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Thema: »Leserbriefe«
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Antworten zu diesem Thema: 54

 


erstellt am 19.09.16 17:10
Liebe Susie,

wie Du also jetzt gerade lesen konntest, gibt es denn doch nicht nur eines, was ich mir für die Zamorra-Zukunft wünsche, sondern (als Ergänzung zu meinem langen Leserbrief vorige Seite) ein zweites:
Wieder mehr - und häufiger - Romane von Thilo Schwichtenberg!
(Wobei ich das schon etwas mit der Bitte um Humor andeutete.)

LG
Corto Feldese

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 17:12 Uhr bearbeitet)

erstellt am 20.09.16 13:03
corto feldese schrieb:
Moin Weltenbummler,

was treibst Du dich auf den Forenseiten rum, statt in die Tasten zu hauen, damit wir endlich mal neue Zamorras von Dir in Händen halten können!

Ernsthaft, das war das einzige Manko dieses bisher sonst wieder schönen Zamorra-Jahres, das kein TS mehr stattfand!

Du hattest ja für Anfang 17 einen neuen versprochen, ich hoffe es werden in Folge dann EINIGE für 2017!


Moin Moin,

ich habe mir Deine Zeilen gleich sehr zu Herzen genommen und ... gestern Abend mein Grundexposé für die 1116 erstellt. Vorgestern habe ich meine Geschichte über den Siebenjährigen Krieg abgeschickt - jetzt bin ich also frei für Zammy. Das große Expo wird hoffentlich bis Ende nächster Woche fertig, dann eine Woche Urlaub und Schreibbeginn ist am 11.10. Die Abgabe ist Ende des Jahres. Nach der Grobplanung wäre ich dann wieder mit der 1126 dran. Aber bis dahin ist ja noch sehr sehr viel Zeit ... Genießen wir erst einmal die nähere Zukunft. Vielleicht mit einem aktuellen Zamorra.

DWB

PS: Nochmals Danke der Nachfrage, das hat mich ungemein gefreut und gleich sehr angespornt.

erstellt am 20.09.16 17:33
Ich finde ja ca. drei Zamorras von Dir pro Jahr eindeutig zu wenig, auf mind. fünf solltest Du doch kommen. Und von Susie auch der entsprechende Platz für Dich freigeschaufelt werden...

(Don Manfredo könnte sich z.B. ausgiebiger um eine Art Zammypedia in den Heften kümmern. Womit ich - hier im Netz und Forum gerät ja so viel in den falschen Hals, gut das wir nur einen davon haben - nicht sagen will, dass ich des Dons Romane blöd finde, im Gegenteil, aber ich fände eine Heft-Zammypedia dermaßen klasse und wünschenswert... Und irgendwoher muß ja der Platz für Thilo-Romane kommen. Eine echte, wie in letzter Zeit bei JS so oft erwähnte win-win-Situation...)

Und vergiss den Harz als Handlungsort nicht!

(Schrecklich diese Wünsche, mit denen man hier im Forum zugeballert wird...)

erstellt am 20.09.16 19:06
corto feldese schrieb:
Und vergiss den Harz als Handlungsort nicht!

(Schrecklich diese Wünsche, mit denen man hier im Forum zugeballert wird...)


Wünsche können auch zur Inspiration werden.

Schönen Abend,
DWB

erstellt am 08.11.16 12:11
Liebe Susie,

natürlich ist es schön, dass BASTEI so sehr auf eine Gruselserie setzt - und diese Marke nun mit einer Subserie, neuen Taschenbüchern und einer Jugendbuchreihe sogar ausbaut und neu befeuert. Nur bleibt bei diesem John-Sinclair-Hype natürlich eine Befürchtung: Dass der großartige PROFESSOR ZAMORRA dabei etwas (sehr) in die Ecke gedrängt wird!

So gab es ja in letzter Zeit verstärkt Eigenwerbung in den Bastei-Heften (auch PZ) für die Sinclair-Con und nun auch für die Sinclair-Subserie. Schön wäre es, wenn jetzt andersherum Zamorra von dem JS-Jubiläumshype insofern profitieren könnte, dass auf/in den zahlreichen JS-Publikationen als Ausgleich mal öfter eine große, deutliche Werbung für Zamorra geschaltet werden würde!

