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erstellt am 29.03.06 23:26
Vom SF-Krimi bis zum Liebeswestern - hier sind alle Romanhefte willkommen! Tauscht euch über eines der schönsten Hobbys aus: das Lesen!

erstellt am 08.04.07 20:29
Wie steht es eigentlich mal wieder mit einer in sich abgeschlossenen Serie wie damals DINO-LAND
Sowas vermisse ich etwas, fand die Idee einer langen Story (sozusagen) immer schon recht gut.
Dabei könnte man natürlich auch Nebenhandlungen aktueller Romane nutzen, um Neuleser zu gewinnen etc.

Es gibt mit Sicherheit immer Themen die aktuell genug sind, um mal kurz auf den Zug aufzuspringen.
Mystisches wie z.B. LOST oder mit etwas mehr Pepp die Fiction/Fantasy Serie HEROES aus Amerika sind zur Zeit im kommen.

erstellt am 23.06.07 11:30
Shinwatoshi schrieb:
Tja, da sind noch die alten Gechichten verwurzelt *seufz* Was meinst du, was die alles geschaft haben. Die Wissenschaftler reiben sich momentan auch die Augen (ok, bereits seit einigen Jahren) darüber.


Davon mache ich mich nicht frei - in einem Heftroman erwarte ich keine historisch oder wissenschaftlich genaue Abhandlung; dafür greife ich zu Sekundärem. Das was an solchen Sachen im Heftroman auftaucht, sollte dann aber stimmig sein.
Ich glaube dir das also gerne - aber der normale Heftromanleser möchte vermutlich auch zu einem gewissen Teil die Klischees, die er im Kopf hat, dort wiederfinden.
Ich bin halt u.a. Skandinavien-Fan und könnte mir z.B. eine Kurzserie vorstellen, wie das Christentum dorthin kam, die ersten Kirchen gebaut wurden.

Aber wenn ich als Historiker einfach mal meinen Senf dazugeben darf *grins* wenn schon die Ecke, dann bitte die alten Griechen.


Das eine schließt das andere nicht aus - es gab doch Verbindungen zwischen den alten Griechen und dem römischen Reich. Oder bin ich da jetzt falsch informiert?
Ich find' die alten Griechen eher langweilig - irgendwie war bei den Römern mehr los, trotz oder wegen aller durch einschlägige Kinofilme geprägten Klischees.
Und den Hannibal kan man dann ja auch einbauen...


So, und nun mal meine kleine Ideenniederschrift:

"Das römische Reich"
Stichworte:
Eroberungsfeldzüge; Caesaren; Ägypten; Gallien; Griechen; viele weitere Schauplätze; Caesar; Nero; Caligula; Christentum; Christenverfolgung; Gladiatorenkämpfe; Kriege; Politik; Cleopatra; Kunst; Slavenhaltung; Einblicke in das Leben von: Soldaten, Bürgern, Sklaven, Kaisern, Mätressen, anderen Völkern; Ausschweifung; Orgien; Dekadenz; ferne Länder; Pharaonen; Möglichkeit für viele interessante Schauplätze und Figuren ...

Die wenigen Stichworte dürften klar machen, wie vielfältig die Möglichkeiten
einer Heftromanserie zu diesem Thema sind. Und ebenso ist klar, das diese wenigen Stichworte nur mal gerade an der Oberfläche kratzen und im Falle einer Umsetzung eine so intensiven Recherche wie wohl bei kaum einer Serie zuvor erfordern, um sachliche und historische Genauigkeit so weit wie möglich zu gewährleisten.

Andererseits steckt in dieser Idee, wie die wenigen Stichworte zeigen, auch ein hohes Potential für eine abwechslungsreiche Umsetzung und eine bei Erfolg vorhandene Möglichkeit, eine solche Serie u.U. ewig laufen zu lassen, wenn man bei den Anfängen des römischen Reiches beginnt. Das römische Reich existierte ja nicht mal nur ein paar Jährchen und so ergäbe sich genug Stoff für sehr viele Geschichten. Was aber auch zwangsläufig bedeutet, das auch mal Hauptfiguren abtreten, um neuen Hauptfiguren Platz zu machen - was im Rahmen einer geschichtlichen Fortschreibung ja normal und sogar zur Realität der Serie beitragen würde. Dies ist aber - natürlich - Zukunftsmusik.
Zwischen zwei Zyklen ließe sich ja durchaus mal ein kleiner Zeitsprung einfügen - wird bei PR ja auch gemacht.

Dieses Thema ließe es auch zu, einzelne Storytwists in kurzen Zyklen abzuhandeln (je nach Umfang und historischer Wichtigkeit natürlich auch in längeren Zyklen). Aber dies würde die Möglichkeit bieten, das Thema Römisches Reich in Form von Kurzserien (12-15 Bände, wie bei Dino-Land) mit einer Story, z.B. der Gründung Roms, mal anzutesten.
So ließe sich ohne direkte Festlegung auf eine längere Serie das Interesse des Lesers antesten und bei guten Verkaufszahlen entweder weitere 15-Teiler oder dann eine langlaufende Serie zu konzipieren.
Nach dem Motto: Den Leser erstmal anfüttern und wenn man ihn dann am Haken hat...
Ich würde hier sogar fast für die Kurzserien sein, die dann aber wöchentlich und bei Erfolg im Abstand von einem halben Jahr so weitermachen. Hätte den Vorteil, das eine Story überschaubar noch beendet werden kann, wenn das Leserinteresse sinkt und ein groß angelegter Zyklus zum Ärger des Lesers eventuell nicht beendet werden kann. Das hat mich damals bei den DA sehr genervt... und Lust auf die Hardcover hatte ich nicht.

