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Thema: 347: Die letzte Hoffnung
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erstellt am 07.05.13 20:49
Geschrieben von Michelle Stern
Cover von Néstor Taylor

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Während sich Quart'ol über eine Rettung in allerletzter Sekunde freuen darf – ohne allerdings zu ahnen, was damit verbunden ist – geht es für Matthew Drax und Xij Hamlet um alles oder nichts. Man macht den beiden in Hykton den Prozess, und Matts Hoffnung auf einen Freispruch nach einer Geistverschmelzung erfüllt sich nicht. Ihre letzte Chance ist tatsächlich Quart'ol, auch wenn er selbst noch nichts davon weiß.


die Romane mit den Fischmenschen mag ich gar nicht. ich bin jetzt nur noch dabei weil ich mal 2012 gelesen hab und da vielleicht noch mal was kommt.

erstellt am 08.05.13 03:38
An mich will der Roman auch nicht so richtig ran, allerdings weniger wegen den Hydriten, als wegen Matt.

Der Roman ist, ich bin bisher auf Seite 37, ein typischer Matt Durchhängerroman, man weiß, daß es gut ausgehen muß, weil sonst die Serie zuende wäre.
Sicher, er ist nicht schlecht geschrieben, aber irgendwie...ich weiß nicht, er ist einfach quälend.

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Erst wird die Geistverschmelzung abgelehnt, dann bekommen Matt und Xij die ersten Spritzen. Kal'rag ist auch nicht ansprechbar. Für mich zieht sich der Plot einfach in die Länge.
Positiv war der Anfang mit Tom Ericson und Quar'tol


erstellt am 09.05.13 20:47
Sehr toller zweiter Teil.

erstellt am 13.05.13 02:11
Ganz netter Roman mit einigen Höhepunkten.
So ganz war mir die handlungsweise Jelam´gesh nicht klar. Er hatte doch mehr als genug Möglichkeiten gehabt Matt und Xij um die Ecke zu bringen was aber nie geklappt hat.
Die Vorhersage der Augure am Ende war Interessant.
Ist Aruula am Ende doch mehr als nur Matts Exgeliebte?
Tom Ericson fand ich gut hoffe er bekommt nicht Allzuviel Ärger wg dem Tor.
Ausserdem ist auch jetzt klar was der Flöz eigentlich ist, da haben die Archivare ganz schön Mist gebaut. Was wäre wohl Passiert wenn Mutter es zum ursprung geschafft hätte?
Xijs Namen fand ich Lustig Xantippe Begger, ob matt sie damit ab und zu Ärgert?

erstellt am 13.05.13 19:40
Was der Flöz ist wurde doch schon im letzten Zyklus aufgeklärt?

erstellt am 17.05.13 08:01
Ein guter zweiter Teil, obwohl er nicht an den ersten heran kommt.
Ich hatte auch das Gefühl, das sich die Story ewig zieht, aber die letzten Seiten waren wieder sehr gut. Schön finde ich die ans Wasser angepassten Redewendungen, in Sinne von bspw. "einen Wellenschlag später" für "einen Augenblick später" usw.
Die Prophezeihung von Nabisa ist so, wie Prophezeihungen nun mal sind: uneindeutig, verschwurdelt, rätselhaft.
Nun bin ich auf die beiden Finalbände gespannt.

Gruß e Ciao.

erstellt am 22.05.13 19:48
Schön, dass Tom Ericson wieder einmal im Roman vorgekommen ist :-). Zwar nur als Nebenrolle, aber die ganze Parallelweltthematik wird jetzt im Zyklusende wahrscheinlich noch einmal an Bedeutung gewinnen. Tom passt meines Erachtens gut in den MX-Kosmos, und ich hoffe, dass es nicht sein letzter Auftritt war.

Das Ergebnis von 347 war mehr oder weniger auch schon dem Lesen voraussagbar: Matt und Xij kommen frei, weil eine Geistverschmelzung ihre Unschuld beweist. Michelle Stern hat trotzdem einen sehr schönen und auch durchdachten Roman daraus gemacht. Es freut mich, dass Quart'ol wieder in seiner ursprünglichen Welt ist, und auch die Auguren finde ich sehr interessant.

Alles in allem ein klassischer Hydriten-Roman im eher höheren MX-Niveau. Also das, was man von Michelle Stern gewöhnt ist, und so darf es gern weitergehen!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 19:49 Uhr bearbeitet)

erstellt am 24.05.13 08:11
Na, daß wir Tom im nächsten Roman schon wieder sehen, erfährt man doch schon in der Vorschau :)
Ein solider Roman. Das schönste an ihm ist, daß nun endlich das leidige Thema mit Matts "Amoklauf" vom Tisch ist, und man sich ab jetzt neuen Fishmäc-Themen widmen kann!
Das mit dem Ratsfuzzi hab ich am Ende so gar nicht verstanden. Matt und Xij waren schon wieder am absaufen, "ganz zufällig" während der Typ vor den Zellen rumlauert, was ihm schon vorher untersagt war, und er setzt sich immer noch nicht ab?