In einer Zeit, in der das Harry-Potter-Universum mit einem neuen Film angereichert, Harry Potter selbst auf der Theaterbühne fortgesetzt wird, das Buch dazu bei uns schon erschienen ist, und selbst Marvels Altmeister-Zauberkünstler Dr. Strange durch einen toll besetzten A-Film aus der Versenkung geholt wurde, sollte doch auch unser eigener MEISTER DES ÜBERSINNLICHEN etwas mehr aus dem (Public Relation)-Schatten geholt werden!

Manchmal habe ich das Gefühl, dass den Bastei-Oberen gar nicht bewusst ist, welche Perle für die heutige zauber/zaubererafine Zeit sie seit langem im eigenen Hause hüten. Ohne Professor Zamorra durch Vergleiche kleiner reden zu wollen, als es dieser komplexen Serie gebührt, PZ hat seinen Platz an der Seite von Magiern wie Potter und Strange - und ist trotzdem - obwohl die älteste deutsche "Grusel"serie (wobei dieser Begriff, diese Schublade natürlich zu klein ist) - nichtmal so sehr im Bewusstsein der deutschen Leserschaft verwurzelt, wie es z.B. Dr. Strange jetzt allein durch den Werbeaufwand für einen Film geschafft hat!

Weil Zamorra nur den Fans und PZ-Lesern selbst ein Begriff ist - obwohl sich in der heutigen Zeit wohl viele für diese Serie interessieten/begeistern könnten, wenn sie nur von ihrer Existenz wüssten!

Auch wenn Morgo am Ende des Dr. Strange-Films betont, es gäbe schon zuviele Zauberer: Professor Zamorra gebührt endlich mehr Aufmerksamkeit. Die Freunde von Magier-Abenteuern, denen ich mal einen Zamorra in die Hand gedrückt hab, waren durchweg alle begeistert (und überrascht, noch nie etwas von der Serie trotz des Potter-Runs gehört zu haben.) Wobei natürlich auch pottrige Sequenzen wie z.B. in Seidels letztem Zweiteiler im Pariser Park Bois de Bolongne besonders gut ankamen.

Also: Es muss nicht jeder Zauberer aus fernen/nahen anderen Ländern kommen, um hierzulande groß rauszukommen. Wir haben seit vier Jahrzehnzen unseren eigenen Meister des Übersinnlichen. Und sollten ihn hegen, pflegen - und bewerben!

Mit schönen Grüßen aus dem Norden
Corto Feldese

erstellt am 08.11.16 15:05
Da hast du die Bastei "Problematik" (wenn man es so nennen darf), gut auf den Punkt gebracht Corto. Die heben ihre "Schätze", die sie ohne Zweifel in Heftform haben, nicht. Sie werden leider nur stiefmütterlich behandelt.

Wenn das mit den jetzigen Sinclair Versuchen nicht klappt (wobei die genannten (Taschen)Bücher ja erst in einem knappen halben bzw. einem Jahr erscheinen ( wieso eigentlich nicht GLEICH zum Jubiläum??), wird´s danach noch Darker im BASTEI Land.

erstellt am 10.01.17 14:50
Liebe Susie,

dass Du im Forum in die PZ-Rezensionen guckst, weiß natürlich jeder, der bei PZ auch die LKS liest. Aber schaust Du auch hier in die "Leserbrief"-Spalte unter PZ Allgemeines, die Don Manfredo dankenswerterweise mal eingerichtet hat?
Schon klar, dass es eigentlich blöd ist, Dich hier zu fragen, ob Du hier reinschaust...
Schön wäre es aber auf jeden Fall, auch auf das hier Geschriebene, falls Fragen darunter sind, manchmal eine Antwort oder Stellungnahme zu bekommen. Entweder direkt hier, oder auf der LKS.

Vielen Dank wie immer für Deine Mühe,
mit den besten Wünschen für das neue Jahr
Corto Feldese

erstellt am 18.04.17 18:34
Moin Susie,

danke Dir für die nette und ausführliche Beantwortung meines Briefes im aktuellen Zamorra 1119. Es ging mir natürlich hauptsächlich um die PR. Denn gerade da die Auflage von Zamorra wegen der speziellen Art nicht sehr hoch ist, hat man als Fan natürlich stets die Befürchtung, dass im Rahmen einer "Bereinigung des Portfolios" der "kleine Zamorra" zu Gunsten einer größeren Trademark hintenüberfällt.