So, und nun senft mal was dazu.
Das mit den Kurzserien käme ja auch deinem Vorschlag nach solchen kurzen Serien mit so rund 15 Bänden entgegen, den du ja im Thread "Wünsche an eine neue Western-Serie" geäußerst hast.

D.A.

erstellt am 23.06.07 11:35
MadMike schrieb:
Auch wenn ich persönlich die Idee prima finde - das ist eher "special interest" und würde als Heftserie keine 10 Hefte (mit roten Zahlen) überleben. Als Taschenbücher durchaus lauffähig.


Hm, schade, echt. Nicht mal so als 15-teilige Serie wie Dino-Land, die dann bei Erfolg allle halbe Jahre fortgesetzt werden kann?
Na ja, du sagst ja schon... ist nicht.
Als TBs sind natürlich die Abstände vermutlich wieder größer, wohl so bis zu einem halben Jahre zwischen zwei Romanen. Da wäre eine Erscheinungsweise mindestens alle 2 Monate auf jeden Fall besser. Und jeder Roman sollte so an die 200 Seiten schon haben.

Ach ja, Mike, wenn ihr da doch mal was draus macht mit dem Römischen Reich, dann möchte ich als Ideengeber mindestens am Umsatz beteiligt werden.

D.A.

erstellt am 23.06.07 12:23
Wende dich doch mal an Joachim Otto oder Zaubermond, die machen TBs, bzw. Hardcover auch in kürzeren Abständen.

erstellt am 24.06.07 11:04
DER Allwissende schrieb:
Ich glaube dir das also gerne - aber der normale Heftromanleser möchte vermutlich auch zu einem gewissen Teil die Klischees, die er im Kopf hat, dort wiederfinden.


Wie bedauerlich! Ich bin der Meinung, dass ein Autor durchaus auch die Pflicht hat, wenn er sich schon mit historischen Themen auseinandersetzt, sich den neuesten Forschungen zu widmen und diese mit einzubauen. Auch wider den Klischees!!!


Ich bin halt u.a. Skandinavien-Fan und könnte mir z.B. eine Kurzserie vorstellen, wie das Christentum dorthin kam, die ersten Kirchen gebaut wurden.


Gott, wie langweilig *lach* Ich bin Atheist und bin der Meinung, es wäre besser für die Menschheit gewesen, dass Christentum wäre über Israel nicht hinaus gekommen (das gleich gilt für das Judentum und für den Islam nicht über Medina/Mekka hinaus).

Aber für das Thema Christentum und Nordeuropäischer Raum (Skandinavien gefällt mir als Histo nicht, da Schleswig-Holstein eigentlich dazugehört, wegen der langen gemeinsamen Geschichte mit Dänemark bis 1864) wäre der Zeitraum, den ich genannt habe perfekt. Dort gab es zwar schon erste Kirchen, aber der Kampf darum war noch lange nicht beendet. Denken wir nur an den großen Slawenaufstand von 1066 wo die Slawen das Christentum wieder abwarfen, ihre alten Religionen wieder annahmen und mal eben alles abmetzelte was nur halbwegs christlich aussah...(und Haithabu zerstörten ).



Das eine schließt das andere nicht aus - es gab doch Verbindungen zwischen den alten Griechen und dem römischen Reich. Oder bin ich da jetzt falsch informiert?


Jepp!
Als das römische Reich das römische Reich war, gab es die alten Griechen nicht mehr, da waren sie nur noch ein Schatten ihrer selbst.

Ich find' die alten Griechen eher langweilig - irgendwie war bei den Römern mehr los, trotz oder wegen aller durch einschlägige Kinofilme geprägten Klischees.


Kinofilme: Von Männern für Männer! Mehr sag ich da nicht zu
Daher finde ich die Römer eher langweilig, soviel falsch... *seufz*
Bei den Griechen war für meinen Geschmack mehr los. Ok, ich steh auch mehr für psychologische Kriegsführung als für das sinnlose wegmetzeln der Römer...

Aber da scheiden sich die Geister und die Geschmäcker sind halt unterschiedlich.

(aus Faulheit heraus mach ich es mir jetzt mal einfach, ok? )

>Eroberungsfeldzüge;

Waren zum gewissen Teil gar keine

>Caesaren;

ausgelutscht

>Ägypten;

ausgelutscht, zudem ziemlich am Ende

>Gallien;

ok, ist interessant, aber nur, weil sie denen die Stirn boten

>Griechen;

da gabs im Grunde nichts mehr - s.o.

>viele weitere Schauplätze;

welche? die Griechen hatten mehr Schauplätze, da ging es bis Indien

> Caesar;

ausgelutscht, langweilig

>Nero;

ok, interessant, aber dann bitte mit der neuesten Forschung verbinden und seine Mutter nicht vergessen

>Caligula;

von allem am interessantesten, weil nichts so ist wie es scheint und er gar nicht so war, wie er beschrieben wurde

>Christentum; Christenverfolgung;

nicht mein Ding und bei dem zweiten, siehe Nero

>Gladiatorenkämpfe;

auch oft nicht korrekt dargestellt, vor allen nicht in den Filmen. Die wurden gar nicht so verheizt und vor allem: Es werden immer die Frauenkämpfe vergessen (es fing nämlich mit DENEN an)

>Kriege;

die interessantesten sind die gegen Karthago (Hannibal) und gegen die Germanen, ansonsten: tote Hose, kein Vergleich gegen die Alten Griechen

>Politik;

so eintönig; griechische Politik war interessanter

>Cleopatra;

ausgelutscht, das einzige Interessante an der Dame ist, dass sie als eine von drei Frauen neben Alexander dem Großen liegen darf und dass sie, um an die Macht zu kommen mal eben die ganze Familie abgeschlachtet hat. Aber das hat nichts mit den Römern zu tun

>Kunst;

Wo? In Rom? *lachwech* Die sind wie die Amis, sorry...