Sertav schrieb:
Schön finde ich die ans Wasser angepassten Redewendungen


Sowas kann ich absolut nicht ausstehen, weil es einfach doof ist. Warum sollten fremde Kulturen die selben Redewendungen wie wir haben? Sieht man leider auch immer bei Perry Rhodan und anderen Serien. Viel schöner wärs, wenn man sich eigene Redewendungen ausdenken würde, die der Leser erstmal gar nicht verstehen kann, bis er vielleicht irgendwann die Herkunft des Spruchs erfährt.

erstellt am 02.06.13 13:15
Die Stunde der Wahrheit

Hm. Wie still es hier geworden ist. So ruhig, dass man eine Stachelmakrele aufstoßen hören könnte. Ja, diese barschverwandten Stachelflossler können das tatsächlich, ein Wunder der Natur. Und witzig noch dazu. Aber mir geht es eigentlich weniger um, durch Kiemendeckeln ausgestoßenes, Gas, als vielmehr um die Bitte meine hier veröffentlichten Rezensionen nicht als allgemein gültigen Maßstab für die Bewertungen der Romane zu nehmen. Ich schreibe hier nur meine persönlichen Ansichten und Eindrücke zu den jeweiligen Heften nieder. Auch die werden nicht frei von Mängeln sein, allein aus dem Grunde heraus, weil mir handlungstechnisch durchaus ebenfalls mal etwas entfallen könnte oder ich irgendetwas nicht richtig begriffen habe. Ich bemühe mich stets vieles zu berücksichtigen und eine hoffentlich saubere und nüchterne Storyanalyse zu präsentieren, aber da ich ein Mensch bin - denke ich wenigstens - kann ich meine Gefühle logischerweise nicht immer ausschalten. Sie beeinflussen mein Urteilsvermögen und das fließt, ob ich es will oder nicht, immerzu in meine Kritik mit ein. Nur weil ich dieses oder jenes nicht gelungen finde, muss es das nicht zwangsläufig sein. Alternative Rezensionen von weiteren Usern wären daher äußerst begrüßenswert, wage ich mal einen zarten Aufruf, damit meine Versionen hier künftig nicht als einsame Instanz stehen. Es stimmt mich ein wenig traurig, dass im Forum die Anzahl der Rezensenten (nur noch Smythe und Pisanelli wenn ich mich nicht täusche) so arg geschrumpft ist, wenn man die heutigen Threads mit solchen aus der Vergangenheit gegenüberstellt. Früher war hier mehr los, zumindest habe ich den Eindruck, dass damalig mehr Leser ihre Standpunkte vertreten hatten, als es heute der Fall ist. Nun ja, vielleicht regen sich nach dem Zyklusstart wieder ein paar Mutige und lassen uns an ihren Gedanken teilhaben.

"Jaja, Babbel zu und komm zur Sache!" spüre ich schon mentale Resonanzen. Oki, wird gemacht. :-)
MX 347 "Einmal hydritisch" steht auf dem Speiseplan, dieses Mal aus der alleinigen Feder von Michelle Stern. Was? Falscher Titel? *Nachblätter* Berichtigung; "Letzte Hoffnung" ziert das Cover. Jenes Bildnis ist ansehnlich gestaltet, hat aber nicht wirklich Hitpotenzial. Der fauchende(?!) Quart'ol ist allerdings gut getroffen und hübsch modernisiert. Die Taylor-Hydriten halten locker mit Kovecks mit. Die Geschichte selbst geht nahtlos an der Stelle weiter, an welcher der Vorgängerband so fies einen Cut gesetzt hat. Unser kleiner Freund mit dem Flossenkamm wird von Tom Ericson vor den angreifenden Hethitern gerettet, der zufällig gerade damit beschäftigt ist, das defekte Zeittor in Dapur zu versiegeln, ehe es größeren Schaden anrichtet kann. Welch Glück für Quart'ol, da war ihm das Schicksal wahrlich hold. Noch besser wird es, als ihm Ericson eine Möglichkeit bietet zurück in seine angestammte Welt zu gelangen. Mit einer Tachyonenüberdosis ausgestattet, die den Fishmac in einen "Hollow Hydrit" verwandelt, schickt ihn Tom zurück in den Flächenräumer just zu dem Zeitpunkt, an dem sich der Streiter der Erde nähert und Matt und co kurz davor stehen, den alles entscheidenden Schuss abzufeuern. Natürlich gilt für Quart'ol die absolute oberste Direktive für alle Zeitreisenden: "Fass ja nichts an und halt die Klappe!". Notgedrungen hält er sich daran und verkrümmelt sich die folgenden Monate in die Schatten um keine temporale Katastrophe auszulösen. Außerdem spielt ihm der schädliche Einfluss des Streiters übel mit, was ihn später nach Hykton in eine Klinik für Psi-Verwirrte bringt, wo seine Geliebte Bel'ar ihn schließlich wiederfindet.