Was die Zauberei betrifft, klar gibt es da völlig unterschiedliche Ansätze: Ob "nur" durch Hypnose vorgetäuscht (Mandrake), angeborene Wesenartigkeit, die nur verfeinert werden muss (Potter) oder ein bisschen Talent, aber sehr viel Wissensaneignung und Training (Strange, und letztlich auch Zamorra) - schlussendlich spielt immer das für uns "Muggel" Übersinnliche eine Rolle, das Professor Zamorra noch im Untertitel trägt. (Glücklicherweise: Sonst hätte es ja bald nach Arztserie geklungen, der Professor Brinkmann mit dem italienischen Namen . Wäre interessant zu wissen, welche anderen Untertitel angedacht gewesen waren.)

Also, das Übersinnliche spielt eine, ja, die Rolle. Und dafür gibt es einen Markt. Wie die Zauberei funktioniert ist dabei erstmal zweitrangig. Es geht um übersinnliche, ungewohnte, phantastische, ja, zauberhafte Welten. Und das eben unabhängig von wöchentlicher Polizeiarbeit. Natürlich ist im Zammyversum vieles möglich, es kann in viele Genrerichtungen gehen. SF, Spukgeschichten, Zombieinvasion, Du hast es angesprochen. Und vielleicht wären und sind die Fans einer spezifizierten Richtung von dem Roman einer anderen Richtung enttäuscht. (Wobei ich nicht vielleicht schreiben sollte, es ist ja heute schon so.)

ABER die von mir erwähnten Freunde magischer Welten, fühlten sich z.B. von den Geschichten Stephanie Seidels, Anika Klüvers und Christian Schwarz' sehr gut unterhalten und waren sehr angetan. (Und konnten dann auch einen düsteren Doyle sehr goutieren). Da sind Deine Befürchtungen wirklich unnötig: Es würden und werden wirklich keine falschen Erwartungen gesetzt. Denn auf diese Welt mit ihren übersinnlichen Facetten kommt es an, nicht auf die Art der Zauberei, die Größe der Qualität des Zauberers und welche Hilfsmittel dazu nötig sind. Sondern, dass Magie vorkommt (was auch immer ihre Basis ist), Übersinnliches - und entsprechende Wesen wie z.B. die Elfen.

Wie auch immer: Diese Klientel sollte man nicht links liegenlassen. Und warum Zamorra in der Werbung in anderen Heften nicht in die Nähe von Zauberei bringen, was ja kein Etikettenschwindel ist? Ihr schreibt ja "Seit Jahrzehnten nimmt Professor Zamorra den Kampf gegen die Mächte der Finsternis auf - und er ist gut ausgerüstet: Bewaffnet mit seinem Amulett, guten Freunden und einer gehörigen Portion Humor hat er bisher noch jeden Kampf ausgefochten - und gewonnen."

Abgesehen davon, dass das "Bewaffnet" vor dem "mit" steht und er somit auch mit seinen Freunden bewaffnet wäre (den Humor kann man ja demgegenüber wirklich als Waffe sehen), könnte man doch lieber schreiben: "Bewaffnet mit seinem Amulett, einer Prise Magie und einer gehörigen Portion Humor haben er und seine Freunde noch jeden Kampf ausgefochten." (Lässt man das sachlich falsche "gewonnen" weg, kommen auch die Zeichen wieder hin...)
Ging mir nur so durch den Kopf - ob Magie oder Zauberei - als ich die PZ-Werbung im Frau Bannister Heft sah...

Prima finde ich ja Deine Idee, eines gemeinsamen STRANGE/ZAMORRA-Abenteuers. Wenn dieses mit einer Prise - nein, nicht Magie, sondern - Ironie angelegt wäre und man (obwohl alle Zutaten jedem die Verbindung signalisieren) die Namen modifiziert, müsste dies doch möglich sein: Zamorra trifft auf den alten Kommilitonen (gleiche Uni, anderes Fachgebiet, er absolvierte dort zwei Auslandssemester) Dr. Friedrich Fremd, der ein begnadeter Kiefernchirurg/zynischer Schönheitschirurg war, bevor er beim Kiten gegen die Hafenmole knallte. Erst bei einem Aufenthalt irgendwo im Himalaya (das hat der gute Stan Lee ja schon bei The Phantom geklaut...) wurde er geheilt und mehr. Nun erscheint Dr. Fremd als vermeintlicher Gegenspieler Zamorras - bis sie gemeinsam gegen die wirkliche Bedrohung vorgehen...