>Slavenhaltung;

du meinst bestimmt SKlavenhaltung
dat wäre aber mehr Wissenschaft als Roman

>Einblicke in das Leben von: Soldaten, Bürgern, Sklaven, Kaisern, Mätressen, anderen Völkern;

siehe Sklavenhaltung

>Ausschweifung; Orgien; Dekadenz; ferne Länder; Pharaonen;

ausgelutscht



Die wenigen Stichworte dürften klar machen, wie vielfältig die Möglichkeiten
einer Heftromanserie zu diesem Thema sind.


Jo, und wie ausgelutscht das Thema ist. Und wie langweilig zum großen Teil.


Und ebenso ist klar, das diese wenigen Stichworte nur mal gerade an der Oberfläche kratzen und im Falle einer Umsetzung eine so intensiven Recherche wie wohl bei kaum einer Serie zuvor erfordern, um sachliche und historische Genauigkeit so weit wie möglich zu gewährleisten.


Und GENAU das werden die Autoren von Heftromanen nicht tun. Die bleiben lieber bei den alten Klischees um damit die Männer heiß zu machen. Zudem viel zu viel Aufwand und an einige Forschungeergebnisse/-berichte kommen die ausserdem noch gar nicht ran. Da sind die Wissenschaftler eigen.


Zwischen zwei Zyklen ließe sich ja durchaus mal ein kleiner Zeitsprung einfügen - wird bei PR ja auch gemacht.


1. was ist PR? Perry Rhodan? Der ist dämlicher SF
2. Ich hasse Zeitsprünge. Man sollte gefälligst in einer Zeit bleiben!!!


So, und nun senft mal was dazu.
Das mit den Kurzserien käme ja auch deinem Vorschlag nach solchen kurzen Serien mit so rund 15 Bänden entgegen, den du ja im Thread "Wünsche an eine neue Western-Serie" geäußerst hast.
D.A.


Wie gesagt, es würde einige Teile geben, die mich durchaus interessieren würden, aber wenn man die Leser erst anfüttern muss, wird Bastei sehr schnell aufhören mit der Serie, so dass ich gar nicht in den Genuss kommen würde, diese auch zu lesen.

erstellt am 24.06.07 18:26
Shinwatoshi schrieb:
Wie bedauerlich! Ich bin der Meinung, dass ein Autor durchaus auch die Pflicht hat, wenn er sich schon mit historischen Themen auseinandersetzt, sich den neuesten Forschungen zu widmen und diese mit einzubauen. Auch wider den Klischees!!!


Aber wir reden hier über eine Heftromanserie, die unterhalten soll - und nicht über ein Sachbuch. Und ich glaube, das jemand wie Mad Mike, sollte er solch eine Serie betreuen, die Leser im Rahmen des vorhandenen Platzes mit
Hintergrundwissen versorgen würde. Und sei es durch Hinweise auf Quellen im Internet.
Sicher läßt sich die eine oder andere historische Ungenauigkeit korrigieren, soweit sie geschichtlich von großer Relevanz ist. Wäre also Julius Caesar nicht im Senat erstochen worden, sondern auf einem seiner Feldzüge gefallen, müßte dies natürlich richtig dargestellt werden. Andererseits dürfte es weniger von Belang sein, ob es 33 Messerstiche (soweit mir bekannt) oder durch neueste Forschung eventuell belegt nur 32 Messerstiche waren, mit denen der Julius vom Leben zum Tode befördert wurde.


Ich bin Atheist


Ich auch - aber gerade die Konflikte, die die Verbreitung des Christentums in bis dahin "barbarische" Länder brachte, sind doch sehr interessant und gehören zu einem wesentlichen Teil zur Geschichte der Menschheit. Weil die Vertreter des Christentums neben allem Negativen, was z.B. den Übereifer beim Missionieren angeht, auch Kultur und Wissen verbreiteten.


Denken wir nur an den großen Slawenaufstand von 1066 wo die Slawen das Christentum wieder abwarfen, ihre alten Religionen wieder annahmen und mal eben alles abmetzelte was nur halbwegs christlich aussah... (und Haithabu zerstörten ).


Das ist ja noch mehr Special Interest als mein allgemein gehaltenes Konzept zum Römischen Reich - was ja schon laut Mad Mike im Heftroman nicht gehen würde. Dieser Slawenaufstand wäre dann wohl gerade mal für einige wenige Romane innerhalb einer Heftserie zum Thema "Mittelalter in Europa". Die Helden der Serie erleben das mit, quasi auf der Durchreise, und schon geht es weiter zum nächsten Abenteuer.
Du engst deinen Blick hier zu sehr auf die Gegend ein, in der du wohnst. Da könnte ich auch sagen, ich möchte 'ne Serie, wie der Kölner Dom gebaut wurde - und das dauerte insgesamt einige Jahrhunderte, bis er wirklich fertig war.
Das könnte in einem Romanzyklus in Taschenbuchform gehen - aber wohl auch nicht in einer Heftserie.


Jetzt kommen deine kurz+knapp-Statements..., da mache ich mir auch mal einfach.
Doppelpfeile - meine Stichworte
Einzelpfeile - deine Antworten darauf
darunter dann meine jeweilige Reaktion


>>Eroberungsfeldzüge
>Waren zum gewissen Teil gar keine

Aha, was denn?


