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Thema: MX 163
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erstellt am 29.03.06 19:59
Hier kommt alles rein, was sich auf den MX Band 163 "Canyon der toten Seelen" bezieht! Also eure Meinung und Kritik zur Handlung, zum Cover, zur LKS oder zu Extras im Heft. Bitte eröffnet keine weiteren Threads zu diesem Roman, sonst findet sich später niemand mehr zurecht. Im "Allgemeines"-Forum kann natürlich über alle Romane gesprochen werden; dort aber keine Spoiler posten! Danke!

erstellt am 19.04.06 12:23
Maddrax Band 163 - Canyon der toten Seelen

Aloah!
Mit "Canyon der toten Seelen" schließt Susan Schwartz ihre aktuelle Mars-Trilogie innerhalb von MX ab. Die Suche nach dem Kristallschlüssel ist beendet. In der Kristall-Höhle wurde ein letzter brauchbarer Kristall gefunden und - wir erinnern uns - die Expedition gefangen genommen. Nicht anders erging es Nomi, Morgenblüte und Vera im heimischen Wald, die von drei mental beeinflussten dunklen Waldleuten entführt wurden. Während die beiden entführten und festgehaltenen Gruppen durch Mut und Glück gerettet werden und entkommen können, suchen erste schwere Erdbeben die Stadt Utopia heim. In der Strahl-Grotte schließlich kann Matt die Anlage wieder durch den erneuerten Kristall in Betrieb nehmen und lässt die ganze Anlage der Hydree erneut hochfahren. Im Mars-Rat übernimmt Maya erst einmal den Vorsitz, um die Verhältnisse zu regeln - und führt nebenbei erste Schritte zur Auflösung des Matriarchats hin zu einer echten Demokratie mit gleichberechtigten Männeranteilen aus, als sie ihren baldigen Ehemann Leto als Vorsitz für ihr Haus vorschlägt. Der Weltenwanderer Sternensang führt Maddrax in einen unterirdischen Raum der Anlage, wo ihn eine holographische Aufzeichnung eines Hydree erwartet...

MX Band 163 ist der konsequente, mäßig spannende und wenig spektakuläre Abschluss der aktuellen Marstrilogie. Wie schon in einigen Vorgänger-Romanen von Frau Schwartz kommt mir die Geschichte nicht schnell genug in Gang. Wieder einmal lässt das Erzähltempo im ersten Drittel des Romans zu wünschen übrig und es passiert nichts wirklich wichtiges. Verzögert wird die Errettung der beiden gewaltsam festgehaltenen Parteien noch durch zwei, wie ich finde, Füllpassagen. Da ist zum einen die Nebenhandlung über die Frau in Utopia, die in einer 11. September-Twin-Tower-Kopie-Sequenz dabei zusehen muss, wie das Erdbeben ihre Heimatstadt zerstört. Mag ja für die Stimmung im Roman ganz zuträglich sein, entpuppt sich aber im weiteren Verlauf des Romans als unnötige Sequenz. In einem Film würde so was rausgeschnitten. Eine weitere Füllsequenz ist die Vorbereitung des Rituals aus der Sicht von Sandperle. Die Sequenz charakterisiert die leidgeplagte Frau unter der Fuchtel des Obersten der Canyon-Waldleute zwar gut, aber da diese Figur keine wichtige Rolle im Romanverlauf spielt, bleibt auch hier nur mehr der Illustrationscharakter der Szene erhalten. Nach zwei Dritteln ist dann glücklicherweise, weil unspektakulär zuende gegangen, die Geschichte mit den von toten Seelen beherrschten Waldleuten zuende und Matt kann den Mars retten. Spannend wird es dann noch einmal zum Schluss, wenn Maya den Rat und somit die Herrschaftsstrukturen der Mars-Bevölkerung umkrempelt, Sternensang eine mysteriöse Vorsehung hat, die nichts mit Maddrax zu tun hat und einen Wanderer aus der Wüste ankündigt (Aruula?) - und dem Cliffhanger, dass man nicht erfährt, was der holographische Hydree zu sagen hat.

Alles in allem ist "Canyon der toten Seelen" ein ganz guter und stilistisch treffsicher erzählter Roman von Susan Schwartz, der die Trilogie logisch und konsequent abschließt. Trotzdem hatte ich mir mehr von dem Kristallschlüssel und vor allem von der Rettungsaktion und dem Waldvolk der toten Seelen erhofft. Es bleibt zu hoffen, dass diese in den kommenden Mars-Romanen noch eine wichtige Rolle zu spielen haben. Insgesamt muss ich wieder einmal das Erzähltempo rügen, dass mir in dieser Trilogie die Geschichte wieder einmal zu sehr ausgewalzt hat und insbesondere zu handlungsarmen oder handlungsunrelevanten Passagen führte (siehe oben). Mit dem allerdings sehr gelungenen letzten Drittel des Romans macht das insgesamt eine Wertung von 9 oder 10 Punkten.