Ja, ein stranger Zamorra von Dir wäre klasse! (Selbst wenn er nicht den Werbeeffekt hat wie ein Auftritt des namentlich "echten" Marvelianers.)
Liebe Grüße aus dem Norden
sendet Corto

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 18:35 Uhr bearbeitet)

erstellt am 03.05.17 10:19
Moin Susie,
keine Angst, es wird nicht zur schlechten Angewohnheit von mir, nun stets auf Deine Kommentare im Heft wiederum zu antworten, hier nur, da Du von Deiner "Verwirrung" bezüglich des "gedrungenen Brosnan" schriebst.

Traue nie den "Trivia"-Angaben in der IMDB, speziell den Größenangaben der Stars!
Charles Bronson z.B. wurde dort zu Lebzeiten mit 1,81 gelistet, inzwischen ist er auf realistischere - und das liegt nicht an etwaiger Leichenschrumpfung - 1,74 gestutzt worden. (Schon wer seine alten Nebenrollen kennt, weiß, dass seine Größe sogar eher noch Richtung Dustin Hoffman/Tom Cruise ging.)

Auch Brosnan erreichte nie (außer mit sehr italienischen Schuhen oder Wayneschen Cowboyboots) Connerys Gardemaß. (Er war ja früher öfter in der damaligen "Medienhauptstadt" Hamburg.) Wobei die echte Größe, sprich: Länge, auf Leinwand und Bildschirm ohnehin höchst relativ ist. Mit dem "Gedrungen" war deshalb eher das Länge/Breite/Tiefe-Verhältnis gemeint, das damals nur bei Remington Steele einen richtig schlanken Brosnan abbildete. Seitdem...

Interessant Deine Ausführung zur "Zickigkeit". Ja, es gibt noch immer Leute, die Selbstbewußtsein und echte Emanzipation bei Frauen mit Zickigkeit verunglimpfen. Wobei das eigentlich genau das gegenteilige Verhaltensmuster ist. Selbstbewußte Nonchalance und emanzipiertes Auftreten mit eigener Meinung haben ja tatsächlich nichts mit gern aus einem Missverhältnis von Frustration und ego geborener Zickigkeit und nervigen Zickereien zu tun.

In diesem Sinne nochmal die Bitte um eine zwar ironische, aber etwas coolere Nicole.
(Sozusagen eine Emma-Peel-igere Nicole...)

Liebe Grüße aus dem Norden
von Corto

erstellt am 05.05.17 02:27
Mein Feedback zu: Heft Nr. 1119 "Zombies-Terror aus dem Handy" von Christian Schwarz

Ich hatte definitiv meinen Spaß mit dem Heft und auch die Idee, aktuelle Themen wie das Darknet und das Medium "Smartphone" zu verwenden, hat mir durchaus gefallen.

Wer den Roman noch nicht gelesen hat, möge hie wegen der "Spoilergefahr" stoppen.
Ich meine, dass es da aber einen logischen Fehler gegeben hat: Ich spiele auf die "Hochzeitsszene" mit den Projektionen der Zombies an. Wenn nun (wie später erwähnt) nur Projektionen der Zombies in der Kirche waren, dann trifft das ja auch auf die Braut Zoe zu. Weiterhin wird gesagt, dass diese Projektionen niemanden "berühren" könnten...
Hmmmm... Als ich geheiratet habe, habe ich meine Braut geküsst (und sogar umarmt ). Jules Majonchi wird dies ja sicher auch getan haben... Spätestens hier wäre ihm doch auch der "Projektionscharakter" seiner Braut aufgefallen? Stichwort: Luftkuss...

Der Twist am Ende hat mir sehr gefallen, kam für meinen Geschmack aber zuuuu kompakt und hätte vielleicht etwas "softer" eingebettet werden können. Okay, klar der begrenzte Umfang setzt natürlich das Limit. Der Perspektive des Twists verspricht aber spannende weitere Entwicklungen - was will man als Leser mehr?

Nein, wieder ein guter Roman den ich sehr schnell weggelesen habe und kaum aus der Hand legen konnte. Neben dem erwähnten (möglichen) Logikfehler ist mir lediglich negativ aufgefallen, dass die "Action Szene" vor der Kirche nicht ganz so gut gelungen ist, was aber vielleicht auch mit dem Stil von Christian Schwarz zusammenhängen kann, der dafür um so besser die Inneren Aspekte der Figuren beleuchtet.

Also: Toller Roman, gerne weiter aktuelle Themen (Darknet etc.) miteinbeziehen. Dankeschön dafür!


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