>>Caesaren
>>Ägypten
>>Caesar
>>Cleopatra
>>Ausschweifung; Orgien; Dekadenz; ferne Länder; Pharaonen;
>ausgelutscht
>ausgelutscht, zudem ziemlich am Ende
>ausgelutscht, langweilig
>ausgelutscht
>ausgelutscht

Sorry, aber diese Statements haben zu wenig Substanz, als das ich da überhaupt was zu sagen möchte.


>>Gallien
>ok, ist interessant, aber nur, weil sie denen die Stirn boten

Aber doch nicht nur deswegen - genau so interessant dürfte sein, wie das Leben im von den Römern besetzten Gallien so lief. Das ließe sich anhand von Kurzzyklen als Thema durchaus aufgreifen.


>>Griechen
>da gabs im Grunde nichts mehr - s.o.

Och, wirklich nichts mehr? Da können wird ja froh sein, daß wir heute noch was von den alten Griechen wissen.


>>viele weitere Schauplätze
>welche? die Griechen hatten mehr Schauplätze, da ging es bis Indien

In seiner maximalen Ausdehnung reichte das Römische Reich weit über das europäische Festland hinaus, erstreckte sich bis weit nach Osteuropa bis an die Grenzen Asiens. Nicht genug Schauplätze?


>>Nero
>>Caligula
>ok, interessant, aber dann bitte mit der neuesten Forschung verbinden und seine Mutter nicht vergessen
>von allem am interessantesten, weil nichts so ist wie es scheint und er gar nicht so war, wie er beschrieben wurde

Das könnte man machen, wenn man Neros und Caligulas Leben innerhalb einer Serie ausführlicher zugrunde legt.
Dies ist aber, wie zu Anfang erwähnt, in einer Heftromanserie kaum machbar - das ist was für ein 800 Seiten-Hardcover, in dem der Autor sich nur auf den jeweiligen Kaiser konzentriert. In einer Heftromanserie könnte man bestimmte Hintergrundinfos sicher kurz erwähnen und mit einer Fakten-Seite (wie damals bei den DA) vertiefen. Willst du mehr, erwartest du zuviel vom Medium Heftroman.


>>Christentum
>nicht mein Ding

Nur weil es nicht dein Ding ist, könnte man es trotzdem nicht rauslassen, weil das Christentum seine Anfänge und seine Ausbreitung unter dem Römischen Reich erlebte.


>>Gladiatorenkämpfe
>Die wurden gar nicht so verheizt

Das habe ich auch nicht behauptet. Und schon in Ben Hur war zu sehen, das Gladiatoren durchaus Ansehen genossen und nicht verheizt wurden.
Für die Frauen als Gladiatorinnen bitte ich mal um Quellen - aber bitte nicht sowas mit Ring-Schlamm-Kämpfen, sondern richtig mit Schwert und Schild.


>>Politik
>so eintönig; griechische Politik war interessanter

Wohl kaum eintönig, weil es sicher schwer war, einen so großen Staat politisch zusammenzuhalten. Zumal es ewig dauerte, bis die die Anweisungen aus Rom in einer Provinz wie Judäa ankamen - in der Zwischenzeit konnte viel passieren.


>>Kunst
>Wo? In Rom? *lachwech* Die sind wie die Amis, sorry...

Aha. Und was bei den Amis z.B. an Büchern, Musik und Filmen entsteht, ist keine Kunst? *Kopfschüttel*


>>SKlavenhaltung; Einblicke in das Leben von: Soldaten, Bürgern, Sklaven,
>>Kaisern, Mätressen, anderen Völkern
>dat wäre aber mehr Wissenschaft als Roman

Ja, sicher. Aber deswegen kann man doch auch in einer Heftserie davon was einfließen lassen - z.B. wenn man einen Sklaven erzählen läßt, wie der Tagesablauf seines Herren aussieht zwischen Senat und Privatem. Es kommt
einfach mal auf die Sichtweise an, aus der man etwas erzählt.


1. was ist PR? Perry Rhodan? Der ist dämlicher SF
2. Ich hasse Zeitsprünge. Man sollte gefälligst in einer Zeit bleiben!!!


zu 1:
Was soll das? Neid, weil die Serie erfolgreich seit über 40 Jahren läuft? Die Macher haben also anscheinend was richtig gemacht. Vielleicht wird Bastei ja mal 'ne Serie schaffen, der das auch gelingt.

zu 2:
Es kann in dem Konzept "Römisches Reich" wie auch in jedem anderen Heftromanserien-Konzept, je nachdem, wie man es ausarbeitet, durchaus mal eine Stelle geben, an der man zwischen zwei Handlungssträngen/Zyklen
aus historischen oder dramaturgischen Gründen mal einige Jahre überspringen muß.
Was ist daran falsch, wenn der große Rahmen erhalten bleibt?

D.A.

erstellt am 24.06.07 19:11
*seufz* Ersteinmal wäre es schön gewesen, wenn du auch die anderen Posts zu dem Thema mit einbezogen hättest. Hätte ich gewusst, dass du das nicht machst, dann hätte ich detailierter geschrieben. Aber ich bin ja lernfähig!

Wenn ich von neuesten wissenschaftlichen Forschungen rede, dann meine ich damit keine Kleinigkeiten, sondern z.B. das endlich mal das richtige Bild in der Gesellschaft einfließt und nicht das was jahrelang in war. Sprich: Die wirkliche Stellung der Frau, der Sklaven, der Ritter, der Krieger, der Kaiser, etc...