Gruss, Andro

MadMike antwortet:

Dass ihr immer gleich "Überflüssiges" vermuten müsst! Die "Szene mit der Frau" rauszuschneiden, würde sich ab MX 173 als Bumerang entpuppen, weil Eliana Margys und das Erlebte dort eine zentrale Rolle spielen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 13:53 Uhr bearbeitet)

erstellt am 19.04.06 13:25
Wenn der Wanderer aus der Wüste Aruula wäre und die aufm Mars auftaucht...na das kann ja was werden. Würd mich bloß interessiern wie; vielleicht durchn Strahl? Mal sehn wie die auf Chandra zu sprechen ist...haben wir da in Aruula etwa unseren neuen Bösewicht? Sie würd ja der Erdmensch-Barbaren Ansicht der Marsianer entsprechen und sollte sie versuchen Chandra was anzutun, ich glaub nicht das die Marsianer das einfach so hinnehmen. Da müsste Matt sich auf ne Seite stellen. Viel Spekulation, wäre schon intererssant. Aber ehrlich gesagt glaub ich nicht dass es so kommt.

erstellt am 19.04.06 18:57
Mmh... Soweit ich das sehe wandert der "Zeitstrahl" über die Erde, oder? Ich meine, dass er nicht auf eine Stelle fixiert ist. Matt verschwand über Europa und die USS Ranger ich glaub im Atlantik?!? Der Strahl müsste allein schon durch die Erdrotation über den Globus wandern.
Der brennende Fels scheint hingegen eher ein lokales und fixes Ereignis zu sein. Ich glaube nicht, das die beiden Phänomene zusammenhängen aber wer weiß?

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 19:00 Uhr bearbeitet)

erstellt am 19.04.06 19:56
Aruula durch den Starhl zu schicken, wäre natürlich evtl. auch eine Idee, ein gewisses Problem zu lösen...

Tachyonen, die sich lohnen...

erstellt am 22.04.06 18:14
User JR schrieb:
Der Strahl müsste allein schon durch die Erdrotation über den Globus wandern.


nur hat der strahl die dumme angewohnheit, nicht starr zu sein, könnte also immer über der selben stelle schweben - KÖNNTE

erstellt am 23.04.06 09:07
Der Strahl ist nicht starr, aber wohl auch nicht "geostationär". Man denke an Matts Fliegerstaffel und den Flugzeugträger.
Da haben sich die Autoren viel Platz gelassen.



erstellt am 23.04.06 14:51
Meine Meinung zu dem Heft fällt mal wieder sehr positiv aus:
Das, was ich mal lebendige Details nennen möchte (und Andro als geringes Erzähltempo sieht), haben sich fortgesetzt und die Story hat ihr glückliches und mal wieder spannendes Ende gefunden. In der Einzelbewertung würde ich dem Heft im Poll 13 Punkte geben, ebenso der ganzen Triologie. Zwar ist die Story nicht gerade voll der Überraschungen aber schön erzählt, daher die hohe Punktewertung.

Ich kann die Kritik am Erzähltempo nicht verstehen, ich hab das Heft in einem Rutsch lesen können ohne mich zu langweilen und ich muss sagen so gefällt es mir sehr gut. Nebenstränge können ausführlicher behandelt werden und Details besser herausgear- beitet werden.
Ich erinnere mich an Hefte, wo es mir viel zu schnell und linear zu ging. Und entweder reichte es mittendrin oder am Ende nicht ganz hin. Und das ist meiner Meinung nach die ganz große Schwäche der Einzelheft-Geschichten! Ich würde mir mehr 2-3 bändige Geschichten wünschen, ich kann auch zwei Wochen auf die Fortsetzung warten.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 14:56 Uhr bearbeitet)

erstellt am 23.04.06 16:40
Meiner Meinung nach wird der Strahl nicht nur Matts Fliegerstaffel und den Flugzeugträger erwischt haben. Dazwischen waren ungefähr 6 Jahre und noch an verschiedenen Orten. Man muss davon ausgehen, dass dies also öfter passiert und wahrscheinlich auch zig andere Leute in die Zukunft geschickt wurden und werden.
Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
(Na toll vielleicht Daa'muren und sontige Mutanten in der zukünftigen Zukunft der Erde)
Kann gut sein dass noch immer Leute da reinkommen, oder auch aus unserer Zeit sich noch irgendwo welche jetzt im 25. Jahrhundert aufhalten.
Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
(Sternsang hat auch Mercedessterne und ziemlich viel Zeugs aus unseren Jahrhunderten mitgenommen)
Wahrscheinlich auch aus der Vergangenheit der Menschheitsgeschichte, man denke dass die Hydree vor 3,5 Milliarden Jahren abgehauen sind und solange der Strahl schon da is. Wär doch interessant in der Serie auf Leute zu treffen die gerade im 1. oder 2. Weltkrieg (Beisspiel) waren oder noch älter.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 16:46 Uhr bearbeitet)

erstellt am 23.04.06 18:26
User nilusys schrieb:
Der Strahl ist nicht starr, aber wohl auch nicht "geostationär". Man denke an Matts Fliegerstaffel und den Flugzeugträger.


Könnte auch sein, dass der Strahl doch stationär aufs Bermuda-Dreieck gerichtet ist -- die Hydree legten bestimmt Wert drauf, auch irgendwo im Wasser rauszukommen -- und nur durch den Einschlag des Wandlers abgelenkt wurde und so Matts Staffel traf.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 18:27 Uhr bearbeitet)

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