Genau Bel'ar. Eigentlich ist es ihr Roman. Nach Brina und Anquas vervollständigt sie nun eine Trilogie der "starken Frauen". Vor kurzem wurde noch beanstandet (auch von mir) die Weiblichkeit in MX käme nicht gut weg oder wäre nur "Deko", aber gerade den letzten Romanen kann man dies wahrhaftig nicht vorwerfen. Dass der Fokus auf weiblichen Handlungsträgern liegt, hängt aber (glaube ich) weitestgehend damit zusammen, dass Frau Stern die Regie über diesen Zweiteiler hatte, ebenso wie sie uns schon Gal'hal'ira in MX 339/340 beschert hat. Ich finde es schön, dass sie als Autorin auch den Nebenfiguren einmal relevante Auftritte einräumt. Das vermittelt das Gefühl einer lebendigen Welt und schafft Abwechslung. Bel'ar ist die einzige Verbündete auf die Matt und Xij in Hykton noch zählen können und sie kämpft verbissen darum ihre menschlichen Freunde vor der Strafe des HydRates, dem Tor'dill - der Auslöschung ihrer Persönlichkeit und Zurücksetzung auf die Intelligenzstufe der Barbaren- zu bewahren. Ihr infamster Gegner im Gerichtssaal ist Jelam'gesh, der die Wut der Hydriten auf die Mörder von Rymaris geschickt zu nutzen weiß und zudem der einzig überlebende Meister eines alten Assassinenordens, der Las'dur, die früher dem Gilam'esh-Bund dienten, ist. (Irgendwie hat mich Jelam'gesh' Darstellung an diesen haifischigen Separatistenbösewicht aus der vierten Staffel von Star Wars - The Clone Wars erinnert, keine Ahnung warum ).

Ihr bemerkt schon, es steckt viel Handlung in diesem Roman. Ja, es dreht sich alles um eine Gerichtsverhandlung, aber das hier Dargebotene ist alles andere als trocken (*g*), langweilig oder zermürbend. Das Niveau des ersten Teiles wird gehalten. Gut ein halbes Dutzend Figuren nehmen an den Ereignissen teil und spielen ihre Rolle darin. Bel'ar trumpft als Verteidigerin der Menschen auf, E'fah unterstützt sie dabei. Quart'ol kehrt zurück und entsinnt sich seiner Begegnung mit Nabisa, der Augure, die die letzte Hoffnung für die Angeklagten scheint. Matt und Xij sitzen ein und der hinterhältige Jelam'gesh führt den "Verdummungsprozess" bei ihnen durch und versucht wiederholt Anschläge auf ihr Leben. Die Szenen in denen Matt und Xij nach und nach ihren Intellekt einbüßen sind - auf eine böse Art und Weise - vergnüglich. (Das Namenraten, wer bin ich und wer sind die Anderen? John und Jo statt Matt und Xij, Aris/Arianna für Aruula (feine Anspielung )). Etwas merkwürdig ist hierbei jedoch, dass Matts Gedächtnislücken gleich so gewaltig sind, dass er absolut nichts mehr von Aruula weiß, außer das sie ihm wichtig ist und er sie für "seine Frau" hält. Aber gut, lassen wir das mal so stehen. Im Gegensatz zu massig anderen Heften, konnte ich in diesem wenigstens einmal ein klein wenig Sympathie für unseren Bruchpiloten aufbringen.
Quart'ol holt also Nabisa herbei, von welcher er ja aus der Parallelwelt weiß, und die als Augure einen Sonderstatus unter den Hydriten besitzt. Legenden wiederspricht man schließlich nicht. Der Nabisa-Abschnitt gegen Schluss des Bandes hat es mir besonders angetan, ihre Dialoge sind klasse (mal die Prophezeiung für Matt ausgeklammert, die klang nach 08/15 Fantasy-Horoskop) und der ganze Auftritt vor dem HydRat beeindruckend. Auch E'fah hat Pläne. Ägypten hätte nach Jahrhunderten des Chaos (unser Jahrhundert bildet da keine Ausnahme) wieder eine würdige Pharaonin verdient. Recht hat sie!

8 von 10 Seesternen!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 13:20 Uhr bearbeitet)

erstellt am 03.06.13 02:02
Ich fand den Band sehr gut, ich mag die Hydriten. Muss aber zugeben das es schon unterwasser Romane gab die ich nichts so prikelnd fand, der hier war aber spitze.
Hey...endlich ist Quart'ol wieder auf der richtigen Erde.
Dann die Sache mit dem Tor...war auch klasse.
Mit dem Teil bin ich sehr zu frieden.
Weiter so.

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