Ich auch - aber gerade die Konflikte, die die Verbreitung des Christentums in bis dahin "barbarische" Länder brachte, sind doch sehr interessant und gehören zu einem wesentlichen Teil zur Geschichte der Menschheit. Weil die Vertreter des Christentums neben allem Negativen, was z.B. den Übereifer beim Missionieren angeht, auch Kultur und Wissen verbreiteten.


Stimmt, aber es ist ein Thema, was schon soooooooo oft in Büchern, Filmen, etc. behandelt worden ist. Als Nebensache ok, aber nicht als Hauptthema einer Serie.



Das ist ja noch mehr Special Interest als mein allgemein gehaltenes Konzept zum Römischen Reich - was ja schon laut Mad Mike im Heftroman nicht gehen würde. Dieser Slawenaufstand wäre dann wohl gerade mal für einige wenige Romane innerhalb einer Heftserie zum Thema "Mittelalter in Europa". Die Helden der Serie erleben das mit, quasi auf der Durchreise, und schon geht es weiter zum nächsten Abenteuer.


Das war nur ein etwas detailiertes Beispiel für interessante Themen außerhalb der Römischen Reiches.


Du engst deinen Blick hier zu sehr auf die Gegend ein, in der du wohnst.


Nein, ich richte meinen Blick in den norden Europas, während du ihn in den Süden richtest. Wir haben zwei verschiedene Vorlieben, haben aber das Interesse an der selben Sache. Ich werbe für meinen Blickwinkel genauso wie du das mit dem Deinen machst.


>>>Eroberungsfeldzüge
>>Waren zum gewissen Teil gar keine
>Aha, was denn?

Griechenland z.B. sind denen in den Schoß gefallen, weil die einzelnen Polis die Römer immer wieder darum baten sich in ihren Streitigkeiten einzumischen, bis die Römer dann irgendwann dablieben.
Spanien hat auch nicht gegen Rom gekämpft. Das haben nachher die Karthager in Spanien gemacht mit Unterstützung einiger weniger "Ur"Einwohner



>>Caesaren
>>Ägypten
>>Caesar
>>Cleopatra
>>Ausschweifung; Orgien; Dekadenz; ferne Länder; Pharaonen;
>ausgelutscht
>ausgelutscht, zudem ziemlich am Ende
>ausgelutscht, langweilig
>ausgelutscht
>ausgelutscht

Sorry, aber diese Statements haben zu wenig Substanz, als das ich da überhaupt was zu sagen möchte.

So? Ich finde meine Statements sagen genug aus. Nämlich, wie ich oben schon erwähnt habe, diese Themen andauernd irgendwo drankommen, bzw. aufgenommen wurden. MIR hängen diese Themen zum Hals raus und ICH würde dafür kein Geld ausgeben. Und darum gehts ja, was WIR lesen würden. Und ich vertrete hier meine Meinung.

Mal ganz abgesehen davon, dass auch du dazu nicht wirklich Statements mit Substand abgegeben hast, nämlich WARUM du die toll findest.


>>>Griechen
>>da gabs im Grunde nichts mehr - s.o.

>Och, wirklich nichts mehr? Da können wird ja froh sein, daß wir heute noch was von den alten Griechen wissen.

*seufz* Liest du eigentlich meine gesamten Antworten oder nur das was dir passt?!

Ich sagte: Als das Römische Reich das Römische Reich war, gab es die Alten Griechen nicht mehr. Und somit gab es da im Grunde nichts interessante mehr im Bezug auf Griechen und Römer. Und das im Grunde bezieht sich darauf, dass sie - die Griechen - die Römer immer zu Hilfe gerufen haben, wenn sie sich gegenseitig abgeschlachtet haben.


>>>viele weitere Schauplätze
>>welche? die Griechen hatten mehr Schauplätze, da ging es bis Indien

>In seiner maximalen Ausdehnung reichte das Römische Reich weit über das europäische Festland hinaus, erstreckte sich bis weit nach Osteuropa bis an die Grenzen Asiens. Nicht genug Schauplätze?

Wenn du es nach der Ausdehnung betrachtest schon. Aber da sich das "Leben" der Römer hauptsächlich auf Süd-/Mitteleuropa und die Mittelmeerländer konzentriert hat, werden dich die leute blöd anschauen, wenn du die Römer plötzlich an die Grenzen Asiens setzt.



>>Nero
>>Caligula
>ok, interessant, aber dann bitte mit der neuesten Forschung verbinden und seine Mutter nicht vergessen
>von allem am interessantesten, weil nichts so ist wie es scheint und er gar nicht so war, wie er beschrieben wurde

>Das könnte man machen, wenn man Neros und Caligulas Leben innerhalb einer Serie ausführlicher zugrunde legt.

Ich dachte, wir reden hier von Zyklen? Von Miniserien in einer großen Serie? Pro Person 6-8 Hefte und dann hat man das wichtiste und es ist spannend! Oder sind das etwa Themen, die dich nicht interessieren?


>Willst du mehr, erwartest du zuviel vom Medium Heftroman.

Von diesem Medium erwarte ich nur, dass es mich unterhält und mich als Frau respektiert!


>>Christentum
>nicht mein Ding

>Nur weil es nicht dein Ding ist, könnte man es trotzdem nicht rauslassen, weil das Christentum seine Anfänge und seine Ausbreitung unter dem Römischen Reich erlebte.

Hab ich nie behauptet, dass man das rauslassen sollte oder kann. Ich gebe hier nur meinen persönlichen Senf zu deinen Themen ab.



