“, sagt Rellergerd, „kennen sich besser aus als ich.“


„Ich lasse den Sinclair mit beiden poppen“, sagt er, „Wo steht denn das geschrieben, du sollst nur eine lieben?“


Rellergerd beklagt zu wenig Wertschätzung, Bastei Lübbe würde die Figur ausschlachten, wie bei dieser fürchterlichen RTL-Serie aus dem Jahr 2000.





Mag wieder der Generationenkonflikt sein, aber ich finde Jason als Schriftsteller und Person nicht gerade sympatisch.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 21:33 Uhr bearbeitet)

erstellt am 25.04.13 22:11
Das Urteil mag ich mir nicht erlauben, da ich ihn persönlich nicht kenne. Das Bild, gefiltert durch unsere ach so aufgeklärten, unzensierten Medien ist einfach zu verzerrt.

Bezeichnend ist allerdings die Ignoranz gegenüber der Kritik. Vielleicht schon eine Spur Altersstarrsinn?

Aber ich denke mehr als Band 2000 können wir von Dark nicht erwarten. Wenn der Band erscheint ist er 72. Dann kann er seinen Hackkasten wirklich einmotten. Verdient hätte er es sich.

erstellt am 26.04.13 11:12
Er muss ja nicht am PC schreben, aber er sollte wenigstens einen haben um alle Daten einzufügen, damit er mal eben schnell suchen kann wenn er nicht mehr genau weiß "Wie war das nochmal?"

Er kommt mir im Interview einfach sehr unsymphatisch vor und recht arrogant.

erstellt am 26.04.13 12:31
shimada schrieb:
... aus dem Tagesspiegel.


Seit 40 Jahren schreibt Helmut Rellergerd Woche um Woche die Geisterheftreihe „John Sinclair“, ein halbes Leben lang. Und während sein Held in London alterslos Vampire jagt, kommt in Bergisch Gladbach der Autor kaum noch die Treppen hoch.



Die Leute haben mittlerweile aufgehört, ihm Briefe zu schreiben. Heute schicken sie E-Mails, oder sie diskutieren im Internet in John-Sinclair-Foren. Es sind kritische Fans, viele von ihnen finden, dass der Sinclair früher besser war, spannender, gruseliger.

Rellergerd hat keine Lust, sich damit auseinanderzusetzen. Er liest dann lieber einen der alten Briefe, die ein heute 40-jähriger Fan vor 30 Jahren verfasst hat.


http://www.tagesspiegel.de/politik/ist-ja-gruselig/8002742.h...

Sag ich mal nix zu.


Er liest Briefe die ein 40 jähriger vor 30 Jahren verfasst hat ?? Also als zehnjähriger ?? Dürfen Zehnjährige schon Gruselromane lesen ???
Oder zählt eine Kindermeinung mehr als die eines Erwachsenen ? Bin ich im falschen Film ???

erstellt am 26.04.13 13:03
Insgesamt ein interessanter Bericht , der auch nachdenklich stimmt. Das hier beschriebene quälend lustlose , schlägt sich auf jeden Fall häufiger als früher in seinen Roman nieder. Die Lexika sollte er schon häufiger benutzen um Fehler zu vermeiden , wenn sich schon die Leser besser auskennen. Das mit dem Verlag , ist seine Sache , aber gewisse Reibereien gab es wohl schon jahrelang. Ich bin selbst kein geschickter Handwerker und muß darüber schmunzeln wenn geschrieben wird , das er noch nicht einmal einen Fahrradreifen flicken kann. Das Autofahren nicht sein Ding ist kann vorkommen , meinem Bruder geht es genauso. Trotzdem muß Jason bei so langer Ehe auch genügend Vorzüge haben. Das er über die Verfilmungen so schimpft , wundert mich dann doch , da er auf den Leserseiten sowohl von Dreharbeiten als auch von Kai Martens geschwärmt hat. Hat er das alles vergessen ? Sich nicht mehr mit Kritik befassen zu wollen , klingt nach griegrämigen Opa . Denn solange man sich mit konstruktiver Kritik auseinandersetzt , kann man immer noch dazu lernen und sich mit der Zeit weiterentwickeln ? Ist Jason arrogant ? Ich hoffe es nicht. Wenn dann ist er es im Alter geworden , denn als ich ihn vor einigen Jahren traf , war er freundlich , zuvorkommend und es war nett mit ihm über Sinclair zu diskutieren.

erstellt am 26.04.13 15:11
Ich habe ihn ein paarmal getroffen. Seinen Fans gegenüber war er immer sehr freundlich. Aber mit Kritik konnte er, glaube ich, noch nie sehr gut umgehen.

erstellt am 26.04.13 18:19
Naja, meinen ersten Sinclair-Roman habe ich mit neun gelesen, den ersten Leserbrief dann aber erst mit 13/14/15 Jahren geschrieben.

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