>>Gladiatorenkämpfe
>Die wurden gar nicht so verheizt

>Für die Frauen als Gladiatorinnen bitte ich mal um Quellen - aber bitte nicht sowas mit Ring-Schlamm-Kämpfen, sondern richtig mit Schwert und Schild.

Köln hat ja ne Uni. Geh dort mal in die Unibibliothek, das darfst du auch ohne Student zu sein, geh in die Histoischen Wissenschaften, dort zur Antike, Römer, Gladiatorenkämpfe. Wenn das eine gute Uni ist, hat sie Bücher darüber. Ich hab sie leider nicht gerade im Kopf, aber ich werde die Woche mal, sobald ich Zeit hab, die Titel raussuchen.

Frauen und zwar die aus gutem Hause, haben ebenfalls in der Arena gekämpft. MIT Schwertern, allerdings nicht den großen wie die Männer, sondern kleineren aber nicht minder gefährlichen. Erst als immer mehr Frauen diese Möglichkeit dazu benutzt haben Rivalinnen zu beseitigen, wurde das verboten.

Hab ich als erstes auch nicht geglaubt, aber nachdem mir das nicht nur ein Professor bestätigt hat und ich zudem Forschungsberichte lesen durfte hab ich es geglaubt.



>>Politik
>so eintönig; griechische Politik war interessanter

>Wohl kaum eintönig, weil es sicher schwer war, einen so großen Staat politisch zusammenzuhalten. Zumal es ewig dauerte, bis die die Anweisungen aus Rom in einer Provinz wie Judäa ankamen - in der Zwischenzeit konnte viel passieren.

Das ist korrekt. Aber mit eintöniger Politik meine ich, dass die Römer, sobald ihnen ein Senator, Kaiser, etc zu gefährlich wurde oder zu größenwahnsinnig, sie ihn lediglich ermordet haben. Da hatten die Alten Griechen ein wenig mehr Phantasie



>>>Kunst
>>Wo? In Rom? *lachwech* Die sind wie die Amis, sorry...

>Aha. Und was bei den Amis z.B. an Büchern, Musik und Filmen entsteht, ist keine Kunst? *Kopfschüttel*

Du hälst Scream 1-weiß ich nicht für Kunst? Hosl, SAW, Titanic?
HipHop für Musik? Oder Rap? Eminem für nen Künstler? *schüttel und nicht nur den Kopf*

Gut, sie haben den einen oder anderen guten Schriftsteller und zum Teil sind da wirklich Meisterwerke entstanden. Aber das war es meiner Meinung auch schon.

Für mich ist Kunst etwas, was mich im Inneren bewegt, etwas woran ich auch noch Jahre später noch denke und, wenn ich es mir anschaue, immer wieder was neues entdecken kann. Und da nenn mir mal einen amerikanischen Künstler...



>>SKlavenhaltung; Einblicke in das Leben von: Soldaten, Bürgern, Sklaven,
>>Kaisern, Mätressen, anderen Völkern
>dat wäre aber mehr Wissenschaft als Roman

>Ja, sicher. Aber deswegen kann man doch auch in einer Heftserie davon was einfließen lassen - z.B. wenn man einen Sklaven erzählen läßt, wie der Tagesablauf seines Herren aussieht zwischen Senat und Privatem. Es kommt
einfach mal auf die Sichtweise an, aus der man etwas erzählt.

Ich zitiere dich mal:
"Aber wir reden hier über eine Heftromanserie, die unterhalten soll - und nicht über ein Sachbuch."

Ist dir schon mal aufgefallen, dass wenn du sagst, dass da was reinsoll, es ok ist, das auch in einem Heftroman geht. Aber wenn ich sage, ich möchte was wissenschaftliches mit drin haben, dass es dann heißt, es geht nicht, zu kleines Medium, kein Sachbuch?!



zu 1:
Was soll das? Neid, weil die Serie erfolgreich seit über 40 Jahren läuft? Die Macher haben also anscheinend was richtig gemacht. Vielleicht wird Bastei ja mal 'ne Serie schaffen, der das auch gelingt.


*lach* Ein fanatischer Perry Rhodan - Fan. Wie süß

Sorry, aber Neid hab ich nicht, denn ich habe niemals versucht eine SF-Serie zu schreiben und werde das auch nie versuchen. Und daher kann bei mir kein Neid ausbrechen. Das geht nämlich nur, wenn ich etwas nicht geschaft habe aber andere schon und ich gönn es ihnen nicht.
Meinetwegen soll Perry Rhodan noch 1000 Jahre laufen, es ist SF, für mich ist der Quatsch einfach nichts. So wie für viele andere History-Geschichten nichts ist.
Und da ich nicht Bastei bin, kann das auch daran nicht liegen.


zu 2:
Es kann in dem Konzept "Römisches Reich" wie auch in jedem anderen Heftromanserien-Konzept, je nachdem, wie man es ausarbeitet, durchaus mal eine Stelle geben, an der man zwischen zwei Handlungssträngen/Zyklen
aus historischen oder dramaturgischen Gründen mal einige Jahre überspringen muß.
Was ist daran falsch, wenn der große Rahmen erhalten bleibt?


Du hast von Zeitsprüngen innerhalb einer Serie geredet. Das ist für mich im Medium Buch/Film immer, dass sich eine Person in eine andere Zeit "beamt", also von heute zb. ins Mittelalter oder in die Antike. Da haben wir uns wohl missverstanden. Soll ja auch vorkommen.

erstellt am 25.06.07 01:22
Ich werde mich mal kürzer fassen und nicht zu allem mehr was sagen.
Du gehst anscheinend mit ganz anderen Erwartungen an eine Heftserie heran als ich - meiner Meinung nach stellst du viel zu hohe Anforderungen an
wissenschaftliche Genauigkeit, während ich mich, bedingt durch das Medium, mit weniger zufrieden gebe... weil ich weiß, das im Heftroman das,
was du möchtest, nicht wirklich machbar ist.
Möchte ich zu einem Themenkomplex aus der erzählten Geschichte mehr wissen, kann ich dies in einschlägiger Sachliteratur oder im Internet nachlesen und vertiefen.


Shinwatoshi schrieb:
*seufz* Ersteinmal wäre es schön gewesen, wenn du auch die anderen Posts zu dem Thema mit einbezogen hättest.


Eine Diskussion schreitet voran und ich versuche, auf deine aktuellen Punkte einzugehen - zu deinen Argumenten von gestern oder vorgestern habe
ich mich, wenn ich dazu etwas zu sagen hatte, schon geäußert.


sondern z.B. das endlich mal das richtige Bild in der Gesellschaft einfließt und nicht das was jahrelang in war. Sprich: Die wirkliche Stellung der Frau, der Sklaven, der Ritter, der Krieger, der Kaiser, etc...


Das du dies erwartest, ist dein gutes Recht. Aber ob dies, allein schon wegen der umfangreichen Recherche, in einem Heftroman wirklich möglich ist, wage ich zu bezweifeln. Natürlich soll in einem Heftroman nix Falsches drinstehen - aber es kann beim besten Willen nicht so ausgearbeitet werden, wie dies z.B. in einem umfangreichem Roman geschehen kann. Der sich zudem fast immer auf einen kleinen historischen Ausschnitt beschränkt - ein gutes Beispiel hier ist "Der Name der Rose" von Eco, in dem der Autor sich viel mehr Raum nehmen kann, um die wirklichen Lebensumstände in diesem
Kloster und auch die Räumlichkeiten zu beschreiben.
Wenn es danach geht, sind Szenen wie die, in der das holde Burgfräulein den aus dem Kampf heimkehrenden Ritter liebevoll in den Arm nimmt, getrost
ins Reich der Phantasie zu verweisen. Weil der tapfere Ritter mit großer Sicherheit schon einige Wochen aus seiner Rüstung nicht rausgekommen ist,
geschweige denn gebadet hat und daher stinken dürfte wie ein Schwein, das sich im Schlamm gesuhlt hat. Das Burgfräulein dürfte sich also eher
naserümpfend abwenden.
Mit ein wenig Nachdenken weiß man das - aber wollen wir das sehen oder lesen? Wohl kaum, weil wir sehen wollen, der Held von seiner Liebsten empfangen wird.
Was du möchtest, läßt sich eher als Hauptthema in einem Roman behandeln, aber kaum als Nebenhandlung in einer Heftromanserie. Die wirkliche Stellung
der Frau z.B. kann hier höchstens angerissen werden..., wirklich gerecht wird man dem Thema hier wohl kaum werden können.


Stimmt, aber es ist ein Thema, was schon soooooooo oft in Büchern, Filmen, etc. behandelt worden ist


Also mir fallen beim Thema Römisches Reich und Christentum nur zwei Filme ("Das Gewand", "Quo Vadis" ) ein, in denen es deutlich verwoben wird. Die
Filme, die sich auf das Leben Jesu konzentrieren, zähle ich eher nicht dazu.
Wenn du von diesem Thema zuviel abbekommen hast, kann ich da ja nix für. Es läßt sich aber deswegen nicht ausklammern. Und es würde sich in einer
Heftserie als Nebenthema lange Zeit durch die Handlung ziehen müssen.


Wir haben zwei verschiedene Vorlieben, haben aber das Interesse an der selben Sache. Ich werbe für meinen Blickwinkel genauso wie du das mit dem Deinen machst.


Der Punkt geht durchaus an dich.
Was Themen wie Caesaren, Cleopatra usw. angeht, so hat das natürlich auch was mit Vorlieben zu tun. Ganz klar.
Und wenn dir diese Themen en masse untergekommen sind, ist ja deine Reaktion darauf verständlich. Wie kommt das - hast du Geschichte studiert
und da 'ne Überdosis dieser Themen bekommen?
Ich fand schon immer die alten Ägypter toll, mit ihren Bauten und so. Natürlich waren es Filme wie "Cleopatra", die mein Interesse weckten. Und die o.g. Filme taten selbiges mit dem Römischen Reich.


*seufz* Liest du eigentlich meine gesamten Antworten oder nur das was dir passt?!


Das war doch nur ironisch gemeint, meine Anmerkung zu den alten Griechen. Weswegen da auch ein passender Smilie zu war.
Nicht alles so ernst nehmen...


Pro Person 6-8 Hefte und dann hat man das wichtiste und es ist spannend!


Aber mit 6-8 Haften wirst du Nero und Caligula nicht umfassend genug ausarbeiten können. Und diese beiden waren schon zu wichtig, um so kurz
durchgehechelt zu werden.
Und natürlich sind diese Themen, wie viele andere, interessant für mich.


Von diesem Medium erwarte ich nur, dass es mich unterhält und mich als Frau respektiert!


Die erste Forderung kann ich auch aus meiner Sicht voll unterschreiben. Die zweite kann ich verstehen - aber das wirst du nur erreichen, wenn du die Serie selbst konzipierst und schreibst.
Aber bei allem Verständnis: Erwartest du da nicht zuviel vom Heftroman?

Vielleicht sollte man versuchen festzustellen, was ein Heftroman erreichen soll, was er erreichen kann und was er auf keinen Fall erreichen kann.


Köln hat ja ne Uni.


Na ja, es gibt ja noch das Internet.
Und zum Thema Gladiatorinnen gibt es bei Wikipedia innerhalb des Themas Gladiatoren unter Punkt 3.2. Weibliche Gladiatoren immerhin auch was
nachzulesen, siehe hier
Danach sind Frauen nie ernsthaft als Gladiatorinnen in Erscheinung getreten und Kaiser Septimius Serverus ließ 200 n.Chr. deren Einatz verbieten.
Soviel dazu. Wobei du vermutlich meine Quelle als wohl wenig ernsthaft ansehen wirst.


Du hälst Scream 1-weiß ich nicht für Kunst? Hosl, SAW, Titanic?


Ist Kunst nicht alles, was bestimmten formalen Kriterien entspricht? Nur weil du vieles aus Amiland nicht als Kunst ansiehst, heißt ja nicht, das es objektiv
gesehen keine Kunst ist. Ich muß Enimem nicht mögen (und tue das auch nicht), liebe aber Camerons "Titanic"-Verfilmung sehr.
Wie gut, das deswegen Enimems Musik trotzdem Kunst ist - wie schlimm, wenn Kunst der Kunststatus aberkannt würde, weil die Mehrheit sie nicht als
solche ansieht.


Für mich ist Kunst etwas, was mich im Inneren bewegt, etwas woran ich auch noch Jahre später noch denke und, wenn ich es mir anschaue,
immer wieder was neues entdecken kann. Und da nenn mir mal einen amerikanischen Künstler...


Da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen.
Und was amerikanische Künstler angeht:
King hat mich mit "The Green Mile", seinem imho besten Werk, sehr berührt.
Nach wie vor kommen, von "Orion" mal abgesehen, mit "Star Trek", vor allem mit DS9 die besten SF-Serien aus Amiland.
Nicht zu vergessen Spielberg, der mit "Die Farbe Lila" einen beeindruckenden Film, sein wohl bestes Werk, gedreht hat.
David Lynch, Andy Warhol, Bette Davis, Hermann Melville, Mark Twain...

Nur ein paar kleine Beispiele, es gibt sicher viel mehr.


Aber wenn ich sage, ich möchte was wissenschaftliches mit drin haben, dass es dann heißt, es geht nicht, zu kleines Medium


Du erwartest halt wirklich Wissenschaftliches - verstehst aber vielleicht nicht, das man dieses in einem Medium, das unterhalten will und soll, auch entsprechend darbieten muß. Wenn man also aus der Sicht des Sklaven erzählt, erfährt der Leser über das Leben dieses Menschen; wie er lebte, wie sein Tagesablauf aussah, was seine Augaben waren. Wenn es gelingt, das in einem Roman erzählerisch dem Leser zu vermitteln, ist dies doch das beste, was einem als Leser passieren kann.
Alle anderen können dann ja zur Vertiefung des Themas in die Uni-Bibliothek gehen...


Ein fanatischer Perry Rhodan - Fan.


Nein, das sicher nicht. Habe nur rund 200 PRs gelesen. Mein Zugang zu dieser Serie ist ein anderer, ein sehr privater (dazu werde ich hier nix
näher sagen), weswegen ich mich über deine Bemerkung geärgert habe.

Ist doch mehr geworden als gedacht.
Da aber die Chance, eine Heftserie zum Römischen Reich oder zu deinem Lieblingsthema zu erleben, gleich Null sind, möchte ich es mal dabei belassen
und für mich die Diskussion beenden. Solltest du noch etwas Relevantes schreiben, werde ich da sicher drauf eingehen.
Ansonsten..., danke für den Gedankenaustausch.

D.A.

erstellt am 25.06.07 06:40
Romane zum Römischen Reich gab es schon mal im Taschenbuch, z.B. die Romane von Hanns Dieter Stöver "Im Auftrag der Cäsaren", vor etlichen Jahrzehnten im Knaur Verlag erschienen. Und wenn ich mich richtig erinnere, dann gab es noch Romane von John Maddox Roberts ebenfalls aus dem alten Rom.

Aber darüber Heftromane? Das halte ich für Utopie. Heftromane sollen möglichst ein breites Publikum erreichen, also diejenigen, die konsumieren und sich unterhalten lassen wollen. Das geht nur mit den bekannten gängigen Themen, wie sie bereits existieren. Neue Wege oder etwas bisher noch nicht Dagewesenes auf den Markt zu bringen, ist zwar eine unternehmerische Novität, aber das wird aufgrund der augenblicklichen Situation keiner machen. Weil es etwas mit Investitionen, gezielten Planungen und Gewinnmaximierungen zu tun hat.

Ich würde auch gern das eine oder andere Thema als Autor schreiben, weil es mich interessiert. Aber ich mache es trotzdem nicht, weil ich weiß, dass die Verlage andere Themen bevorzugen. Und danach muss auch ich mich richten. Anbieten kann ich das Thema natürlich, aber ob es realisiert wird, ist eine ganz andere Sache.

Wi hier schon gesagt wurde: es geht um Heftromane mit bekanntlich 64 Seiten Umfang. Da ist beim Schreiben ein gewisses Strickmuster einzuhalten, damit die Handlung, die auf Seite 3 beginnt, auch mit Seite 64 abgeschlossen ist. Seitenlange atmosphärische Details will niemand haben, wenn er einen Heftroman liest. Historische Infos natürlich - aber sie dürfen den Ablauf der Handlung nicht stören.

Alfred

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